König von Italien

König von Italien (lateinischRex Italiae, italienischRe d’Italia) ist ein Titel, den mehrere Herrscher auf der italienischen Halbinsel seit dem Untergang des Römischen Reiches geführt haben. Zwischen dem 6. Jahrhundert und der Einnahme Roms unter Viktor Emanuel II. 1870 hat jedoch kein König über die ganze Halbinsel regiert.

Nach der Absetzung des weströmischen Kaisers Romulus Augustulus 476 wurde der skirische Heerführer Odoaker vom oströmischen Kaiser Zenon als Verwalter Italiens (Dux Italiae) anerkannt. Später bezeichnete er sich als König(Rex Italiae), obwohl er sich auch weiterhin als (ost-)römischer Offizier verstand. 493 wurde Odoaker vom ostgotischen König Theoderich dem Großen besiegt, welcher sein Herrschergeschlecht, die Amaler, zu Königen über Italien machte. Die ostgotische Dynastie endete 552 mit der Eroberung Italiens durch das Byzantinische Reich.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Umberto I. (Italien) stirbt in Monza durch ein Attentat. Umberto I., mit vollem Namen Umberto Rainerio Carlo Emanuele Giovanni Maria Ferdinando Eugenio di Savoia entstammte dem Hause Savoyen und war von 1878 bis 1900König von Italien.
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Geboren: Umberto I. (Italien) wird in Turin geboren. Umberto I., mit vollem Namen Umberto Rainerio Carlo Emanuele Giovanni Maria Ferdinando Eugenio di Savoia entstammte dem Hause Savoyen und war von 1878 bis 1900König von Italien.
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Gestorben: Heinrich II. (HRR) stirbt in Grone. Heinrich II.,, Heiliger (seit 1146), aus dem Adelsgeschlecht der Ottonen war als Heinrich IV. von 995 bis 1004 und wieder von 1009 bis 1017 Herzog von Bayern, von 1002 bis 1024 König des Ostfrankenreiches (regnum francorum orientalium), von 1004 bis 1024König von Italien und von 1014 bis 1024 römisch-deutscher Kaiser.
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Gestorben: Otto I. (HRR) stirbt in Memleben. Otto I. der Große aus dem Geschlecht der Liudolfinger war ab 936 Herzog von Sachsen und König des Ostfrankenreiches (regnum francorum orientalium), ab 951 König von Italien und ab 962 römisch-deutscher Kaiser.
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Geboren: Heinrich II. (HRR) wird oder 978 in Bad Abbach oder Hildesheim geboren. Heinrich II.,, Heiliger (seit 1146), aus dem Adelsgeschlecht der Ottonen war als Heinrich IV. von 995 bis 1004 und wieder von 1009 bis 1017 Herzog von Bayern, von 1002 bis 1024 König des Ostfrankenreiches (regnum francorum orientalium), von 1004 bis 1024König von Italien und von 1014 bis 1024 römisch-deutscher Kaiser.

Religion

1003

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Am 23. Februar gründet der burgundisch-italienische Abt, Klosterreformer und Architekt Wilhelm von Dijon die Abtei Fruttuaria in San Benigno Canavese etwa 20 km nördlich von Turin. Stifter dieses Klosters sind Arduin, Markgraf von Ivrea und König von Italien, und dessen Ehefrau Berta, sowie Otto Wilhelm, Graf von Burgund, die zu seiner Verwandtschaft zählen.

Europa

1184

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Heinrich VI. wird zum König von Italien gekrönt.

Politik & Weltgeschehen

1861

Königreich Italien im Heiligen Römischen Reich:
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1002–1004 Arduin von Ivrea, letzter „einheimischer“ König von Italien bis
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Ludwig IV. wird in Mailand zum König von Italien gekrönt.

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