Kö-Bogen

Der Kö-Bogen ist eine städtebauliche Maßnahme in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf. Benannt ist das Projekt nach dem Viertelkreis-Bogen, den die dort am Rande des Hofgartens und des Teichs an der Landskrone einst verlaufende Hofgartenstraße in Richtung der Königsallee, der , beschrieb.Die Baumaßnahme ist in verschiedene Bauabschnitte und Bauphasen gegliedert. Im ersten Bauabschnitt wurde der Jan-Wellem-Platz, der nach Fertigstellung der Wehrhahn-Linie nicht mehr als Straßenbahnknotenpunkt benötigt wird, nach Entwürfen des New Yorker Architekten Daniel Libeskind mit einem Gebäudekomplex aus Einzelhandels-, Büro- und Gastronomienutzungen bebaut, der selbst den Namen Kö-Bogen trägt. Zudem wird die Hofgartenstraße weitestgehend durch einen Tunnel ersetzt. Im zweiten Bauabschnitt wurde die Hochstraße Tausendfüßler abgerissen und wird ebenfalls durch einen Tunnel ersetzt.

Weiterhin sollte die Bebauung in der Umgebung teilweise durch Neubauten ersetzt und die städtebauliche Struktur neu geordnet werden. Dies betraf besonders den Bereich südlich des Schauspielhauses vom Gustaf-Gründgens-Platz bis zur Schadowstraße. Entsprechend der ersten Planungen sollten hier vier neue Gebäudekomplexe errichtet werden. Entlang des ehemaligen Verlaufs des Tausendfüßlers soll eine Fußgängerpromenade angelegt werden. Das Projekt war umstritten und hat eine kontroverse Diskussion in Düsseldorf ausgelöst, die in einem Bürgerbegehren gegen den Verkauf des Jan-Wellem-Platzes gipfelte, welches am nötigen Quorum scheiterte. Am 17. August 2009 wurde der symbolische erste Spatenstich gesetzt. Das Ende der Baumaßnahmen für die zwei Gebäude verzögerte sich, wie unter nachfolgend in „Abschnitt 2.1“ angeführt, durch einen Brand im westlichen Gebäude Ende September 2013 für diesen Bauteil.

mehr zu "Kö-Bogen" in der Wikipedia: Kö-Bogen

Geboren & Gestorben

thumbnail
Geboren: Daniel Libeskind wird in Łódź, Polen geboren. Daniel Libeskind ist ein US-amerikanischer international renommierter Architekt und Stadtplaner polnischer Herkunft. Er ist bekannt für seinen multidisziplinären Ansatz und einen neuen kritischen Diskurs in der Architektur. Zu seinen Hauptwerken gehören größere kulturelle Einrichtungen, wie das Jüdische Museum Berlin, das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück, das Denver Art Museum und das Imperial War Museum North in Manchester, aber auch Landschafts- und Stadtplanungen sowie Entwürfe von Ausstellungen, Bühnenbildern und Installationen. Im Sommer 2002 hat er mit „Saint Francois d’Assise“ an der Deutschen Oper in Berlin erstmals eine Oper inszeniert. Aktuell (Stand: 2011) wird nach seinem Entwurf das nach seiner Fertigstellung höchste Gebäude in Amerika das One World Trade Center in New York und der Kö-Bogen in Düsseldorf gebaut.

Kunst & Kultur

2014

Kuratierte Ausstellungen – Auswahl:
thumbnail
BLENDED GENERATIONS, mit u.a Georg Herold, Benjamin Houlihan, Harald Klingelhöller, Jörg Gelbke, Henry Staschik, Tal R, Ali Altin, Jochen Goerlach, Chris Reinecke, Mareike Foecking, Katharina Sieverding, Pola Sieverding, Pia Stadtbäumer, Max Frisinger, Natalia Stachon, 701 e.V., Kö-Bogen, Düsseldorf (mit Pia Witzmann) (Gregor Jansen)

"Kö-Bogen" in den Nachrichten