Kunst & Kultur

299 v. Chr.

Religion & Kultur:
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Simon der Gerechte wird Hohepriester der Juden. Er ist Nachfolger von Onias.

Islamische Expansion

672 n. Chr.

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Beginn arabischer Operationen gegen Hafenstädte der iberischen Halbinsel. Damit verbunden sind Übergriffe der Westgoten gegen Juden, denen vorgeworfen wird, mit den Arabern zu paktieren.

Wirtschaft

1352

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Steuerfreiheit für die Juden von Brandenburg.

1300–1500

1492

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Die katholischen Könige vertreiben die spanischen Juden, 60.000 fliehen nach Portugal. (Zeittafel Portugal)

Ereignisse

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Papst Julius III. lässt in Rom die in den Tagen zuvor bei Judenkonfiszierten Talmudexemplare öffentlich verbrennen. Die Inquisition rät in der Folge auch anderen christlichen Herrschern zu diesem Vorgehen gegenüber dem jüdischen Schriftwerk.
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Herzog Ludwig IX. von Bayern lässt alle Juden in seinem Territorium Bayern-Landshut festnehmen. Sie müssen nach einer Woche mit ihrer Habe das Land verlassen, sofern sie sich nicht taufen lassen.

339 n. Chr.

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Im Römischen Reich wird den Juden das Missionieren verboten.
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Jüdische Geschichte in Köln: Kaiser Konstantin der Große erlaubt erstmals nachgewiesen die Beteiligung von Juden im Rat der Stadt Köln.

140 v. Chr.

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Der syrische König Ptolemaios VIII. lässt Juden verfolgen.

Folgen der Reconquista 1492 bis 1616

1502

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Nach mehreren muslimischen Revolten werden alle Mauren, zusammen mit den Juden, denen man Kollaboration vorwirft, aus Spanien vertrieben. (Zeittafel Reconquista)

Russland/Japan

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In Schitomir in Russland bricht ein Pogrom gegen Juden aus, das drei Tage dauert und unzählige Opfer fordert.

Palästina

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Churchill-Memorandum: Die Erklärung von 1917 sei so zu verstehen, dass in PalästinaJuden und Moslems in einem Staat gleichberechtigt miteinander leben sollen.

Antike

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Heiliges Römisches Reich: Der Regensburger Stadtrat ordnet die Vertreibung der Juden aus der Stadt an, nachdem christliche Handwerker das gefordert haben. Die Regensburger nutzen damit das Machtvakuum nach dem Tode Maximilian I. am 12. Februar 1519 bis zur Krönung von Karl V. Das alte Judenviertel wird zerstört und es entsteht die lukrative Wallfahrt „Zur schönen Maria“ auf dem heutigen Neupfarrplatz. Binnen zweier Wochen müssen alle Juden die Stadt verlassen. Das Ghetto wird samt Synagoge und Schule niedergebrannt, Pfänder werden beschlagnahmt, kostbare Pergamenthandschriften als Einbindematerial für Akten und Bücher missbraucht. Der Friedhof wird geschändet, die über viertausend Grabsteine meist zerstört, teilweise aber auch von Regensburger Bürgern mit Billigung des Rates entwendet und als sichtbare makabre Trophäe des „Sieges“ über die Juden in Hauswände eingemauert. Noch heute sind einige dieser sogenannten Judensteine erhalten.

36 n. Chr.

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Römisches Reich: Pontius Pilatus wird als römischer Landpfleger wegen zu strenger Regierung auf Bitten der Juden aus Judäa abberufen.

Religion

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Die Zarin Katharina II. verspricht in einem Toleranzedikt das Dulden aller religiöser Bekenntnisse, nimmt davon aber Juden aus, die nach der ersten Teilung Polens in ihren Machtbereich geraten sind.

1543

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In den Schriften Von den Jüden und iren Lügen und Vom Schem Hamphoras diffamiert Martin Luther die Juden und setzt sie mit dem Teufel gleich.

1480

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Ferdinand II. und Isabella I. richten für die Königreiche Kastilien und Aragon ein Inquisitionsgericht ein, um (zwangs)bekehrte Juden (so genannte Conversos oder Marranen) und Mauren (Moriscos) aufzuspüren und zu bestrafen, die zwar öffentlich zum Christentum konvertiert sind, aber verdächtigt werden, insgeheim ihre vorherige Religion weiter auszuüben, wodurch sie per Definition Häretiker waren. Die Spanische Inquisition liegt beinahe vollständig in der Hand der Monarchen. Die römische Kurie hat auf ihren Verlauf nur einen sehr begrenzten Einfluss. Papst Sixtus IV., der die Einrichtung genehmigen muss, hat dieser gegenüber zunächst Vorbehalte. Als Spanien jedoch Neapel eingenommen hat, gibt er nach und beauftragt zwei Dominikaner als Inquisitoren, denen weitere folgen werden.

600 n. Chr.

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um 600: Papst Gregor der Große erklärt, Ziel der Kirche solle die Bekehrung, nicht die Verfolgung der Juden sein.

582 n. Chr.

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Im Frankenreich kommt es zu Zwangstaufen an Juden.

Europa

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Europa vor dem Krieg: Die Namensänderungsverordnung für Juden im Deutschen Reich tritt in Kraft.

1939

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Europa vor dem Krieg: 30. März: Im Memeler Dampfboot wird eine Verordnung über die Anmeldung jüdischen Eigentums veröffentlicht. Die etwa 500 in Memel lebenden Juden müssen bis zum 31. Mai ihren Schmuck abgeben.

1812

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Weitere Ereignisse in Europa: 11. März: Das Preußische Judenedikt von König Friedrich Wilhelm III. verfügt die Gleichstellung jüdischer Bürger in Preußen.

1648

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Weitere Ereignisse in Europa: Der bis 1657 dauernde Chmelnyzkyj-Aufstand beginnt. Im Zuge der Bauernrevolution unter Führung des Kosaken Bogdan Chmelnizki gegen die polnische Aristokratie werden in Pogromen 100.000 Juden in Osteuropa umgebracht.
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Weitere Ereignisse in Europa: In Rom wird für Juden ein Ghetto geschaffen. Anlass ist die päpstliche Bulle Cum nimis absurdum, in der Papst Paul IV.Juden die Schuld am Tode Jesus von Nazarets zuweist. Von Gott seien sie dafür zu ewigen Sklaven verdammt. Viele Juden flüchten in der Folge aus dem Kirchenstaat.

Geschichte > Zeittafel

1942

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Verschleppung von Juden aus Kitzingen.

Politik & Weltgeschehen

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Beginn des Rosenstraße-Protests gegen die Deportation von Juden aus Berlin
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Zweiter Weltkrieg: Die deutsche Besatzungsbehörde in Warschau ordnet an, dass alle etwa 400.000 in Warschau lebenden Juden in einem Ghetto leben müssen.

1938

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Im Deutschen Reich wird, verbunden mit Nachteilen für Juden, als Inlandsausweis die Kennkarte eingeführt. Der Personalausweis löst später diesen Lichtbildausweis ab. (22. Juli)

1932

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Chronologie: 1932 bis zum Auswanderungsverbot 1941 kamen ca. 100.000 deutschsprachige Juden nach Lateinamerika. (Deutschsprachige in Lateinamerika)
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Das Preußische Judenedikt von König Friedrich Wilhelm III. verfügt die Gleichstellung jüdischer Bürger in Preußen. (11. März)

Geschichte > 20. Jahrhundert und jüngste Vergangenheit

1944

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wurde am Güterbahnhof ein KZ-Außenlager des KZ Sachsenhausen für Juden und Polen errichtet, die in der Rüstungs- und kriegswichtigen Produktion Zwangsarbeit unter unmenschlichen Bedingungen verrichten mussten. Der Tod von vier Frauen und einem Säugling ist dokumentarisch belegt. Das Lager wurde im April 1945 von der Roten Armee befreit. Im Jagdschloss wurde die sowjetische Kommandantur eingerichtet. Einschließlich der Flüchtlinge zählte die Stadt 9000 Einwohner. (Königs Wusterhausen)

1944

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wurde am Güterbahnhof ein KZ-Außenlager des KZ Sachsenhausen für Juden und Polen errichtet, die in der Rüstungs- und kriegswichtigen Produktion Zwangsarbeit unter unmenschlichen Bedingungen Arbeit verrichten mussten. Der Tod von vier Frauen und einem Säugling ist dokumentarisch belegt. Das Lager wurde im April 1945 von der Roten Armee befreit. Im Jagdschloss wurde die Kommandantur errichtet. Mit Flüchtlingen zählte die Stadt 9000 Einwohner. (Königs Wusterhausen)

Sonstige Ereignisse

1993

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das große Bronzemahnmal als Erinnerung an die ehemalige jüdische Gemeinde in Dinslaken (Alfred Grimm)

Anschläge

1994

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erfolgte ein weiteres Attentat, gleichfalls in Argentiniens Hauptstadt. Bei diesem Anschlag auf ein jüdisches Zentrum starben 85 Menschen. Aus diesem Grund erhoben argentinische Staatsanwälte im Oktober 2006 Anklage gegen den ehemaligen Hisbollah-Auslandssicherheitschef Imad Fajes Mughnieh sowie den iranischen Ex-Präsidenten Haschemi Rafsandschani.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1999

Ehrung:
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„Gerechter unter den Völkern“, Ehrentitel der Jerusalemer Gedenkstätte Yad Vashem für nichtjüdische Einzelpersonen, die unter nationalsozialistischer Herrschaft während des Zweiten Weltkriegs ihr Leben einsetzten, um Juden vor der Ermordung zu retten (Franz Leitner)

Themen

2000

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9. Getrennte Wege: Deutsche, Juden, Österreicher, Tschechen. (Braunauer Zeitgeschichte-Tage)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2005

Publikation > Volkskunde, Kunstgeschichte:
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Das Bild des Juden in der modernen Malerei. Eine Einführung. / Imaginea evreului in pictura moderna. Studiu introductiv. Traducere in limba romana de Ion Peleanu. (Zweisprachige Ausgabe.) Editura Hasefer: Bucuresti (Claus Stephani)

1899

Veröffentlichungen:
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Un carteggio del 1843: Per la critica della filosofia del diritto di Hegel; Per la questione degli Ebrei (Ettore Ciccotti)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2007

Film:
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Ausgelöscht – Bialystok und seine Juden (TV-Doku, DasErste, 45 Min.) (Thomas Gaevert)

2004

Film:
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Die Nibelungen () (Ring of the Nibelungs) (TV) (Uli Edel)

Tagesgeschehen

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Budapest/Ungarn: Vor dem Stadtgericht beginnt der Prozess gegen den mutmaßlichen Kriegsverbrecher Sándor Képíró, der 1942 an einem Massaker an Juden, Sinti und Roma in der serbischen Stadt Novi Sad beteiligt gewesen sein soll.
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Jerusalem/Israel: Papst Benedikt XVI. bekräftigt auf seiner Pilgerreise bei einem Treffen mit Großrabbinern den Willen zur Versöhnung zwischen Juden und Christen.
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Paris-Bobigny/Frankreich. Auf die Gedenkstätte des französischen NS-Deportationslagers Drancy ist ein Brandanschlag verübt worden. Wie die Staatsanwaltschaft der Pariser Vorstadt Bobigny am Montag mitteilte, warfen Unbekannte am Sonntagabend einen Brandsatz auf den Eisenbahn-Waggon, der in Drancy zur Erinnerung an die Verschleppung und Ermordung zehntausender Juden aus Frankreich steht. Das Feuer in dem zum Museum umgebauten Güterwagen konnte demnach rasch von der Feuerwehr gelöscht werden. Am Ort des Anschlages fand sich ein Schreiben mit einem umgekehrten Hakenkreuz und der Unterschrift „Bin Laden“. Der Staatsanwalt von Bobigny, François Molins, leitete Ermittlungen ein.
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Wiesbaden/Deutschland. Martin Hohmann wurde vom CDU-Landesverband Hessen aus der Partei ausgeschlossen. In einer Aufsehen erregenden Rede zum 3. Oktober 2003 benutzte er im Zusammenhang mit den Juden den Begriff Tätervolk.

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