Johann von Österreich

ErzherzogJohann Baptist Josef Fabian Sebastian von Österreich (* 20. Januar 1782 in Florenz; † 11. Mai1859 in Graz) war ein Mitglied des Hauses Habsburg, Bruder von Kaiser Franz I., österreichischer Feldmarschall und in der Revolutionszeit von 1848/1849 deutscher Reichsverweser. Im Herzogtum Steiermark war er durch ein halbes Jahrhundert Förderer und Modernisierer von Industrie, Landwirtschaft und Eisenbahnwesen sowie im Kultur- und Bildungsbereich.

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Europa

Die Ereignisse in Europa:
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Einzug des Reichsverwesers Erzherzog Johann in Frankfurt
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Zweiter Koalitionskrieg: In der Schlacht bei Hohenlinden besiegt das französische Heer unter General Jean-Victor Moreau die von Erzherzog Johann von Österreich kommandierten österreichisch-bayerischen Streitkräfte. Der Erfolg ermöglicht das Vorrücken in Richtung Wien. Das politische Gewicht Napoleon Bonapartes wird durch den Sieg gestärkt.

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Johann von Österreich stirbt in Graz. ErzherzogJohann von Österreich, getauft auf die Namen Johann Baptist Josef Fabian Sebastian, war ein Mitglied des Hauses Habsburg, österreichischer Feldmarschall und deutscher Reichsverweser. In der Steiermark war er durch ein halbes Jahrhundert Förderer und Modernisierer von Industrie, Landwirtschaft und Eisenbahnwesen sowie im Kultur- und Bildungsbereich.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1997

Ehrung:
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Benennung des Erzherzog-Johann-Platzes in Wien Wieden (4.? Bezirk).

1994

Ehrung:
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wurde eine 100 Schilling Silbergedenkmünze mit seinem Abbild geprägt.

1994

Ehrung:
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wurde ein 100 Schilling Silbergedenkmünze mit seinem Abbild geprägt.

1959

Ehrung:
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und 1982 waren ihm jeweils eine Steirische Landesausstellung gewidmet, wozu es auch je eine Briefmarke mit dem Abbild des Erzherzogs durch die Österreichische Post gegeben hat.

1959

Ehrung:
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wurde eine 25 Schilling Silbergedenkmünze mit seinem Abbild geprägt.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1847

Weitere Funktionen, Engagements und Initiativen:
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Am 2. Juli 1846 wurde er vom Kaiser zum Kurator der Akademie der Wissenschaften ernannt, deren erste Sitzung er am 2. Februar 1848 durch eine Ansprache eröffnete. Er revidierte deren Statuten und setzte als eine wesentliche Forderung die Freiheit der Erörterung in Rede und Schrift für die Mitglieder der Akademie durch, womit er die strenge Zensur im Österreich des Vormärz durchlöcherte. Genehmigung und Gründung erfolgten am 14. Mai

Sein Wirken in der Steiermark (1807–1859)

1850

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der Historische Verein für Steiermark.

1845

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die Landesoberrealschule sowie

1840

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die Berg- und Hüttenmännische Lehranstalt in Vordernberg (ab 1849 nach Leoben übergesiedelt, heute Montanuniversität)

1825

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die Steiermärkische Sparkasse , (Zitat:) „… daß mit der Verwirklichung des Sparkassengedankens nicht nur die althergebrachten Mittel des Zwanges und der Bevormundung durch den Staat in der Wirtschaft beseitigt, sondern darüber hinaus auch die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, die als Folge der napoleonischen Kriege daniederliegende Wirtschaft wieder aufzurichten und die am Beginn des Maschinen-Zeitalters in unvorstellbarer Armut lebenden weiten Teile der Bevölkerung aus ihrer sozialen Not herauszuführen.“

1819

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die Steiermärkische Landwirtschaftsgesellschaft

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