Köln

Köln (kölschKölle) ist mit mehr als einer Million Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen sowie nach Berlin, Hamburg und München die viertgrößte Stadt Deutschlands. Die kreisfreie Stadt gehört zum Regierungsbezirk Köln und ist das Zentrum des Ballungsraumes Köln/Bonn mit gut 3,5 Millionen Einwohnern. Sie ist zugleich das rheinische Bevölkerungszentrum der Metropolregion Rhein-Ruhr mit etwa zehn Millionen Einwohnern. Die heutige Metropole am Rhein wurde in römischer Zeit unter dem Namen Oppidum Ubiorum gegründet und im Jahr 50 n. Chr. als Colonia Claudia Ara Agrippinensium (kurz Colonia oder CCAA) zur Stadt erhoben.

Köln besitzt als Wirtschafts- und Kulturmetropole internationale Bedeutung. Die Karnevalshochburg ist außerdem Sitz vieler Verbände und Medienunternehmen mit zahlreichen Fernsehsendern, Musikproduzenten und Verlagshäusern. Sie gilt als einer der führenden Standorte des weltweiten Kunsthandels. Darüber hinaus zählt die Stadt vor allem aufgrund des bedeutenden Kölner Doms und ihrer romanischen Kirchen sowie weiterer mittelalterlicher Baudenkmäler, einer über 2000-jährigen Stadtgeschichte, bedeutsamer Veranstaltungen sowie ihrem kulturellen und kulinarischen Erbe zu den wichtigsten Reisezielen innerhalb Europas. Dank der Universität zu Köln (ca. 50.000 Studenten), der Technischen Hochschule Köln (ca. 25.000 Studenten) und zahlreicher weiterer Hochschulen stellt sie des Weiteren den größten Bildungs- und Forschungsstandort im Westen Deutschlands dar. Köln ist ebenfalls bedeutender Kongress- und Messestandort, die Fotomesse photokina, die Süßwarenmesse und die Videospielmesse Gamescom gelten als Weltleitmessen, die Art Cologne als älteste Kunstmesse der Welt.

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Der Paderborner Bischof Hubert Theophil Simar wird zum neuen Erzbischof von Köln geweiht.

1269

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Thomas von Aquin erhält eine zweite Berufung auf einen der beiden Lehrstühle für Nichtfranzosen an der Universität Paris (bis 1272). Zu seinen Schülern gehören u. a. Petrus von Dacien (s. 1268), der das Studium generale am Konvent der Dominikaner in Köln verlässt und für ein Studienjahr nach Paris kommt, sowie der Augustiner-Eremit Aegidius Romanus (ebenfalls bis 1272). Aufgrund der im Jahr zuvor (1267) von Gerhard von Abbeville veröffentlichten Streitschrift gegen die Bettelorden schreiben Thomas von dominikanischer und Bonaventura und Johannes Peckham von franziskanischer Seite Widerlegungen, auf die Gerhard wiederum mit Repliken antwortet, was sich bis 1271 hinziehen wird.

1262

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Eine der größten Kirchen der Stadt Köln, die Dominikanerkirche, wird geweiht.

1248

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Als erster Orden richten die Dominikaner ein Studium generale in Deutschland im Kölner Konvent ein (140 Jahre später wird die Universität zu Köln gegründet). Zum ersten Leiter wird Albertus Magnus gewählt. Zusammen mit ihm kommen Thomas von Aquin (als Schüler -bis 1252) und Ambrosius Sansedonia von Siena (als Lektor) nach Köln.

1245

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Pfingsten: Das Generalkapitel der Dominikaner tagt erstmals im Konvent in Köln (damit wird die bisherige Regel, dass die Generalkapitel abwechselnd in Bologna und Paris stattfinden, aufgehoben).

1240

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Die Anzahl der Beginen und Begarden in Köln und Umgebung wird auf zweitausend geschätzt.

1230

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um 1230: Thomas von Cantimpré hält sich für ca. vier Jahre im Dominikanerkonvent in Köln auf.

1140

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Friedrich II. von Berg wird Propst von St. Georg in Köln.

870 n. Chr.

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In Köln wird der Hildebold-Dom, der Vorgänger des Kölner Doms, eingeweiht

787 n. Chr.

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Hildebold wird Bischof von Köln.

715 n. Chr.

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Gründung eines Frauenstiftes in Köln.

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