Johanniterkirche (Frankfurt am Main)

Die Johanniterkirche war eine gotische Kirche in der östlichen Altstadt von Frankfurt am Main, an der Ecke Fahrgasse und Schnurgasse. Sie wurde 1342 erstmals urkundlich erwähnt. Nach einer Blütezeit im 14. Jahrhundert verlor die Frankfurter Niederlassung der Johanniter nach der Reformation rasch an Bedeutung. Die Kirche verfiel allmählich und wurde im Jahr 1801 profaniert. Bis 1874 diente sie noch als Warenlager, dann wurde sie für einen Straßendurchbruch abgebrochen.

mehr zu "Johanniterkirche (Frankfurt am Main)" in der Wikipedia: Johanniterkirche (Frankfurt am Main)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1877

thumbnail
Bauwerk > Kirche: Fertigstellung der katholischen Backsteinkirche St. Josef in Frankfurt-Bornheim mit der 1874 abgerissenen ehemaligen gotischenJohanniterkirche in der Frankfurter Altstadt als Vorbild, Verwendung einer Reihe von Spolien, darunter Gewölberippen, Schlusssteine und Fenstermaßwerke der abgerissenen Kirche (Max Meckel)

1874

thumbnail
Bauwerk > Kirche: entwarf Meckel die Pläne für die katholische Pfarrkirche St. Josef in Bornheim, den ersten katholischen Kirchenneubau in Frankfurt seit der Reformation. Meckel orientierte sich an der abgerissenen ehemaligen Johanniterkirche in der Frankfurter Altstadt; die Kirche wurde 1877 geweiht und 1893 bis 1895 (durch Meckel) sowie 1931 erweitert. (Max Meckel)

"Johanniterkirche (Frankfurt am Main)" in den Nachrichten