Küstenländer (Geschichte Serbiens)

Als Küstenland (lateinisch[Regio] Maritima, slawischPrimorje, bosnisch/kroatisch/serbisch primorje, primorske zemlje bzw. pomorje, pomorske zemlje) wurde im Mittelalter eine Region in Dalmatien bezeichnet, welche die südslawischen Fürstentümer Dioklitien (oder Zeta), Travunien und Zahumlje am Adriatischen Meer umfasste.

Die in das 11. Jahrhundert datierte sogenannte „Chronik des Priesters von Doclea“, auch genannt „Das Königreich der Slawen“ (Regnum Sclavorum), teilt das slawische Königreich in das Küstenland (Maritima = Primorje) und das Hinterland (Transmontana = Zagorje). Der anonyme Autor, höchstwahrscheinlich ein Priester (Presbyter Diocleas), identifiziert das Küstenland als Dalmatien, unterteilt in Niederdalmatien (Dalmatia inferior) bzw. Weißkroatien (Croatia alba), bis zum Fluss Neretva sowie Oberdalmatien (Dalmatia superior) bzw. Rotkroatien (Croatia rubea), von der Neretva bis zur albanischen Küste nördlich von Durrës. Weiterhin wird von einer späteren Teilung des Hinterlandes in die Länder Raszien (Rascia) und Bosnien (Bosna) berichtet.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Stefan Uroš II. Milutin stirbt. Stefan Uroš II. Milutin war der jüngere Sohn von Stefan Uroš I. und dessen Frau Hélène von Anjou, und König von Raszien, der Küstenländer und aller Serben von 1282 bis 1321.

1253

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Geboren: Stefan Uroš II. Milutin wird geboren. Stefan Uroš II. Milutin war der jüngere Sohn von Stefan Uroš I. und dessen Frau Hélène von Anjou, und König von Raszien, der Küstenländer und aller Serben von 1282 bis 1321.

1227

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Gestorben: Stefan Nemanjić stirbt. Stefan Nemanjić, auch Stefan II. Nemanja oder Stefan der Erstgekrönte war der zweitälteste Sohn Stefan Nemanjas und dessen Frau Ana, und serbischer Großžupan von 1196 bis 1217 sowie König von Raszien, der Küstenländer und aller Serben in der Zeit von 1217 bis 1227. Seine Brüder waren Vukan und Rastko. Rastko sollte als Sava von Serbien der Gründer der serbisch-orthodoxen Kirche werden.

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