Königreich Kongo

Das Königreich Kongo (auf Kikongo: Kongo dya Ntotila oder Wene wa Kongo) war ein Bantureich in Zentralafrika vom 14. bis ins 18. Jahrhundert.

Es erstreckte sich zur Zeit der Kontaktaufnahme mit den Portugiesen mit rund 300.000 km² über Teile der heutigen Staaten Angola (drei Viertel des Gebiets), Demokratische Republik Kongo (ein Viertel) sowie Republik Kongo (etwa 1 %). Das Königreich Kongo war, neben dem Königreich Lunda, das bedeutendste zentralafrikanische Staatswesen seiner Zeit.

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Afrika

1543

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Nach dem Tod des christlichen Mani-Kongo Afonso I. beginnt im Königreich Kongo eine Zeit der Thronstreitigkeiten.

1505

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Afonso I. wird Mani-Kongo des Kongo-Reiches.

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Kimpa Vita stirbt in Evululu im östlichen Königreich Kongo. Kimpa Vita, mit dem Taufnamen Ndona Beatrice, deshalb auch bekannt als Dona Beatriz,, war eine kongolesischeProphetin und gründete eine eigene christliche Bewegung, die Antonier. Sie wird auch als afrikanische Jeanne d’Arc bezeichnet.

1684

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Geboren: Kimpa Vita wird geboren. Kimpa Vita, mit dem Taufnamen Ndona Beatrice, deshalb auch bekannt als Dona Beatriz,, war eine kongolesischeProphetin und gründete eine eigene christliche Bewegung, die Antonier. Sie wird auch als afrikanische Jeanne d’Arc bezeichnet.

Portugiesisches Weltreich

1512

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König Manuel I. von Portugal erlässt ein „Regimento“ betreffend das verbündete Königreich Kongo unter König Afonso I., das besagt, dass die Portugiesen dem Mani-Kongo bei der Organisation seines Reiches beiseite stehen sollen, inklusive des Aufbaus eines Rechtssystems nach europäischem Muster sowie eines Heeres. Auch missionarisches Engagement, die Unterstützung beim Bau von Kirchen sowie die Unterrichtung des Hofes in portugiesischer Etikette sind vorgesehen, im Gegenzug soll der Kongo die portugiesischen Schiffe mit wertvoller Fracht füllen, insbesondere mit Sklaven, Elfenbein und Kupfer.

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