K.u.k. Böhmisches Dragoner-Regiment „Nikolaus Nikolajewitsch Großfürst von Rußland“ Nr. 12

Das Regiment wurde 1798 als Dragoner-Regiment Nr. 6 der kaiserlich-habsburgischen Armee errichtet. Aus diesem entwickelte sich im Laufe der Zeit bis hin zur Gemeinsamen Armee innerhalb der Österreichisch-Ungarischen Landstreitkräfte das k.u.k. Dragonerregiment „Nikolaus Nikolajewitsch Großfürst von Rußland“ Nr. 12.

Mit der Änderung des Systems 1798 wurden die Regimenter nicht mehr nach dem Regimentsinhaber benannt. Von diesem Zeitpunkt an galt vorrangig die nummerierte Bezeichnung, die unter Umständen mit dem Namen des Inhabers verbunden werden konnte. Das Regiment führte zunächst nur die Bezeichnung Dragonerregiment Nr. 12 die es auch im Jahre 1915 wieder erhielt, als alle Ehrennamen ersatzlos gestrichen wurden. Dies ließ sich jedoch im allgemeinen Sprachgebrauch nicht durchsetzen, einerseits weil sich niemand daran hielt, andererseits hatte die sparsame k.u.k. Militäradministratur verfügt, zuerst alle vorhandenen Stempel und Formulare aufzubrauchen. (Gem. „Verlautbarung der Quartiermeisterabteilung“ des Heeresgruppenkommando FM. Erzherzog Eugen / Q.Op. Nr. 665/15. Ausgegeben vom Feldpostamt 512)

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Adjustierung des Regiments

1868

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Als Dragoner Regiment Nr. 12

1860

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Als Kürassier Regiment Nr. 12

1802

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Als Dragonerregiment Nr. 6

Ergänzungsbezirke

1880

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aus dem Ergänzungsbezirk des Infanterie-Regiments Nr. 1 und 3

1860

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aus dem Ergänzungsbezirk des Infanterie-Regiments Nr. 3 (Kremsier)

1853

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aus dem Ergänzungsbezirk des Infanterie-Regiments Nr. 54 (Olmütz)

1817

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aus Mähren

1798

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aus Böhmen

Gefechtskalender

1866

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Das Regiment war mit vier Eskadronen der 3. Reserve-Kavallerie-Division der Nord-Armee zugeteilt und kämpfte in der Schlacht bei Königgrätz

1859

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Nach nur geringer Kampftätigkeit in Piemont, sowie in der Schlacht bei Magenta, kämpfte das Regiment in der Schlacht bei Solferino. Dort erlitt es erhebliche Verluste durch feindliche Artillerie.

1849

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Teilnahme an der Belagerung von Komorn. Zwei Eskadronen waren am Gefecht bei Káty beteiligt. Nach mehrfachem Wechsel der Verbandszugehörigkeit stand das Regiment während des Sommer-Feldzuges im III. Korps, kam aber nicht zum Einsatz. Nur die erneut detachierte Oberstlieutenants-Division focht bei Ihászi. Beim weiteren Vormarsch an die Theiß kämpften drei Eskadronen bei Ó-Besenyö.

1848

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Den einzelnen Infanterie-Brigaden zugeteilt, kämpfte das Regiment mit der Oberst- und Majors-Division in der Armee des Feldmarschall Windisch-Graetz bei der Belagerung und Einnahme von Wien. Während des darauffolgenden Marsches nach Ungarn führten einzelne Detachements Gefechte bei Parendorf und Altenburg

1821

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Teilnahme am Feldzug nach Neapel. Keine Gefechtstätigkeit

Formationsgeschichte

1867

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Nach Auflösung der Kürassiertruppe erneut zum Dragoner-Regiment mit der Nummer 12 umgewandelt

1860

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wurde das Regiment in das Kürassier-Regiment Nr. 12 umgewandelt

1802

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wurde die Oberst Division des aufgelösten Kürassier-Regiments Czartoryski übernommen, anschließend wurde die Einheit in das Dragoner-Regiment Nr. 6 umgewandelt

1798

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wurde am 1. Juni aus den Chevauxlegers Divisionen der beiden Carabinier-Regimenter „Kaiser“ und „Sachsen-Teschen“ (DR Nr. 1 und 3), ferner einer Division des aus französischen Diensten übernommenen Regiments Royal-Allemand und der in k. k. Diensten stehenden Eskadron Fürstlich Anhalt-Zerbstischen Kavallerie in Aschbach bei Amstetten in Niederösterreich ein Kürassier Regiment aufgestellt. Dieses führte zunächst nur die Bezeichnung „neu aufgestelltes Cürassier-Regiment“, erhielt jedoch noch im selben Jahre die Nr. 6 zugeteilt.

Regimentsinhaber

1897

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Nikolai Nikolajewitsch, Großfürst von Russland

1865

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Feldmarschalleutnant Graf Erwin von Neipperg

1851

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Feldmarschalleutnant Johann Graf Horváth-Tholdy

1831

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Feldmarschalleutnant Carl Ludwig Graf Fiquelmont

1822

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Feldmarschalleutnant Carl Graf Kinsky

Friedensgarnisonen

1910

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1914 Stab/I.DivKdo/2.Esk./3.Esk Olmütz - II.DivKdo/4.Esk./5.Esk. Bisenz - 1.Esk./6.Esk Prerau

1892

1889

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Olmütz

1886

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Göding

1879

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Brünn

Regimentsinhaber > Regiments-Kommandanten

1913

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Oberst Nikolaus Karapancsa Edler von Kraina

1912

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Oberst Edmund Van Goethem de St. Agathe

1911

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Oberst Miecislaus Graf Ledóchowski

1910

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vakant

1909

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Oberst Heinrich von Risch

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