Kölner Dom

Der Kölner Dom (eigentlich die Hohe Domkirche Sankt Petrus) ist eine römisch-katholische Kirche in Köln unter dem Patrozinium des Apostels Petrus. Der Kölner Dom ist die Kathedrale des Erzbistums Köln sowie Metropolitankirche der Kirchenprovinz Köln und war bis Ende 2009 auch Pfarrkirche der Domgemeinde; er ist seit 2010 von der Pfarrseelsorge exemt. Der Kölner Dom ist seit 1996 UNESCO-Weltkulturerbe.

Der Kölner Dom ist mit 157,38 Metern Höhe nach dem Ulmer Münster das zweithöchste Kirchengebäude Europas sowie das dritthöchste der Welt. Der Kölner Dom steht rund 250 Meter vom Rhein entfernt an der ehemaligen nördlichen römischen Stadtgrenze in direkter Nachbarschaft von Hauptbahnhof, Hohenzollernbrücke, Museum Ludwig und Römisch-Germanischem Museum. Er ist auf dem Domhügel rund 17 m über dem Rhein von einer modernen Betonkonstruktion, der Domplatte, umgeben. Seine Adresse ist Domkloster 4, 50667 Köln.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Willy Weyres stirbt in Aachen. Willy Weyres war ein deutscher Architekt und Hochschullehrer. Er war von 1944 bis 1972 Kölner Dombaumeister, über zehn Jahre Diözesanbaumeister für das Erzbistum Köln sowie von 1955 bis zu seiner Emeritierung 1972 ordentlicher Professor für Baugeschichte und Denkmalpflege an der RWTH Aachen. Unter seiner Leitung wurde der Kölner Dom nach dem Zweiten Weltkrieg wiederhergestellt und weiterentwickelt.

1959

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Geboren: Winfried Bönig wird in Bamberg geboren. Winfried Bönig ist ein deutscher Organist und Hochschullehrer. Er ist Domorganist am Kölner Dom sowie Professor für künstlerisches Orgelspiel und Improvisation und Leiter des Studiengangs Katholische Kirchenmusik an der Musikhochschule Köln.
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Geboren: Barbara Schock-Werner wird in Ludwigsburg geboren. Barbara Schock-Werner, verh. Barbara Löcher, ist eine deutsche Architektin, Kunsthistorikerin, Denkmalpflegerin und Hochschullehrerin. Ab 1999 amtierte sie als Dombaumeisterin des Kölner Doms und ging Ende August 2012 in den Ruhestand.
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Geboren: Bernard Henrichs wird in Opladen geboren. Bernard Henrichs war ein katholischer Priester, der durch seinen Humor, seine Schlagfertigkeit und seine Menschlichkeit, mit der er den sprichwörtlichen „Rheinischen Katholizismus“ verkörperte, auch überregional bekannt wurde. Von 1985 bis zu seiner Emeritierung am 2. Februar 2004 war Henrichs Dompropst der Hohen Domkirche zu Köln.

1927

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Geboren: Hans Daiber (Journalist) wird in Breslau geboren. Hans Daiber war ab 1951 Hörfunkredakteur beim Südfunk Stuttgart, danach bis Herbst 1962 Dramaturg für Fernsehspiel bei Radio Bremen und anschließend nur kurze Zeit Feuilletonredakteur und Theaterkritiker der Deutschen Zeitung mit Wirtschaftszeitung in Köln, in der er schon seit mindestens 1959 publiziert hatte. Danach war er zunächst freier Schriftsteller. 1965 erschien im Langen Müller Verlag sein Buch „Theater, eine Bilanz", die älteste feststellbare Quelle der Theaterweisheit: „Kritiker sind wie Eunuchen, sagt man, die wissen, wie man's macht, aber sie können es nicht" (S. 165). Es folgten „Argumente für Lazarus" (1996), „Vor Deutschland wird gewarnt" (1967) und „Doppelspiel" (1969). Der Molden-Verlag brachte 1971 Daibers „Gerhart Hauptmann oder Der letzte Klassiker" und Philipp Reclam 1976 sein „Deutsches Theater seit 1945" heraus. In den 1970er Jahren wurde Daiber Autor und Redakteur beim Westdeutschen Rundfunk Köln. 1974 wurde dort sein Hörspiel „Zwischenfall" ausgestrahlt, ein fiktiver „Live"-Bericht über den Einsturz des Kölner Doms. Daiber schrieb u.a. auch für den Rheinischen Merkur und von 1961 bis 1986 für Die Zeit. 1990 erschien bei Suhrkamp eine von ihm aktualisierte Neuauflage von Friedrich Michaels „Geschichte des deutschen Theaters". 1995 veröffentlichte Daiber im Verlag Günther Neske „Schaufenster der Diktatur – Theater im Machtbereich Hitlers" und schrieb dann noch gelegentlich für Die Welt. Im Interview mit dieser Zeitung berichtete Swetlana Geier 2003 auf die Frage nach ihrer "Geburtsstunde" als Übersetzerin, Hans Daiber, den sie vom Studium sehr gut gekannt habe, habe ihre erste Übersetzung für sie abgeschrieben und sie durch seine Bekanntschaft mit Ernesto Grassi beim Rowohlt Verlag untergebracht.

Religion

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In Köln wird, gebilligt vom Erzbischof Konrad von Hochstaden, der Abbruch des romanischen Hildebold-Doms beschlossen. Der Vertrag zur Finanzierung des Unternehmens Kölner Dom kommt zustande.
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Die Reliquien der Heiligen Drei Könige werden von Mailand durch den Erzbischof Rainald von Dassel in den Vorgängerbau des Kölner Doms gebracht.
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Der Kölner Hildebold-Dom wird geweiht.

870 n. Chr.

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In Köln wird der Hildebold-Dom, der Vorgänger des Kölner Doms, eingeweiht

Wissenschaft & Technik

1271

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Meister Arnold ist nachweisbar zweiter Baumeister am Kölner Dom (bis 1299).

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Mehr als 300 Jahre nach der Unterbrechung der Bauarbeiten erfolgt die Grundsteinlegung für den Weiterbau des Kölner Doms.

Zeittafel

1856

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Einweihung der 56 Meter hohen, nach den Plänen Stüiers in Angleichung an den Kölner Dom errichteten Immanuelkirche durch König Friedrich Wilhelm IV. (Kutusowo)

Zuwendungen

1880

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stiftete Charlotte im Angedenken an ihren verstorbenen Gatten ein Fenster für den Kölner Dom, das heute im „Welter-Zyklus“ als Abrahamfenster bezeichnet wird. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es mit einem verkürzten Baldachin an seinen ursprünglichen Platz im westlichen Obergarden des nördlichen Querhauses wieder eingesetzt. Wie viele andere Fenster des Kölner Doms ist es ein Werk des Kölner Glasmalers Michael Welter (1808–1892) (Charlotte Oppenheim)

Geschichte

1931

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– Paul György – Vitamin H (Biotin)

Kunst & Kultur

1996

Kultur > UNESCO-Welterbe:
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Der Kölner Dom in Köln (Rheinland)
Kultur:
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Vollendung des Kölner Doms

1300

Kultur:
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(um) Am Kölner Dom dürfte der Hochchor mit seinem reichen Strebewerk baulich vollendet sein.

1299

Kultur:
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(bis) Meister Arnold ist seit 1271 nachgewiesen als Dombaumeister des Kölner Doms.

1277

Kultur:
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Der noch bestehende Teil der gotischen Sakristei des Kölner Doms wird errichtet.

Baumeister heute in Deutschland

2008

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Als Dombaumeister werden heute die Leiter und Leiterinnen von Dombauhütten bezeichnet. Einige sind Steinmetzmeister, andere Ingenieure oder Architekten. Sie sind im Wesentlichen mit ingenieurtechnischen und organisatorischen Problemen befasst. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts gab es erstmals in Ulm und gibt es am Kölner Dom mit Barbara Schock-Werner und am Freiburger Münster eine Dombaumeisterin. (Baumeister)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2008

Ehrung:
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Aufnahme in den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem im Kölner Dom unter Leitung von John Patrick Kardinal Foley (Franz-Josef Overbeck)

2-Euro-Gedenkmünzen

Rundfunk, Film & Fernsehen

2014

Film:
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Video Terra X: Superbauten Der Kölner Dom (1. Juni 2013, 17:15 Uhr, 43:22 Min.)? in der ZDFmediathek, abgerufen am 2.? Februar

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2009

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Werk: Köln: Hohe Domkirche, Mittelschiff, Pfeiler Nr. C 4, Gedenktafel "Weltjugendtag" , Bronze (Heribert Calleen)

2009

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Werk: Köln: Hohe Domkirche, Mittelschiff, Pfeiler Nr. C 4, Gedenktafel „Weltjugendtag“ , Bronze (Heribert Calleen)

1999

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Werk: Trash People („Schrottarmee“): Die Trash People starteten ihren Zug um die Welt 1996 in Xanten und machten Station in Paris und Moskau , Peking und an der Chinesischen Mauer (2001). Danach wurden sie in Kairo und Gizeh (2002), Zermatt (2003), Kilkenny Castle (2003), Gorleben (2004) und 2005 in Brüssel ausgestellt. Bis zum 1. Mai 2006 waren die eintausend 1,80 m großen, aus Müll gepressten Figuren auf dem Roncalliplatz vor dem Kölner Dom zu sehen, dann sollen sie in die Nähe der Brooklyn Bridge in Brooklyn/New York. Die Trash People machten noch einen Stop auf der Piazza del Popolo in Rom. Ab dem 4. Juni 2007 bevölkerten sie die Plaça Reial in Barcelona, gleich neben den Ramblas. Sie waren in Syracus. Der Wert einer einzelnen Figur liegt laut dem Energieversorger RheinEnergie AG bei etwa 2 Euro Brennwert. Im März 2011 besuchten die "Trash People" die Arktis und wurden im Flusstal Adventdalen in der Nähe der Ansiedlung Longyearbyen auf Spitzbergen aufgestellt. Bevor die Schrottarmee ins Museum geht, werden die Figuren ab Juli 2011 in der Wallfahrtsstadt Telgte im Münsterland letztmals zu sehen sein. Die "Einkehr in Telgte". Eine Aktion von HA Schult konnte noch bis zum 31. Juli 2011 besucht werden.

1967

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Werk: Erzengel Raphael (Werner Meurer)

1955

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Werk: Fries am nördlichen Querhaus (Werner Meurer)

"Kölner Dom" in den Nachrichten