Johanngeorgenstadt

WappenDeutschlandkarte
Wappen der Stadt Johanngeorgenstadt
Koordinaten:5026?N, 1243?O
Basisdaten
Bundesland:Sachsen
Landkreis:Erzgebirgskreis
Hhe:780m .NHN
Flche:29,58km2
Einwohner:4135 (31. Dez. 2015)
Bevlkerungsdichte:140Einwohner je km2
Postleitzahl:08349
Vorwahl:03773
Kfz-Kennzeichen:ERZ, ANA, ASZ, AU, MAB, MEK, STL, SZB, ZP
Gemeindeschlssel:14521320
Stadtgliederung:12 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Eibenstocker Strae 67
08349 Johanngeorgenstadt
Webprsenz:www.johanngeorgenstadt.de
Brgermeister:Holger Hascheck (SPD)
Lage der Stadt Johanngeorgenstadt im Erzgebirgskreis

Johanngeorgenstadt ist eine Bergstadt im sächsischen Erzgebirgskreis. Sie liegt im Westerzgebirge unmittelbar an der Grenze zur Tschechischen Republik.

Die Stadt entstand 1654 als Exulantensiedlung böhmischer Protestanten und hat eine lange Bergbautradition, die mit dem Abbau von Eisen und Zinn begann. Martin Heinrich Klaproth erhielt von hier Proben von Pechblende, in denen er 1789 erstmals das Element Uran isolieren konnte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde zwischen 1946 und 1958 durch die Wismut ein intensiver und teilweise rücksichtsloser Bergbau im Stadtgebiet betrieben, der das Stadtbild nachhaltig prägte. So zogen Bergschäden den angeordneten Abriss fast der gesamten Altstadt nach sich.

Die Stadt nennt sich „Stadt des Schwibbogens“.



Inhaltsverzeichnis



Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt erstreckt sich vorwiegend auf dem östlichen Hang des fast 900 m hohen Fastenberges an der Einmündung des teilweise die Grenze zur Tschechischen Republik bildenden Breitenbaches in das Schwarzwasser. Die nächsten höheren Berge in der Umgebung der Stadt sind der 1019 m hohe Auersberg, der 1043 m hohe Blatenský vrch (Plattenberg) und der 913 m hohe Rabenberg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Gemeinden sind Breitenbrunn, Eibenstock und Potůčky.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johanngeorgenstadt besteht aus den Ortsteilen Altstadt (volkstümlich genannt Sockendorf), Mittelstadt, Neustadt, Schwefelwerk, Jugel (Ober- und Unterjugel), Henneberg, Wittigsthal, Pachthaus, Heimberg (mit Külliggut), Steigerdorf (mit Haberlandmühle), Steinbach und Sauschwemme. Der frühere Ortsteil Neuoberhaus ist heute eine wiederaufgeforstete Wüstung.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Höhenlage (die Passhöhe der Straße zur Neustadt beträgt 892 m NN) dehnt sich der Winter mit seiner langanhaltenden Schneedecke oft ein halbes Jahr aus, sodass Johanngeorgenstadt zu den schneesicheren Gebieten Sachsens zählt. Windstärken von vier bis sieben sind das ganze Jahr über keine Seltenheit, was dazu führte, dass der Ort bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert zu einer beliebten Sommerfrische geworden ist. Da die dortige Gegend im 18. Jahrhundert in einigen Publikationen als Sächsisches Sibirien bezeichnet wurde, lautet einer der Spitznamen der Stadt Johannsibirsk.



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johanngeorgenstadt auf einer Lithographie (1841)
Lizenz: PD Coa Germany
Idyll am Haldenteich mit Blick auf die Stadt (vor 1917)
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Gedenktafel zur Entdeckung des Elementes Uran nahe der ehemaligen Georg Wagsfort Fundgrube (1789)
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Gedenktafel an den Abriss der Altstadt
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Am 23. Februarjul./ 5. März 1654greg. wurde in Annaburg von Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen die Gründung von Johanngeorgenstadt durch aus der Bergstadt Platten und Umgebung vertriebene böhmische Exulanten am Fastenberg unmittelbar an der sächsischen Grenze im Amt Schwarzenberg genehmigt. Er bestimmte, dass die neue Stadt seinen Namen tragen sollte. Die Grundsteinlegung erfolgte am 1. Maijul./ 11. Mai 1654greg.. Nach dem Ablauf der 1656 gewährten zwei Freijahre überließ der Kurfürst von Sachsen der Stadt wegen der herrschenden Armut die staatlichen Akzise-, Schock- und Tranksteuern bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts. Hiermit wurde Johanngeorgenstadt „freye Bergstadt“. 1662 wurde auf Initiative von Abraham Wenzel Löbel das Bergamt Johanngeorgenstadt eingerichtet. 1680 sind in der Stadt und deren Umgebung etwa 100 Erzgruben gezählt worden. Der Bergbau wurde von Zinn auch auf Silber ausgedehnt. Er erreichte 1716 seinen Höhepunkt und ging im Laufe des 18. Jahrhunderts zurück.

Im Jahr 1770 war Johanngeorgenstadt von einem Erdbeben betroffen, über das sogar in einer Zeitung in Augsburg berichtet wurde: Von Leipzig wird gemeldet, daß zu Bockau, Schneeberg, Johann Georgenstadt, Eybenstock und in der ganzen gebürgischen Gegend ein Erdbeben, jedoch sonder Schaden, verspüret worden.

Die große Hungersnot im Erzgebirge 1771/72 forderte in der Stadt etwa 650 Todesopfer.

Bereits 1651 wurde im heutigen Stadtteil Wittigsthal ein Hammerwerk in Betrieb genommen und 1828 durch den dortigen Hammerherrn Carl Gotthilf Nestler (1789–1864) das erste funktionstüchtige Eisenblechwalzwerk Sachsens in der Haberlandmühle errichtet. Im 19. Jahrhundert begann unter anderem die Produktion von Bandspitze und ab 1860 von Lederhandschuhen. Am 19. August 1867 vernichtete ein verheerender Großbrand 287 der 355 Häuser des Stadtgebietes. Es kamen dabei sieben Erwachsene und fünf Kinder ums Leben.

Die erste Großsprungschanze Deutschlands entstand 1929 in der Nähe von Johanngeorgenstadt. Sie trug den Namen Hans-Heinz-Schanze. Im Zweiten Weltkrieg diente das 1901 von Oskar Puschmann als "Henriettenhof" erbaute Hotel „Deutsches Haus“ gegenüber dem Bahnhof als Lazarett. Das Hotel des vormaligen Besitzers Arthur Krautmann gehörte damals bereits als Büro-Gebäude zu der Blechwarenfabrik „Wendler

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die bekannten Uranvorkommen in Schneeberg und Johanngeorgenstadt Ausgangspunkt für die sowjetischen Erkundungsarbeiten auf Uran in Sachsen für das sowjetische Kernwaffenprogramm.

Im Jahr 1946 übernahm die AG Wismut (ab Dezember 1953 SDAG Wismut) die Johanngeorgenstädter Gruben von der Sachsenerz AG. Mit der Gründung des Objektes 01 begann der Uranabbau in der Lagerstätte in einem rasanten Tempo. Neben den direkten Auswirkungen des Bergbaues auf den Ort gab es auch Probleme für die Wirtschaft im Ort. So belegte die AG Wismut einen Großteil der Werkhallen des Eisenwerkes Wittigsthal, sowie das Fabrikgebäude der Firma Wendler

siehe auch: Berggeschrey#Drittes Berggeschrey

Ein Großteil der Altstadt wurde vorsorglich aufgrund der zu befürchtenden Bergschäden geräumt und zwischen 1953 und 1960 abgebrochen. Die Grundsteinlegung der als Ersatz errichteten Neustadt fand am 23. April 1952 statt. Dorthin wurden von Juli 1953 bis 1957 rund 4000 Menschen umgesiedelt.

Von 1952 bis 1957 bildete Johanngeorgenstadt einen eigenen Stadtkreis, war anschließend Teil des Kreises Schwarzenberg und später des Landeskreises Aue-Schwarzenberg - heute Erzgebirgskreis.

Zu DDR-Zeiten gab es über 40 Ferienheime und Betriebsferienlager in der Stadt. So unterhielt bspw. die Deutsche Reichsbahn mit dem Ingenieurbaubetrieb Dresden das Ferienheim "Helmut Gansauge" in der Pachthausstraße 21.

Die ab 1990 einsetzende Schließung zahlreicher Betriebe der Handschuh-, Textil- und Möbelindustrie sowie des Maschinenbaues sorgte für einen enormen Rückgang der Bevölkerungszahl weit unter das Vorkriegsniveau. Dies wiederum hatte den Abriss zahlreicher leerstehender Fabrik- und Wohngebäude (vor allem in Neuoberhaus, Pachthaus, Mühlberg und der Mittelstadt, teils frühere Baracken der Wismut-Kumpel) zur Folge. Von den Abbruchmaßnahmen war 2005 auch eines der wenigen Kulturdenkmale der Stadt betroffen: Das zwischen 1806 und 1812 errichtete und vom großen Stadtbrand 1867 verschont gebliebene Gebäude des Bergmagazins wurde mit Genehmigung des Stadtrats abgerissen.

Aufgrund der Haushaltslage (9,7 Millionen Euro Schulden, jährliches Defizit von 600 000 Euro (Stand August 2011)) wird seit 2011 seitens des Sächsischen Innen- und Finanzministeriums Druck auf Johanngeorgenstadt ausgeübt, seine Eigenständigkeit aufzugeben, um so die Finanzprobleme in Griff zu bekommen. Neben einer Eingemeindung in die Nachbargemeinde Breitenbrunn wurde seitens Johanngeorgenstadt auch eine Fusion aller Gemeinden am Auersberg ins Spiel gebracht, was aber angesichts der entstehenden weiten Wege kaum praktikabel wäre. Verhandelt wird mit der Nachbargemeinde Breitenbrunn, ob eine Eingemeindung oder Fusion realisierbar wäre.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung
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Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1955 31. Dezember):

1815 bis 1946

  • 1815: 2.979
  • 1834: 3.433
  • 1871: 4.083
  • 1890: 5.124
  • 1910: 6.188
  • 1938: 7.111
  • 1939: 8.861
  • 1946: 6.559 1

1950 bis 1976

  • 1950: 32.870 2
  • 1953: etwa 45.000
  • 1955: 21.480
  • 1957: 12.106
  • 1959: 10.763
  • 1961: 10.661
  • 1964: 10.849
  • 1971: 10.797
  • 1974: 10.328
  • 1976: 10.025

1998 bis 2007

  • 1998: 6.834
  • 1999: 6.609
  • 2000: 6.306
  • 2001: 6.100
  • 2002: 5.928
  • 2003: 5.748
  • 2004: 5.566
  • 2005: 5.408
  • 2006: 5.199
  • 2007: 5.091

ab 2008

  • 2008: 4.924
  • 2009: 4.779
  • 2010: 4.681
  • 2011: 4.566
  • 2012: 4.358
  • 2013: 4.257
  • 2014: 4.206
  • 2015: 4.135
Datenquelle von 1946 bis 1976 (außer 1953): Statistische Jahrbücher der Deutschen Demokratischen Republik
Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen
1 29. Oktober
2 31. August

Von den 5748 Einwohnern am 31. Dezember 2003 waren 2751 Einwohner männlich und 2997 weiblich.



Gedenksttten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der zentral in der Mittelstadt an der Eibenstocker Straße in den 1970er Jahren angelegte Ehrenhain für die Opfer des Faschismus wurde unmittelbar nach 1990 beseitigt. Erhalten geblieben sind:

Weitere Gedenkorte:

  • Auf dem Marktplatz wurde 1993 ein Gedenkstein fr die Opfer des Stalinismus mit den Namen der Verstorbenen eingeweiht.
  • Gedenktafel Mhlbergsiedlung: 2005 wurde Am Pferdegpel 1 eine Gedenktafel fr die inzwischen abgebrochene Mhlbergsiedlung errichtet, deren Baracken aus dem Kriegsgefangenenlager Stalag IVB, von 1945 bis 1948 sowjetisches Speziallager Mhlberg, stammten. Die Tafel erinnert an die Toten der Lager und auch an die dort inhaftierten Johanngeorgenstdter.
  • Liste der Stolpersteine in Johanngeorgenstadt


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2014
Wahlbeteiligung: 47,5 % (2009: 43,3 %)
%
50
40
30
20
10
0
32,4%(-11,6 %p)
15,2%(-18,0 %p)
19,0%(+0,7 %p)
n.k.(-4,6 %p)
31,4%(n. k.)
1,9%(n. k.)
2009
??????
2014
??????
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
b Whlervereinigung Wirtschaft und Gewerbe Johanngeorgenstadt

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 14 Sitze des Stadtrates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • SPD: 5 Sitze
  • CDU: 4 Sitze
  • LINKE: 3 Sitze
  • Whlervereinigung Wirtschaft und Gewerbe Johanngeorgenstadt (WGJ): 2 Sitze

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stadtwappen stammt aus der Gründungszeit der Stadt.

Blasonierung: „Geteilt von Silber über Rot; oben drei rote Gebäude mit Türmen, unten ein kleiner Silberschild, darin schwarze Schlägel und Eisen.“

Stdtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Kultur und Sehenswrdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pferdegöpel
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An einem Abzweig der Schwefelwerkstraße liegt in der Mittelstadt der am 30. Oktober 1993 eingeweihte Nachbau eines Pferdegöpels und eines Huthauses mit Besichtigungsmöglichkeit. In der Nähe des Pferdegöpels befindet sich ein Lapidarium historischer Grenz- und Marksteine. An der Schwefelwerkstraße in der Mittelstadt befand sich bis 2015 eine Heimat-Stube. Im 1898/99 errichteten und nach einem Großbrand am 7. August 1993 umgebauten Bahnhofsgebäude finden verschiedene Ausstellungen statt. Das Lehr- und Schaubergwerk „Frisch Glück“ (Glöckl) befindet sich im Stadtteil Wittigsthal.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johanngeorgenstadt ist der Herkunftsort der erzgebirgischen Volksmusikgruppe ?De Randfichten?, deren Mitglieder heute nicht mehr in der Stadt leben.
  • Im Rahmen des Erzgebirgszweigvereins ist eine vom Lehrer a. D. Eberhard Mller geleitete Gesangsgruppe aktiv.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf die Kirche
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Denkmal für den Stadtgründer Johann Georg von Sachsen auf dem Marktplatz
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Die evangelisch-lutherische Stadtkirche wurde nach dem Stadtbrand, durch den die erste Exulanten­kirche aus dem 17. Jahrhundert zerstört worden war, im neugotischen Stil unter Benutzung des alten Turmmauerwerkes errichtet und am 27. August 1872 geweiht. Im Inneren befinden sich unter anderem die Monumentalgemälde „Hausandacht“ (auch „Betender Bergmann“ und „Bergmannsglaube“ genannt) und „Exulantenschicksal“ des Kunstmalers August Herrmann (1885–1962).

Auf dem Marktplatz steht das Standbild des Stadtgründers Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen (1585–1656). Es wurde 1863 vom Bildhauer Friedrich Wilhelm Schwenk aus Dresden aus Postelwitzer Sandstein geschaffen und 1984 erneuert. Davor befindet sich eine Freitreppe aus Granit und ein wasserspeiender Bärenkopf als Hinweis auf die kurfürstlichen Jagden in der Umgebung der Stadt.

Ebenfalls auf dem Marktplatz befinden sich der Schillerbrunnen, der zur Feier des 100. Geburtstages von Friedrich von Schiller 1859 erbaut und eingeweiht wurde, und seit 2014 wieder der restaurierte königlich-sächsische Stationsstein aus der Postkutschenzeit um 1860.

Weitere Denkmäler auf dem Marktplatz sind das hellgraue Granitpostament des Kriegerdenkmals (1870/71) und mehrere Gedenksteine für die Söhne der Stadt. Die zwei Meter hohe Bronzefigur des Kriegerdenkmals wurde im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen. Statt einer Maidemonstration wurde 1990 in unmittelbarer Nähe des Marktplatzes vom Erzgebirgszweigverein ein Mahnmal für die Opfer des Stalinismus eingeweiht.

An der Ecke des Marktplatzes zur Karlsbader Straße stand bis zum Stadtbrand 1867 das Löbelhaus, in dem der erste Bürgermeister Johann Löbel d. Ä. wohnte. Hier übernachtete im August 1785 Johann Wolfgang von Goethe auf seiner Karlsbad-Reise. Die früher am Truckenbrodtschen Hotel „Sachsenhof“ angebracht gewesene Goethe-Gedenktafel befand sich danach im Hauptpostamt in der Neustadt.

Weihe des Röderdenkmals 1901
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Auf dem Röderplatz befindet sich das am 8. September 1901 eingeweihte Denkmal für den Dichter und Sänger des Erzgebirges, Schuldirektor Christian Friedrich Röder (1827–1900), mit einer überlebensgroßen Büste.

Auf dem Platz des Bergmanns befindet sich ein Musikpavillon und ein 2012 eingeweihter Großschwibbogen mit dem traditionellen Motiv von Paula Jordan. In unmittelbarer Nähe wurde 2014 die bislang weltweit größte Weihnachtspyramide errichtet.

In der Neustadt steht eine kursächsische Distanzsäule von 1728, deren früherer Standort der Markt war. Die kursächsische Ganzmeilensäule Johanngeorgenstadt von 1725 blieb ebenfalls erhalten.

Im Stadtteil Wittigsthal befindet sich neben dem Grenzübergang und dem Lehr- und Schaubergwerk „Frisch Glück“ (Glöckl) das Herrenhaus des früheren Hammerwerkes Wittigsthal von 1836.

Naturdenkmler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Naturschutzgebiet Kleiner Kranichsee (Hochmoor mit Aussichtsgerst) im Ortsteil Henneberg
  • Auersberg (1.019m) mit Aussichtsturm und Berghotel
  • Flchennaturdenkmal ?Himmelswiese? in der Nhe des Breitenbrunner Ortsteils Halbemeile
  • Preihausbuche an der Alten Poststrae nach Breitenbrunn

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzgebirgsschanze mit Nachwuchsschanzen 2014
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Die Stadt verfügt über ein Naturbad, das vom Schwefelbach gespeist wird, und ein Natureisstadion an den Schanzen, das in der Wintersaison geöffnet ist.

Das Loipenzentrum im Stadtteil Schwefelwerk wurde 2004 mit einem neuen Funktionsgebäude komplettiert und als Nordic-Aktiv-Zentrum des Deutschen Skiverbandes anerkannt. Hier beginnt die Kammloipe über Weitersglashütte und Mühlleithen bis nach Schöneck. Im Külliggutgelände steht ein Schlepplift zur Verfügung.

Die waldreiche Umgebung bietet Wanderern ein weites Betätigungsfeld. Zahlreiche markierte Wanderwege führen zu den umliegenden Sehenswürdigkeiten. Der grenzüberschreitende Anton-Günther-Weg wurde 1995 eingeweiht.

Regelmige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Riesenschwibbogen von 2012
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  • Januar: Grenzlauf
  • Faschingszeit: verschiedene Veranstaltungen fr Einwohner und Gste der Stadt
  • 23. Februar: Stadtgrndungstag mit Bergaufzug und -gottesdienst in der Stadtkirche
  • Mrz: Auersberglauf
  • Juli: Gugler Fast (letztmals 2010), Kamm-Bike-Cross
  • August: Piraten-Rocknacht (letztmals 2010) und Altstadtfest in ?Sockendorf?
  • 3. Adventswochenende: Schwibbogenfest (Weihnachtsmarkt)


Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bergbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansicht der Stadt, beleuchtet durch die Flammen eines Hochofens (um 1830)
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Seit Gründung der Stadt war der Bergbau der wichtigste Wirtschaftszweig von Johanngeorgenstadt. Er erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg durch den Uranbergbau nochmals einen enormen Aufschwung und kam dann vollständig zum Erliegen. Das historische Bergbaugebiet Johanngeorgenstadt wurde nicht in die Kandidatur zum Weltkulturerbe Montanregion Erzgebirge aufgenommen, dennoch gibt es im Ort und dessen Umgebung zahlreiche Technische Denkmale, die an den früheren Bergbau erinnern. Dazu gehören u.a. das Lehr- und Schaubergwerk "Frisch Glück" (Glöckl), der Pferdegöpel, der Pulverturm, die frühere Silberschmelzhütte und die Farbmühle in Unterjugel, die Huthäuser von Adolphus, Dresdner Stolln, Eisenganz, Elias, Gabe Gottes, Glück Auf, Katharina, Neue Brüderschaft, Silberkammer, St. Wolfgang Stolln, Treue Freundschaft oder die Mundlöcher des Aaron Stolln, Friedrich August Stolln, Gegenglück Stolln, Rosengarten Stolln, Weiße Taube Stolln und der Erzengler Rösche sowie Reste des Römisch-Adler-Kunstgrabens.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof Johanngeorgenstadt mit Zug nach Karlsbad
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Kursächsische Postmeilensäule in der Neustadt
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Pulverturm
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An einem Erzgebirgspass gelegen, war Johanngeorgenstadt in das Poststraßensystem des Kurfürstentums Sachsens einbezogen und erhielt 1728 eine Distanzsäule, die auf dem Markt aufgestellt wurde und seit dem Abriss der Altstadt ihren neuen Platz neben dem früheren Hauptpostamt in der Neustadt hat. Die kursächsische Ganzmeilensäule gegenüber dem Pulverturm und der Viertelmeilenstein im Ortsteil Steinbach wurden 1725 errichtet. In der Umgebung der Stadt existieren mehrere königlich-sächsische Meilensteine, die ab 1858 aufgestellt wurden, unter anderem am alten Postkurs von Auerbach/Vogtl. über Carlsfeld, Wildenthal nach Johanngeorgenstadt.

1883 wurde die Eisenbahnstrecke nach Schwarzenberg in Betrieb genommen, 1899 die Verbindung über Neudek (Nejdek) nach Karlsbad (Karlovy Vary) (Bahnstrecke Karlovy Vary–Johanngeorgenstadt). Es bestehen Busverbindungen nach Schwarzenberg und über Eibenstock nach Rodewisch. Durch die Wiedereröffnung des Eisenbahn- und eines Fußgängergrenzübergangs am 30. Juni 1991, der auch mit Kleinkrafträdern benutzt werden durfte und am 16. Januar 2008 auch für Kraftfahrzeuge bis 3,5 t geöffnet wurde, ist die tschechische Nachbargemeinde Potůčky (Breitenbach) zu erreichen.

Johanngeorgenstadt liegt auf dem Radfernweg Euregio Egrensis.

ffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugendherberge in der Hospitalstraße
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Das Rathaus befindet sich in einem ehemaligen Kasernengebäude an der Eibenstocker Straße in der Mittelstadt. Das alte Rathaus direkt am Marktplatz wurde 1867 beim Stadtbrand vernichtet, sein Nachfolgerbau wurde 1955 abgerissen. In unmittelbarer Nähe der Stadtverwaltung befindet sich das 2004 eingerichtete Haus der Jugend. Das 1956 in der Neustadt errichtete Kulturhaus „Karl Marx“ wurde 2010 abgerissen.

Seit 1927 besteht in der Hospitalstraße 5 eine Jugendherberge, die über 60 Gästebetten verfügt. 1986 wurde sie mit dem Titel „Schönste Jugendherberge der DDR“ ausgezeichnet. Die Jugendherberge trug bis 1990 den Namen Ernst Schneller.

Die 1930/31 an der Eibenstocker Straße errichtete Turnhalle wurde nach Renovierung und Erweiterung Ende Oktober 2004 als Sport- und Begegnungsstätte „Franz Mehring“ wiedereröffnet.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundschule, Schulstr. 15

Ansssige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klavierfabrik Alfred H. Grunert (gegr. 1897), bernahme 1920 durch die Ludwig Hupfeld AG, Hupfeld fusionierte 1926 mit der Leipziger Pianoforte-Fabrik Gebr. Zimmermann zur Hupfeld-Gebr. Zimmermann AG. Die spter stillgelegte Klavierbaufabrik wurde im September 1939 vom Erla Maschinenwerk gekauft und als Werk IV zum Zulieferbetrieb fr die Flugzeugproduktion in Leipzig ausgebaut. Nach Kriegsende sind alle Erla-Werke demontiert und die Firma im Handelsregister Leipzig gelscht worden. Die Gebude wurden um 2000 nahezu vollstndig abgetragen.
  • Seit 1993 Fox Sportauspuffanlagen.


Persnlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • o. A.: Johanngeorgenstadt. Fakten, Zahlen und Geschehnisse aus der Entwicklung von Johanngeorgenstadt: 1945 bis 1978, Johanngeorgenstadt 1979
  • Um Aue, Schwarzenberg und Johanngeorgenstadt (= Werte unserer Heimat. Band 20). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1972.
  • Johann Christian Engelschall: Beschreibung der Exulanten- und Bergstadt Johanngeorgenstadt, Leipzig 1723 (Erweiterter Nachdruck: Stuttgart 1997) (Digitalisat Originalausgabe)
  • Friedrich Francke: Zur Grndungsgeschichte von Johanngeorgenstadt. Mittheilungen aus archivalischen Quellen, Schneeberg 1854 (Digitalisat google books), (Digitalisat SLUB)
  • Frank Teller: Bergbau und Bergstadt Johanngeorgenstadt (1654?1945), Verlag Frderverein Pferdegpel Johanngeorgenstadt e.V., Johanngeorgenstadt 2001
  • Frank Teller: Umbruch, Aufbruch, Abbruch ? Johanngeorgenstadt 1945?1961, Verlag Frderverein Pferdegpel Johanngeorgenstadt e.V., Johanngeorgenstadt 2009
  • Richard Steche: Johanngeorgenstadt. In:Beschreibende Darstellung der lteren Bau- und Kunstdenkmler des Knigreichs Sachsen. 8. Heft: Amtshauptmannschaft Schwarzenberg. C. C. Meinhold, Dresden 1887, S. 16.


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)(Hilfe dazu).
  2. ?Engelschall, S. 94.
  3. ?Augsburgische Ordinari Postzeitung von Staatspolitischen und andern Neuigkeiten, Nr. 258 vom 27. Oktober 1770 Digitalisat
  4. ? abcAnnette Kaminsky: Orte des Erinnerns: Gedenkzeichen, Gedenksttten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR. Ch. Links Verlag, 2007, S. 344?345, ISBN 978-3861534433
  5. ?Bergstdter machen Forderungen auf ? Johanngeorgenstadt soll mit Bedingungen in die Verhandlungen mit Breitenbrunn gehen
  6. ?Die Braut, die keiner kssen will ? Selten wurde um Fusionsgesprche so viel Geheimniskrmerei betrieben wie im Fall Johanngeorgenstadt
  7. ?Brger sollen bei Partnerwahl mitreden ? Brger entscheiden: Breitenbrunn oder Eibenstock
  8. ?Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014

Johanngeorgenstadt auf einer Lithographie (1841)Bild: Michael Zapfe für den ErzgebirgskreisLizenz: PD Coa Germany
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Idyll am Haldenteich mit Blick auf die Stadt (vor 1917)Bild: Michael Zapfe für den ErzgebirgskreisLizenz: PD Coa Germany
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Gedenktafel zur Entdeckung des Elementes Uran nahe der ehemaligen Georg Wagsfort Fundgrube (1789)Bild: Michael Zapfe für den ErzgebirgskreisLizenz: PD Coa Germany
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Gedenktafel an den Abriss der AltstadtBild: Michael Zapfe für den ErzgebirgskreisLizenz: PD Coa Germany
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EinwohnerentwicklungBild: Michael Zapfe für den ErzgebirgskreisLizenz: PD Coa Germany
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PferdegöpelBild: Michael Zapfe für den ErzgebirgskreisLizenz: PD Coa Germany
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Blick auf die KircheBild: Michael Zapfe für den ErzgebirgskreisLizenz: PD Coa Germany
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Denkmal für den Stadtgründer Johann Georg von Sachsen auf dem MarktplatzBild: Michael Zapfe für den ErzgebirgskreisLizenz: PD Coa Germany
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Weihe des Röderdenkmals 1901Bild: Michael Zapfe für den ErzgebirgskreisLizenz: PD Coa Germany
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Erzgebirgsschanze mit Nachwuchsschanzen 2014Bild: Michael Zapfe für den ErzgebirgskreisLizenz: PD Coa Germany
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Riesenschwibbogen von 2012Bild: Michael Zapfe für den ErzgebirgskreisLizenz: PD Coa Germany
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Ansicht der Stadt, beleuchtet durch die Flammen eines Hochofens (um 1830)Bild: Michael Zapfe für den ErzgebirgskreisLizenz: PD Coa Germany
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Bahnhof Johanngeorgenstadt mit Zug nach KarlsbadBild: Michael Zapfe für den ErzgebirgskreisLizenz: PD Coa Germany
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Kursächsische Postmeilensäule in der NeustadtBild: Michael Zapfe für den ErzgebirgskreisLizenz: PD Coa Germany
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PulverturmBild: Michael Zapfe für den ErzgebirgskreisLizenz: PD Coa Germany
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Jugendherberge in der HospitalstraßeBild: Michael Zapfe für den ErzgebirgskreisLizenz: PD Coa Germany
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Johanngeorgenstadt ist eine Bergstadt im sächsischen Erzgebirgskreis. Sie liegt im Westerzgebirge unmittelbar an der Grenze zur Tschechischen Republik.

Die Stadt entstand 1654 als Exulantensiedlung böhmischer Protestanten und hat eine lange Bergbautradition, die mit dem Abbau von Eisen und Zinn begann. Martin Heinrich Klaproth erhielt von hier Proben von Pechblende, in denen er 1789 erstmals das Element Uran isolieren konnte.

mehr zu "Johanngeorgenstadt" in der Wikipedia: Johanngeorgenstadt

Bände

1972

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Band 20: Um Aue, Schwarzenberg und Johanngeorgenstadt. (Werte der deutschen Heimat)

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Manfred Queck stirbt in Johanngeorgenstadt. Manfred Queck war ein deutscher Skispringer.
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Gestorben: Willi Weber (Politiker) stirbt in Gera. Willi Weber war ein deutscher Kommunalpolitiker der SED, von 1955 bis 1957 Oberbürgermeister von Johanngeorgenstadt und von 1958 bis 1962 Oberbürgermeister von Gera.
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Gestorben: Robert Jahn stirbt in Leipzig. Robert Albin Jahn war ein deutscher Lehrer und Heimatforscher der sächsischen Bergstadt Johanngeorgenstadt und Umgebung.

1947

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Geboren: Wolfgang Möhrig-Marothi wird in Johanngeorgenstadt geboren. Wolfgang Möhrig-Marothi ist ein deutscher Schriftsteller und Herausgeber.
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Geboren: Helmut Langer (Designer) wird in Johanngeorgenstadt geboren. Helmut Langer ist Diplom-Designer und Professor im Bereich visuelle Kommunikation, Autor und Dozent.

Musik

1687

Orgeln:
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Johanngeorgenstadt (Tobias Dressel)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1863

Werk:
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Standbild des Stadtgründers Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen aus Postelwitzer Sandstein auf dem Marktplatz in Johanngeorgenstadt. (Friedrich Wilhelm Schwenk)

1863

Werk:
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Standbild des Stadtgründers Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen aus Postelwitzer Sandstein auf dem Marktplatz in Johanngeorgenstadt (Wilhelm Schwenk)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1874

Ehrung:
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Ehrenbürger von Johanngeorgenstadt, für seinen Einsatz zur Bewilligung der Eisenbahnlinie Schwarzenberg-Johanngeorgenstadt (Wilhelm Pfotenhauer)

Geschichte > Einwohnerentwicklung > 1815 bis 1946

1946

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6.559 (1)

1939

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8.861

1938

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7.111

1910

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6.188

1890

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5.124

Natur & Umwelt

Katastrophen:
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Brände in Uraniumminen in Johanngeorgenstadt. Laut dem Telegraaf starben über 2000 Menschen. Die DDR-Nachrichtenagentur Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst berichtet von einem Stollenbrand, bei dem 19 Arbeiter leichte Rauchvergiftungen erlitten hätten.

Geschichte > Eingemeindungen

1952

1935

Persönlichkeiten > Söhne und Töchter der Stadt

1968

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Manfred Queck (1941–1977), Skispringer und Olympiateilnehmer

Geschichte > Einwohnerentwicklung > 1950 bis 1976

1976

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10.025

1974

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10.328

1971

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10.797

1964

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10.849

1961

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10.661

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1992

Gründung:
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De Randfichten ist eine volkstümliche Musikgruppe. Sie wurde 1992 in Johanngeorgenstadt im Erzgebirge gegründet.

1654

Stadtgründung:
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1654Johanngeorgenstadt, Gründung als Exulantenstadt

Persönlichkeiten > Ehrenbürger

2006

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De Randfichten, volkstümliche Musikgruppe

2004

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Heiner Georgi (* 1923), Lehrer und Kirchenmitarbeiter

2004

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Christian Teller (1933–2008), Vorsitzender des Erzgebirgszweigvereins (bis 2005) und Heimatforscher

1933

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Martin Mutschmann, NS-Reichsstatthalter in Sachsen

1933

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Martin Mutschmann (1879–1947), NS-Reichsstatthalter in Sachsen

Sport

2007

Kultur und Wissenschaft > Sport > Radsport:
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Vereinigte Staaten Shawn Milne (Republik China)

1915

Ereignisse > Leichtathletik:
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14./15./28./29. August: Finnische Leichtathletik-Meisterschaften (Sportjahr 1915)

Geschichte > Einwohnerentwicklung > 1998 bis 2007

2007

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5.091

2006

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5.199

2005

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5.408

2004

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5.566

2003

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5.748

Geschichte > Einwohnerentwicklung > ab 2008

2013

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4.257

2012

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4.358

2011

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4.566

2010

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4.681

2009

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4.779

"Johanngeorgenstadt" in den Nachrichten