K-129

Das K-129 war ein sowjetisches U-Boot des Projekts 629 (Golf-Klasse). Es war ein dieselelektrisch getriebenes Raketen-U-Boot. Nach seinem Sinken 1968 wurde es 1974 von der United States Navy im Azorian-Projekt teilweise gehoben.



Geschichte




K-129 wurde auf der Werft in Komsomolsk am Amur gebaut und im Dezember 1959 in Dienst gestellt. 1967 wurde es in Wladiwostok zum Projekt 629A (Golf-II-Klasse) modernisiert.Im Februar 1968 brach das U-Boot von einem Stützpunkt auf Kamtschatka zu seiner dritten Patrouille zur nuklearen Abschreckung in den Pazifik auf. Im März blieben die regelmäßigen Funkmeldungen des Bootes an die Sowjetische Marine aus, woraufhin diese eine Suchaktion startete, das gesunkene U-Boot aber nicht finden konnte.Die United States Navy hingegen hatte durch ihre Unterwassersensoren SOSUS eine Detonation ausgemacht und konnte dadurch das Wrack relativ genau lokalisieren. In den Jahren nach dem Sinken startete die Central Intelligence Agency eine beispiellose, geheim gehaltene Bergungsaktion, das sogenannte Azorian-Projekt. Während der Hebung rissen mehrere Greifarme der Bergungseinheit sodass das Boot zerbrach, wodurch nur ein kleiner Teil gehoben werden konnte.Der Untergang des K-129 zählt mit 96 Toten zu den schwersten Unfällen der U-Boot-Geschichte.

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Natur & Umwelt

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Ereignisse > Katastrophen: Das sowjetische U-BootK-129 geht unter ungeklärten Umständen im Pazifik unter. Alle 86 Mann der Besatzung sterben. Die United States Navy startet nach den erfolglosen russischen Bemühungen, das verloren gegangene Schiff aufzufinden, in der Folge das geheime Azorian-Projekt zur Bergung des Wracks. (8. März)

1968

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Katastrophen: 8. März: Vermutlich eine Explosion an Bord des sowjetischen U-BootsK-129 lässt es auf den Meeresgrund sinken. Alle 86 Besatzungsmitglieder finden den Tod. Der Untergang ist Anlass zum Azorian-Projekt, dem geheimen Versuch der CIA, das U-Boot aus über 5.000 Metern Tiefe zu bergen

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