Königreich Sachsen

Das Königreich Sachsen entstand aus dem Kurfürstentum Sachsen und existierte von 1806 bis 1918. Es gehörte von 1806 bis 1815 dem Rheinbund und von 1815 bis 1866 dem Deutschen Bund an. Seit 1867 war es Bundesstaat des Norddeutschen Bundes und von 1871 bis 1918 des Deutschen Reiches. Die Hauptstadt war Dresden.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Maria Emanuel Markgraf von Meißen stirbt in La Tour-de-Peilz, Schweiz. Maria Emanuel Prinz von Sachsen Herzog zu Sachsen war seit 1968 Oberhaupt des ehemals königlich sächsischen Hauses Wettin Albertinische Linie und nannte sich als solcher Markgraf von Meißen.
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Gestorben: Friedrich Alwin Schade stirbt in Putzkau, Königreich Sachsen. Friedrich Alwin Schade war ein bedeutender sächsischer Botaniker, Lehrer am Kreuzgymnasium in Dresden und Ehrendoktor der Technischen Universität Dresden.
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Gestorben: Maximilian von Sachsen (1870–1951) stirbt in Freiburg im Üechtland. Max von Sachsen (auch: Maximilian Wilhelm August Albert Prinz von Sachsen) war ein sächsischer Prinz, katholischer Geistlicher und Gelehrter (Ostkirchenforscher).
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Gestorben: Georg von Sachsen (1893–1943) stirbt im Groß Glienicker See in der Nähe von Berlin. Georg von Sachsen SJ, (vollständiger Name: Friedrich August Georg Ferdinand Albert Karl Anton Paul Marcellus) war der letzte Kronprinz von Sachsen, römisch-katholischer Priester und Jesuit.
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Gestorben: Georg von O’Byrn stirbt in Dresden. Friedrich Eduard Georg Baron O’Byrn war ein sächsischerOffizier, zuletzt Generalmajor sowie Kabinettschef.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1596

Gründung:
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Die Eduard Meier GmbH, auch Ed Meier (gegründet 1596) mit Sitz in der Residenzstraße in München ist das älteste noch existente deutsche Schuhgeschäft und war Königlich Sächsischer und ab 1895 auch Königlich Bayerischer Hoflieferant. Seit Februar 2010 befindet sich die Hauptfiliale des Schuhhauses in der Brienner Straße 10.

Wissenschaft & Technik

1862

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Die Königlich-Sächsische Triangulation beginnt, eine in den Jahren 1862 bis 1890 auf dem Staatsgebiet des Königreiches Sachsen durchgeführte Landesvermessung sowie die Erstellung eines trigonometrischen Netzes. Ziel ist es, das Staatsgebiet wissenschaftlich-geodätisch exakt zu erfassen und mit der Festlegung dauerhaft vermarkter Festpunkte die Grundlage für eine detaillierte Landaufnahme und ein modernes Kartenwerk bereitzustellen. Als maßstabgebende Basis wird die Großenhainer Grundlinie bestimmt.

S

1866

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Sachsenplatz, 1877 benannt nach dem Königreich Sachsen, das im Deutschen Krieg mit Österreich verbündet war. Nach der Niederlage in der Schlacht bei Königgrätz zogen sich sächsische Truppen in den Bereich der heutigen Brigittenau zurück. Siehe auch Hannovergasse. (Liste der Straßennamen von Wien/Brigittenau)

Deutscher Bund / Italien

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Preußen stellt den Königreichen Hannover und Sachsen sowie Kurhessen ein Ultimatum, nachdem diese einer Bundesexekution im Deutschen Bund gegen Preußen zugestimmt haben. Die Ablehnung dieser Forderung führt am selben bzw. am folgenden Tag zur Kriegserklärung und dem Einmarsch preußischer Truppen.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1897

Ehrung:
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königlich sächsischerMedizinalrat (Max Sänger)

Deutsches Kaiserreich

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Thronwechsel in Sachsen. Auf Albert folgt sein Bruder Georg.

Europa

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Friedrich August III. wird König von Sachsen.
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Auf König Anton folgt im Königreich Sachsen sein Neffe Friedrich August.
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Der sächsische Kurfürst Friedrich August III. wird zum König proklamiert und lenkt die Geschicke des Königreichs Sachsen als Friedrich August I.

Wirtschaft

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Oktober: Die in Anwesenheit von König Friedrich August III. von Sachsen eröffnete Internationale Baufach-Ausstellung 1913 in Leipzig zieht rund vier Millionen Interessierte an, hinterlässt aber eine halbe Million Mark Schulden. Die sächsische Regierung hat sich an der Finanzierung der Leistungsschau, deren gestalterische Konzeption von den Leipziger Architekten Georg Weidenbach und Richard Tschammer stammt, nicht beteiligt.
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Der Sachsendreier wird ausgegeben, die erste Briefmarke im Königreich Sachsen.
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Die Leipziger Bank wird als private NotenbankSachsens gegründet.

Adelserhebungen

1906

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Königlich sächsischer Freiherrnstand am 13. Juni 1906 in Dresden für die Brüder Klemens Freiherr von Oer, königlich sächsischer Oberstleutnant z.D., Theobald Freiherr von Oer, königlich sächsischer Oberst z.D. und Maximilian Freiherr von Oer, königlich sächsischer Amtshauptmann in Marienberg, sowie für die weiblichen Mitglieder dieser Linie. Die Eintragung in das königlich sächsische Adelsbuch erfolgte am 13. Oktober (Oer (Adelsgeschlecht))

Politik & Weltgeschehen

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Deutsches Reich: Reichsexekution gegen Sachsen wegen der Regierungsbeteiligung der KPD unter Ministerpräsident Erich Zeigner SPD
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Napoleonische Kriege & Wiener Kongress: Der sächsische KönigFriedrich August I. verzichtet auf das Herzogtum Warschau und entbindet die polnischen Untertanen von ihrem Treueeid. Der König steht als Verbündeter Napoleon Bonapartes nach den Befreiungskriegen auf der Verliererseite.
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Befreiungskriege: In der Schlacht bei Wartenburg gelingt einem preußischen Korps während der Befreiungskriege der Übergang über die Elbe und damit eine Bedrohung der Nordflanke der in Sachsen befindlichen französischen Truppen Napoleon Bonapartes.

1806

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Politik > Verwaltungszugehörigkeit: Königreich Sachsen (Lutherstadt Wittenberg)

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