Justus von Canterbury

Justus († 10. November zwischen 627 und 631), Römer von Geburt, war einer der Missionare, die von Papst Gregor I. auf Bitten von Augustinus von Canterbury im Jahr 601 nach England gesandt wurden.

Er wurde zum ersten Bischof von Rochester ernannt. Als nach dem Tod von König Æthelberht von Kent eine Christenverfolgung ausbrach, floh er nach Gallien, kehrte aber nach einem Jahr in sein Bistum zurück, das er mit Fleiß und Sorgfalt regierte, bis er 624 zum Erzbischof von Canterbury wurde, indem er das Pallium von Papst Bonifatius V. erhielt. Gleichzeitig erhielt er das Recht Bischöfe zu weihen. Er machte Romanus zu seinem Nachfolger in Rochester.

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Religion

624 n. Chr.

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Justus wird Nachfolger von Mellitus als Erzbischof von Canterbury.

601 n. Chr.

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Papst Gregor der Große schickt Mellitus, Justus, Honorius und weitere Missionare nach England, die Augustinus von Canterbury unterstützen sollen. Sie bringen ihm das Pallium mit, so dass Canterbury nunmehr zum Erzbistum erhoben wird; auf der Insel sollen eine Reihe von Suffraganbistümern entstehen, von denen allerdings zuerst nur die Bistümer in London unter Mellitus und in Rochester unter Justus verwirklicht werden können (beide 604).

Europa

627 n. Chr.

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Honorius wird Erzbischof von Canterbury als Nachfolger von Justus.

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