Religion

260 n. Chr.

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Kaiser Gallienus beendet die unter seinem Vater verordnete Christenverfolgung im römischen Reich. Mit dem Toleranzedikt werden sie dem Judentum insofern gleichgestellt, als dass nun auch sie den Kaiserkult verweigern dürfen. Die Huldigung der ehemaligen römischen Kaiser als Götter ist als einzige religiöse Handlung Pflicht für alle Römer. Juden und Christen lehnen dies jedoch vehement ab. Der Toleranzedikt hat für 34 Jahre Bestand.

Politik & Weltgeschehen

1016

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Untergang des jüdischenChasarenreiches

Europa

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In Kischinew/Russland kommt es zu dreitägigen Massenpogromen von russischen Christen gegen Juden, bei denen die Polizeikräfte nicht eingreifen. Nach internationalen Protesten erklärt das russische Innenministerium die Judenverfolgung mit deren sozialistischen Aufruhr gegen Zar Nikolaus II. Journalisten vermuten eher eine Sündenbock-Politik angesichts der Wirtschaftsmisere, der weitverbreiteten Armut und wachsenden Arbeiterunruhen.

Geschichte > Eckpunkte der Stadtgeschichte > Villingen

1938

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Der Betsaal der Jüdischen Gemeinde in der Gerberstraße wurde beim Novemberpogrom von SA-Männern zerstört. Heute erinnern ein Brunnen und eine Gedenktafel an dieses Gotteshaus und an die jüdischen Opfer der Shoa (Villingen-Schwenningen)

Sehenswürdigkeiten > Denkmale

1965

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Mahnmal am Postplatz für die örtlichen Opfer des Faschismus mit 14 namentlich genannten Personen, darunter einige jüdische Bürger (Bad Muskau)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1996

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Publikation > Volkskunde, Kunstgeschichte: Zeugen aus dem ostjüdischen Alltag. Hausrat und Handwerk am Rande der Karpaten. Eine Dokumentation in Schriften, Objekten und Bildern. Begleitheft zur Ausstellung Alltägliches Erzählen im östlichen Judentum am Institut für Germanistik, Karl-Franzens-Universität, Graz (Claus Stephani)

1989

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Werk > Fundamentaltheologie: Ma’rakatuna Ma’a al-Yahud "Our fight against the Jews." ,1950; wieder Jedda, 1970; wieder Dar al-Shureq, Cairo (Sayyid Qutb)

1983

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Werk: Judentum im christlichen Religionsunterricht, Frankfurt am Main? : Haag und Herchen (Martin Stöhr)

1940

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Werk > Unter dem Pseudonym Matthias Schwabe: Gerhard Lehmann: Der Einfluss der Judentums auf das französische Denken der Gegenwart, FgdZ, 10. (Karl Epting)

1931

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Werk: Die Messiasfrage im Judentum und Christentum. Vortr. der Hagenthaler Theol. Woche? »Judentum u. Prot.«? (Sept. 1929; gekürzt): ZThK NF 12 , 165-191 (Ethelbert Stauffer)

Kunst & Kultur

2011

Ausstellung:
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Von Arthur Aal bis Rosa Zwirn – Die schönsten jüdischen Namen deutscher Sprache (Dommuseum (Wien))

Tagesgeschehen

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Warschau/Polen: Der jüdischeEuropaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit kritisiert vor der polnischen Parlamentswahl am Sonntag die politische Rolle der Katholischen Kirche. Die Kirche Polens sei heute Teil des Problems und nicht länger Teil der Lösung, äußert er bei einer Diskussions-Veranstaltung der polnischen Grünen in Warschau. Wer die Rechte sexueller Minderheiten oder ein Recht der Frauen auf Abtreibung schützen wolle, brauche starke Wurzeln im Parlament. Wenn die Kirche, wie etwa in Spanien, die politische Opposition gegen die sog. gleichgeschlechtliche Ehe anführe, müsse sie auch politisch bekämpft werden.
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Stuttgart: Am Stuttgarter Flughafen haben Bauarbeiter menschliche Skelette in einem Massengrab gefunden. Es könnte sich dabei um rund 30 verhungerte jüdische NS-Zwangsarbeiter handeln, wie die Staatsanwaltschaft erklärte. Laut „Stuttgarter Nachrichten“ hatten die Nationalsozialisten in Leinfelden-Echterdingen eine Konzentrationslager-Außenstelle des KZs Natzweiler-Struthof des Elsass eingerichtet.
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London/Vereinigtes Königreich. Der britische Premierminister Tony Blair hat Londons Bürgermeister Ken Livingstone am Mittwoch aufgefordert, sich für die beleidigenden Äußerungen gegenüber einem jüdischenZeitungs-Journalisten zu entschuldigen. Livingstone hatte letzte Woche einem Reporter des Londoner „Evening Standard“ bei einer Pressekonferenz vorgehalten, er verhalte sich wie „ein KZ-Aufseher“.
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Paris/Frankreich. Erneut kommt es in Frankreich zu einem antisemitischen Übergriff: Ein jüdisches Gemeindezentrum bei Paris brennt nieder.
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Israel/Palästina. Palästinenserpräsident Jassir Arafat hat in einem Interview mit der israelischen Zeitung Haaretz erstmals den jüdischen Charakter Israels anerkannt. Er verzichtete damit auf das bisher eingeforderte Rückkehrrecht für alle palästinensischen Flüchtlinge.

"Judentum" in den Nachrichten