KZ Kauen

Gedenkstein für das Ghetto in Kaunas

Das Konzentrationslager (KZ) Kauen entstand aus dem Ghetto Kauen. Dieses wurde im Sommer 1941 von den Nationalsozialisten in der litauischen Stadt Kaunas errichtet, nachdem deutsche Truppen das damals sowjetisch kontrollierte Litauen besetzt hatten. Das Konzentrationslager existierte vom 15. September 1943 bis zum 14. Juli 1944 und hatte acht Außenlager. Kauen ist eine veraltete deutsche Bezeichnung für Kaunas.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Helmut Rauca stirbt in Kassel. Helmut Albert Rauca war ein Täter des Holocaust. Als Mitglied des Einsatzkommandos 3 in Kaunas war er an der Ermordung von mehr als zehntausend Juden aus dem Ghetto von Kaunas und anderen Regionen Litauens maßgeblich beteiligt.
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Gestorben: Anna Klein stirbt im Ghetto Kowno. Anna Klein war eine deutsche Malerin und Grafikerin. Neben Landschafts-, Tier- und Genrebilder in Öl, mit Motiven überwiegend aus Oberbayern und Tirol, schuf sie vor allem Druck- und Gebrauchsgrafik wie Exlibris, Etiketten, Postkarten u.a.m. Als Jüdin verfolgt, wurde die Künstlerin Ende 1941 von den Nationalsozialisten ermordet.
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Gestorben: Siegfried Wahle stirbt im KZ Kauen. Siegfried Wahle war ein deutscher Allgemeinmediziner, Generaloberarzt und Sanitätsrat jüdischer Abstammung.
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Geboren: Helmut Rauca wird in Trieb im Vogtland, Königreich Sachsen geboren. Helmut Albert Rauca war ein Täter des Holocaust. Als Mitglied des Einsatzkommandos 3 in Kaunas war er an der Ermordung von mehr als zehntausend Juden aus dem Ghetto von Kaunas und anderen Regionen Litauens maßgeblich beteiligt.

Politik & Weltgeschehen

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„Inbetriebnahme“ des KZ Kauen

Außenlager des KZ-Stammlagers

1944

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KZ K?dainiai (Kedahnen) – Arbeit auf dem Flugplatz - Räumung im Juli

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