Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften

Die Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften wurde am 11. Juli 1700 in Berlin als Kurfürstlich-Brandenburgische Societät der Wissenschaften durch den brandenburgischen Kurfürsten Friedrich III. gegründet. Zu ihrem ersten Präsidenten wurde Gottfried Wilhelm Leibniz ernannt, der die Akademie zusammen mit Daniel Ernst Jablonski in der Anfangszeit plante und entwickelte.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Helmuth Scheel stirbt in Mainz. Helmuth Scheel war ein deutscher Turkologe und Orientalist. Er war Direktor der Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin und später Mitbegründer und Generalsekretär der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur. In einem Nachruf wird insbesondere seine Leistung als Förderer der wissenschaftlichen Arbeit anderer neben seiner eigenen wissenschaftlichen Tätigkeit hervorgehoben.
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Gestorben: Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff stirbt in Berlin. Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff war ein deutscher klassischer Philologe. Er lehrte und forschte als Professor in Greifswald (1876–1883), Göttingen (1883–1897) und Berlin (1897–1921). Mit seinen Editionsprojekten, seiner Erneuerung der Textkritik und Textinterpretation, seiner Einflussnahme auf die preußische Berufungspolitik und seiner Tätigkeit als Wissenschaftsorganisator war er einer der führenden Vertreter seines Faches und prägte die Klassische Philologie des 20. Jahrhunderts im internationalen Raum nachhaltig. Durch seine Monografien zu vielen Bereichen der griechischen Literatur, seine Neudefinition des Faches und nicht zuletzt durch seine zahlreichen Schüler übte er großen Einfluss auf die Klassische Philologie aus. Als Präsident der Preußischen Akademie der Wissenschaften brachte er viele Akademievorhaben auf den Weg, besonders die Inscriptiones Graecae, die bis heute alle in Griechenland entdeckten Inschriften verzeichnen und herausgeben.
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Geboren: Helmuth Scheel wird in Berlin geboren. Helmuth Scheel war ein deutscher Turkologe und Orientalist. Er war Direktor der Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin und später Mitbegründer und Generalsekretär der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur. In einem Nachruf wird insbesondere seine Leistung als Förderer der wissenschaftlichen Arbeit anderer neben seiner eigenen wissenschaftlichen Tätigkeit hervorgehoben.
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Gestorben: Adolf Friedrich Stenzler stirbt in Breslau. Adolf Friedrich Stenzler war ein deutscher Indologe, der sich insbesondere mit der altindischen Literatursprache Sanskrit beschäftigte und als einer der Begründer des Sanskritstudiums in Deutschland gilt. Er wirkte ab 1833 als außerordentlicher und ab 1847 als ordentlicher Professor für orientalische Sprachen an der Universität Breslau, an der er darüber hinaus als Bibliothekar und ab 1836 als Kustos der Universitätsbibliothek sowie 1862/1863 auch als Rektor fungierte. Ab 1866 war er korrespondierendes Mitglied der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften. Auf ihn geht mit dem „Elementarbuch der Sanskrit-Sprache“ ein bis in die Gegenwart erscheinendes Lehrbuch zurück.
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Gestorben: Adalbert Kuhn stirbt in Berlin. Franz Felix Adalbert Kuhn war ein Indogermanist und Mythologe. Er gilt als Begründer der linguistischen Paläontologie und der vergleichenden Mythologie. Außerdem war er Direktor des Köllnischen Gymnasiums zu Berlin und Mitglied der Akademie der Wissenschaften.

Wissenschaft & Technik

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In Berlin wird die Preußische Akademie der Wissenschaften gegründet, deren erster Präsident Gottfried Wilhelm Leibniz wird.

Berühmte Mitglieder > Männliche Mitglieder

1753

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Pierre Louis Moreau de Maupertuis, 1746, Präsident der Akademie von 1746 bis

1740

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Otto von Graben zum Stein, Vizepräsident der Akademie von 1732 bis

Mitgliedschaften

1900

Mitgliedschaft:
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Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften (Wilhelm von Branca)

Politik & Weltgeschehen

1940

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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Mit der Unterzeichnung des Moskauer Friedensvertrags endet der Winterkrieg zwischen Finnland und der Sowjetunion. Finnland wahrt seine Unabhängigkeit, muss aber Teile seines Staatsgebiets an die Sowjetunion abtreten und die Stadt Hanko als Flottenstützpunkt verpachten. (13. März)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1935

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Bibliografie: Das Problem des Apriorismus in der Platonischen Philosophie. In: Sitzungsberichte der Preußischen Akademie der Wissenschaften, Phil.-hist. Klasse, 15. Walter de Gruyter, Berlin (Nicolai Hartmann)

1918

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Veröffentlichungen: Gelasius Kirchengeschichte, hrsg. im Auftrage der Kirchenväter-Commission der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften, auf Grund der nachgelassenen Papiere von Gerhard Loeschcke, durch Margret Heinemann, Leipzig
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Literatur: Heinrich Hertz informiert in seinem Bericht Über Strahlen elektrischer Kraft die Berliner Akademie der Wissenschaften über die Existenz elektromagnetischer Wellen. Seine Entdeckung liefert den entscheidenden Impuls für die Entwicklungen in Richtung drahtloser Telegrafie und Rundfunk.

1827

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Werk: Einige Bemerkungen und Erörterungen über die Stellung und Standhaftigkeit fester Körper, wenn sie auf dem Wasser schwimmen. Abhandlungen der Berliner Akademie. (Reinhard Woltman)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1943

Mitgliedschaft/Ehrung:
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Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften (Otmar Freiherr von Verschuer)

1943

Mitgliedschaft/Ehrung:
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Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften (Otmar von Verschuer)

1938

Ehrung:
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korrespondierendes Mitglied der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften (Hugo Hassinger)

1914

Ehrung:
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Ordentliches Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften. 1933 erklärte Einstein seinen Austritt aus der Akademie. (Albert Einstein)

1913

Ehrung:
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korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften (Carl Auer von Welsbach)

Tagesgeschehen

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Angeblich im Archiv des Lorentz-Institut der niederländischen Universität Leiden fand der Student Rowdy Boeyink ein Originalmanuskript von Albert Einstein. Das nicht namentlich gekennzeichnete handschriftliche Manuskript hat den Titel „Quantentheorie des einatomigen idealen Gases -Zweite Abhandlung“, ist datiert auf den Dezember 1924, und wurde veröffentlicht im Januar 1925 in den Sitzungsberichten der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Es sagt einen Effekt voraus, der heute Bose-Einstein-Kondensation heißt und erst 1995 experimentell nachgewiesen werden konnte: Eric A. Cornell, Wolfgang Ketterle und Carl E. Wieman erhielten dafür 2001 den Nobelpreis für Physik.

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