Köln

Blick über das Zentrum Kölns. Von links nach rechts: Kölner Altstadt, Philharmonie, Museum Ludwig, Kölner Dom, Hohenzollernbrücke, Hauptbahnhof, Musical Dome. Im Hintergrund der Fernmeldeturm Colonius und der Kölnturm im Mediapark (Juli 2006)

Köln (lokal: Kölle) ist mit mehr als einer Million Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen sowie nach Berlin, Hamburg und München die viertgrößte Stadt Deutschlands. Die kreisfreie Stadt gehört zum Regierungsbezirk Köln und ist das Zentrum des Ballungsraumes Köln/Bonn mit gut 3,5 Millionen Einwohnern. Sie ist zugleich das rheinische Bevölkerungszentrum der Metropolregion Rhein-Ruhr mit etwa zehn Millionen Einwohnern. Die heutige Metropole am Rhein wurde in römischer Zeit unter dem Namen Oppidum Ubiorum gegründet und im Jahr 50 n. Chr. als Colonia Claudia Ara Agrippinensium (kurz Colonia oder CCAA) zur Stadt erhoben.

Köln besitzt als Wirtschafts- und Kulturmetropole internationale Bedeutung. Die Karnevalshochburg ist außerdem Sitz vieler Verbände und Medienunternehmen mit zahlreichen Fernsehsendern, Musikproduzenten und Verlagshäusern. Sie gilt als einer der führenden Standorte des weltweiten Kunsthandels. Darüber hinaus zählt die Stadt vor allem aufgrund des bedeutenden Kölner Doms und ihrer romanischen Kirchen sowie weiterer mittelalterlicher Baudenkmäler, einer über 2000-jährigen Stadtgeschichte, bedeutsamer Veranstaltungen sowie ihrem kulturellen und kulinarischen Erbe zu den wichtigsten Reisezielen innerhalb Europas. Dank der Universität zu Köln (ca. 50.000 Studenten), der Technischen Hochschule Köln (ca. 25.000 Studenten) und zahlreicher weiterer Hochschulen stellt sie des Weiteren den größten Bildungs- und Forschungsstandort im Westen Deutschlands dar. Köln ist ebenfalls bedeutender Kongress- und Messestandort, die Fotomesse photokina, die Süßwarenmesse und die Videospielmesse Gamescom gelten als Weltleitmessen, die Art Cologne als älteste Kunstmesse der Welt.

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Stadtrechte & Ersturkundliche Erwähnungen

1230

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Köln erhält Stadtrecht.

Stadtgründung

1881

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1881 Kalk (1910 nach Köln eingemeindet)

1857

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1857 Deutz (1888 nach Köln eingemeindet)

1322

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1322 Mülheim am Rhein (1914 nach Köln eingemeindet)

833 n. Chr.

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833 Geseke, erste urkundliche Erwähnung in einer Schenkungsurkunde von Kaiser Ludwig dem Frommen in welcher „Geiske“ neben Anadopa (Ampen, heute zu Soest) gehörend und Ismereleke (Schmerlecke, heute zu Erwitte gehörend) genannt wird; Stadtgründung wahrscheinlich 1217 (Stadtrecht ist via Rüthen dem Recht der Stadt Köln entlehnt)

50 n. Chr.

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50 Jülich, als römische Straßenstation Iuliacum an der Fernstraße Heerlen - Köln

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