Joseph Haydn

Franz Joseph Haydn (* 31. März oder 1. April 1732 in Rohrau, Niederösterreich; † 31. Mai 1809 in Wien) war ein österreichischer Komponist zur Zeit der Wiener Klassik. Er war Bruder des Komponisten Michael Haydn und des Tenors Johann Evangelist Haydn.

Den größeren Teil seiner beruflichen Laufbahn verbrachte Joseph Haydn als Hofmusiker auf dem Landsitz der wohlhabenden ungarischen Familie Esterházy, wo er deren Orchester und Oper leitete. Die Abgeschiedenheit von anderen Komponisten und musikalischen Strömungen beschrieb er mit dem bekannten Zitat: „Ich war von der Welt abgesondert, niemand in meiner Nähe konnte mich an mir selbst irremachen und quälen, und so musste ich original werden.“

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Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Joseph Haydn stirbt in Wien. Franz Joseph Haydn war ein Komponist und führender Vertreter der Wiener Klassik. Er war Bruder des Komponisten Michael Haydn und des Tenors Johann Evangelist Haydn.
Geboren:
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Joseph Haydn wird in Rohrau, Niederösterreich geboren. Franz Joseph Haydn war ein Komponist und führender Vertreter der Wiener Klassik. Er war Bruder des Komponisten Michael Haydn und des Tenors Johann Evangelist Haydn.

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Joseph Haydn starb im Alter von 77 Jahren. Joseph Haydn war im Sternzeichen Widder geboren.

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Reichspräsident Friedrich Ebert bestimmt das Lied der Deutschen mit dem Text von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben zur von Joseph Haydn komponierten Melodie der früheren Österreichischen Kaiserhymne zur Nationalhymne des Deutschen Reiches.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1982

Ehrungen > Postume Ehrungen:
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Österreichische 20-Schilling-Münze

1959

Ehrung:
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Haydn-Denkmal in Budapest

1959

Ehrungen > Postume Ehrungen:
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Briefmarke der Deutschen Bundespost zum 150. Todestag Haydns und zur Einweihung der Beethovenhalle

1959

Ehrungen > Postume Ehrungen:
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Sowjetische Briefmarke zum 150. Todestag

1950

Ehrungen > Postume Ehrungen:
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Österreichische 20-Schilling-Banknote

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1798

Werke:
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April und Mai: Uraufführung des Oratoriums Die Schöpfung von Joseph Haydn in Wien (Palais Schwarzenberg) vor privatem Publikum.

1775

Werke > Oratorien:
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Il ritorno di Tobia

Kunst & Kultur

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Kultur: Uraufführung von HaydnsHarmoniemesse in der Bergkirche zu Eisenstadt
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Kultur: Die Schöpfungsmesse in B-Dur von Joseph Haydn wird in der Bergkirche Eisenstadt uraufgeführt.

1796

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Kultur: Ludwig van Beethoven widmet seine drei Klaviersonaten Klaviersonate Nr. 1, Klaviersonate Nr. 2 und Klaviersonate Nr. 3 seinem Lehrer Joseph Haydn.

1791

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Musik & Theater: Joseph Haydn tritt seine erste Reise nach England an, die ein großer Erfolg wird. Unter anderem komponiert er die Sinfonie mit dem Paukenschlag.
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Kultur: Uraufführung der Oper Armida von Joseph Haydn in Esterház

Rundfunk, Film & Fernsehen

1980

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Film: Narziss und Psyche (Originaltitel: Nárcisz és Psyché; auf die dreiteilige Fernsehfassung wird manchmal auch mit Psyché Bezug genommen ) ist ein ungarischer Spielfilm von Gábor Bódy aus dem Jahr 1980. Der in der ungekürzten Fassung über vier Stunden lange epische Film ist eine in Bildwelten des Phantastischen Realismus erzählte allegorische Darstellung der europäischen Kulturgeschichte von den Ausläufern des Rokoko bis in die Nachkriegszeit  in Form einer Dreiecksbeziehung zwischen einer Frau und zwei Männern, die alle drei während der sich weit über hundert Jahre erstreckenden Handlung nicht oder nur unwesentlich altern.

Stab:
Regie: Gábor Bódy
Drehbuch: Vilmos Csaplár,
Gábor Bódy
Produktion: Hunnia Filmstúdió
Musik: László Vidovszky unter Verwendung von Ausschnitten aus Werken vonJakob Arcadelt (zugeschrieben), Ludwig van Beethoven, Hector Berlioz, Georges Boulanger, Johannes Brahms, Frédéric Chopin, Claude Debussy, Joseph Haydn, János Kálózdi, József Kossowitz,
der Lakatos-Dynastie, Joseph Lanner, Gustav Mahler, Ödön Pártos, Lajos Podmanicky, Márk Rózsavölgyi, József Ruzitska, Frederick Schreiber, Franz Schubert, Johann Strauss, Ferenc Uhrner,
István Weiner
Kamera: István Hildebrandt
Schnitt: Anna Kornis

Besetzung: Patricia Adriani, Udo Kier, György Cserhalmi, Gyula Hornyánszky, János Pilinszky, Nicole Karen, Gáspár Ferdinándy, Gábor Karig, Eva Tóth, Sándor Erdélyi, Hunor Bucz, Ferenc Jánossy, János Derzsi, Dénes Ujlaky, Zoltán Gera, Ágnes Horváth, András Fekete, Olga Ujhelyi, Mihály Hoppál, Ingrid Caven, Raymund Weber, Vilmos Csaplár, Babeth Mondini, Miklós Erdély, Károly Ujlaky, Zoltán Bonta, Tibor Hajas

1974

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Film: Die italienische Filmkomödie Brot und Schokolade (Originaltitel: Pane e cioccolata) aus dem Jahr 1974 erzählt von den Widrigkeiten des Lebens eines italienischen Gastarbeiters in der Schweiz. Gespielt wird er von Nino Manfredi unter der Regie von Franco Brusati. Film und Hauptdarsteller erhielten den italienischen Filmpreis David di Donatello, an den Filmfestspielen in Berlin gab es den Silbernen Bären für das Werk. Die New Yorker Filmkritiker kürten Brot und Schokolade mit etwas Verzögerung 1978 zum Besten fremdsprachigen Film.

Stab:
Regie: Franco Brusati
Drehbuch: Franco Brusati Nino Manfredi Iaia Fiastri
Produktion: Maurizio Lodi-Fé Turi Vasile
Musik: Stücke von Mozart, Haydn und Bizet, diverse Lieder
Kamera: Luciano Tovoli
Schnitt: Mario Morra

Besetzung: Nino Manfredi, Anna Karina, Johnny Dorelli, Paolo Turco, Ugo D'Alessio, Tano Cimarosa, Gianfranco Barra, Giorgio Cerioni

1955

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Film: 3rd Ave. El ist ein US-amerikanischer Kurzfilm von Carson Davidson aus dem Jahr 1955.

Stab:
Regie: Carson Davidson
Produktion: Carson Davidson
Musik: Joseph Haydn

1951

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Film: Maria Theresia ist ein österreichischer Spielfilm aus dem Jahr 1951 mit Paula Wessely in der Hauptrolle unter der Regie von Emil E. Reinert. Alternativtitel: Maria Theresia − Eine Frau trägt die Krone.

Stab:
Regie: Emil E. Reinert
Drehbuch: Paul H. Rameau
Produktion: Paula Wessely
Musik: Alois MelicharJoseph Haydn
Kamera: Friedl Behn-Grund

Besetzung: Paula Wessely, Fred Liewehr, Marianne Schönauer, Erik Frey, Rosa Albach-Retty, Rudolf Fernau, Gees Lasoeur, Dagny Servaes, Maria Eis, Nina Sandt, Milan von Kamare, Rolf Wanka, Attila Hörbiger, Adrian Hoven, Otto Tressler, Loni von Friedl, Ingeborg Richter, Karl Haberfellner, Susanne Kissner, Johanna Matz, Harry Hardt, Alfred Huttig, Franz Herterich

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