Joseph Walcher

Joseph Walcher SJ (* 8. Jänner 1719 in Linz; † 29. November 1803 in Wien) war ein österreichischer Jesuit, Mathematiker und Physiker. Er plante zahlreiche Wasserbauten und gehörte zu den ersten, die die Alpengletscher wissenschaftlich erforschten.

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Joseph Walcher stirbt in Wien. Joseph Walcher SJ war ein österreichischer Jesuit, Mathematiker und Physiker. Er plante zahlreiche Wasserbauten und gehörte zu den ersten, die die Alpengletscher wissenschaftlich erforschten.

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1752

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Walcherstraße, 1897 benannt nach dem Jesuiten, Mathematiker und PhysikerJoseph Walcher (1719–1803), Professor der hebräischen Sprache in Graz (1750–1751), Professor der Ethik in Wien , Professor der Logik und Metaphysik (1753) und der experimentellen Physik (1754) in Linz, Professor der Mathematik am Theresianum in Wien und an der Universität Wien (1755–1773). Nach Auflösung des Jesuitenordens war er 1773–1783 Navigationsdirektor an der Donau, wo er sich besondere Verdienste um die Sprengung des Donaufelsens bei Grein erwarb. (Für eine spätere Sprengung in diesem Bereich siehe die Haussteinstraße.) Walcher war dann 1784–1797 Assessor der obersten Gebäudedirektion, 1797–1802 Professor der Mechanik und Hydraulik am Theresianum und 1802 Direktor der mathematischen und physikalischen Wissenschaften an der Universität Wien. Die ursprünglich nur zwei Häuserblöcke lange Straße (Radingerstraße bis Mexikoplatz, Ecke Engerthstraße) wurde 2003 auf dem früheren Nordbahnhofareal um vier Häuserblöcke nach Südwesten bis zur Einmündung der Lassallestraße in den Praterstern verlängert. (Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt)

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