John Stevens (Ingenieur)

John Stevens 1749–1838

John Stevens (* 1749 in New York; † 3. März 1838) in Hoboken (New Jersey), war Schatzmeister von New Jersey im Amerikanischen Revolutionskrieg. Zum Ende des Krieges erwarb er das Land, auf dem später Hoboken liegen sollte. Er galt als Erfinder von Dampfbetriebenen Schiffen und Lokomotiven. Er trat gegenüber dem Kongress als Verfechter Geistigen Eigentums auf, was zu dem Gesetz über Patentrecht führte.



Leben




Seine Eltern waren John Stevens, dessen Vater John 1699 nach Amerika gekommen war, so dass er John III. war und die Mutter Elizabeth, Tochter von James Alexander, und Schwester von William Alexander, dem amerikanischen General aus dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1775–1783), bekannt als „Lord Sterling“. Er wuchs in Perth Amboy New Jersey auf, wo sein Vater das Amt eines Kämmerers ausübte. Er erhielt Unterricht von Privatlehrern und im Kenersley’s College in der Nähe von Woodbridge. 1760 zogen seine Eltern zurück nach New York und nach seinem Schulabschluss 1762 zog er zu seinen Eltern. Vier Jahre später besuchte er das King’s College (heute Columbia University), graduierte 1768 und studierte Jura während der nächsten drei Jahre. 1771 erhielt er seine Zulassung als Rechtsanwalt, übte aber diesen Beruf nicht aus. Stattdessen half er seinem Vater in dessen Geschäfte als Reeder und Kaufmann sowie politischen Aufgaben in New Jersey und war gelegentlich als „special aide“ (besondere Hilfe) für Gouverneur William Franklin tätig.Mit Kriegsausbruch bot er seine Dienste General George Washington an und wurde sofort als Captain des Regiments Hunterdon County N. J. angenommen. Seine Aufgabe war es, Geld für die Kontinental-Armee einzusammeln. Einige Monate später wurde er zum Schatzmeister von New Jersey ernannt und übte dieses Amt für die Dauer des Krieges aus. Dabei stieg er zum Colonel auf. 1782–83 war er General-Aufseher über die östlichen Divisionen in New Jersey, mit Sitz in Trenton....

mehr zu "John Stevens (Ingenieur)" in der Wikipedia: John Stevens (Ingenieur)

Geboren & Gestorben

1749

thumbnail
Geboren: John Stevens (Ingenieur) wird geboren. John Stevens war Schatzmeister von New Jersey im amerikanischen Revolutionskrieg. Zum Ende des Krieges erwarb er das Land, auf dem später Hoboken liegen sollte. Er war als Ingenieur tätig, galt als Erfinder und war Lobbyist des Kongresses zum Thema Geistiges Eigentum. Seine Söhne waren allesamt ebenfalls Eisenbahn- und Schiffbauingenieure: Robert Stevens (Erfinder des T-Schienenprofils), Edwin Augustus Stevens (Gründungsstifter des Stevens Institute of Technology), John Cox Stevens (Gründer und erster Commodore des New York Yacht Club sowie Initiator des Baus der America (Yacht) des nach ihr benannten America's Cup). Er hatte auch eine Tochter Juliana Stevens. Er war der Sohn eines Mitglieds des Kontinentalkongresses, der ebenfalls John Stevens hieß.

Wirtschaft

thumbnail
Das Dampfschiff Juliana des US-amerikanischen Erfinders John Stevens beginnt mit dem Fährverkehr zwischen New York City und Hoboken (New Jersey). Es ist der weltweite erste Einsatz eines Dampfschiffs als Fähre.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1838

Leben > Fotogalerie:
thumbnail
Blick auf Hoboken von der Fähre um 1838

1838

Leben > Fotogalerie:
thumbnail
Blick auf New York von Hoboken um 1838

"John Stevens (Ingenieur)" in den Nachrichten