KZ Mauthausen

Das Konzentrationslager Mauthausen war das größte deutsche Konzentrationslager der Nationalsozialisten auf dem Gebiet Österreichs, der Ostmark, ab 1942 Alpen- und Donau-Reichsgaue. Es befand sich 20 Kilometer östlich von Linz in Mauthausen und bestand vom 8. August 1938 bis zu seiner Auflösung nach der Befreiung seiner Insassen durch US-amerikanische Truppen am 5. Mai 1945. Im KZ Mauthausen und seinen Nebenlagern sind rund 100.000 Menschen ums Leben gekommen. Auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers befindet sich seit 1947 eine Mahn- und Gedenkstätte der Republik Österreich.

mehr zu "KZ Mauthausen" in der Wikipedia: KZ Mauthausen

Geboren & Gestorben

thumbnail
Gestorben: Rajmund Pajer stirbt in Montreal, Kanada. Rajmund Pajer war ein kanadischer Flugzeugmechaniker slowenischer Abstammung und war ursprünglich italienischer Staatsbürger. Während der Zeit des Nationalsozialismus war er als Jugendlicher im österreichischen KZ Mauthausen sowie in zwei von dessen Nebenlagern inhaftiert. Als Zeitzeuge sowie in seinen 2010 veröffentlichten Erinnerungen an die Kriegs- und KZ-Häftlingszeit setzte er sich für Aufklärung über die Verbrechen und Gräuel der NS-Zeit in Österreich ein.
thumbnail
Gestorben: Pierre Daix stirbt. Pierre Daix war ein französischer Résistancekämpfer, Journalist und Schriftsteller. Er war ein Bekannter Pablo Picassos und Autor mehrerer Werke über Picasso und andere Künstler. Außerdem veröffentlichte er Artikel und Bücher über seine Erfahrung als Kommunist und Internierter im Konzentrationslager Mauthausen.
thumbnail
Gestorben: Hans Maršálek stirbt in Wien. Hans Maršálek, eigentlich Johann Karl Maršálek war ein österreichischer Schriftsetzer, politischer Aktivist und Kriminalpolizist. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er als Chronist des KZ Mauthausen tätig.
thumbnail
Gestorben: Italo Tibaldi stirbt. Italo Tibaldi war ein italienischer Überlebender der KonzentrationslagerMauthausen und Ebensee. Nach seiner Befreiung hat er sich der Forschung verschrieben und ein Buch über die Deportation von Italienern in die NS-Konzentrationslager veröffentlicht.
thumbnail
Gestorben: Mario Piccioli stirbt. Mario Piccioli war ein italienischer Überlebender der Konzentrationslager Mauthausen, Ebensee und Linz III.

Inhaftierte Geistliche > Katholische Geistliche

1945

thumbnail
Erich Selzle, Priester des Bistums Augsburg, Kaplan in Lechbruck, Häftlingsnummer 21.997 (nach der 2. Inhaftierung in Dachau), 27. September 1939 bis 1940, von dort Überstellung in das KZ Mauthausen; Rücküberstellung ins KZ Dachau 6. März 1941 bis zur Befreiung (Pfarrerblock (KZ Dachau))

Politik & Weltgeschehen

thumbnail
Ein US-Militärgericht verurteilt 58 Aufseher des KZs Mauthausen zum Tode.
thumbnail
Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Das KZ Mauthausen wird gemeinsam mit seinen Nebenlagern in Gusen als letztes Konzentrationslager des Großdeutschen Reichs durch alliierte Soldaten befreit. Aus diesem Anlass wird in Österreich der 5.? Mai seit 1998 als Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Maßgeblichen Anteil an der Befreiung hat der IKRK-Mitarbeiter Louis Häfliger, der damit auch die Ermordung tausender Häftlinge im unterirdischen Flugzeugwerk verhindert; hierfür wird er später wegen Verletzung der Neutralität vom IKRK verurteilt und entlassen. (5. Mai)
thumbnail
Zweiter Weltkrieg: KZ Mauthausen: Ausbruch sowjetischer Kriegsgefangener führt zur „Mühlviertler Hasenjagd“.

Besonderheiten

1981

thumbnail
schuf der Bildhauer Fritz Cremer eine Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus. Seine Plastik „O Deutschland, bleiche Mutter“, entstanden 1961 bis 1965 für die Gedenkstätte Mauthausen bei Wien, wurde 1983 als Bronzezweitguss auf dem Westfriedhof installiert. (Westfriedhof (Magdeburg))

Aufführungen

1995

thumbnail
Uraufführung des Oratoriums „Memento“ für Solisten, Chor, Orchester und Erika Pluhar als Sprecherin anlässlich der 50-jährigen Gedenkfeier zur Befreiung des KZ Mauthausen (Helmut Rogl)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1998

Publikation:
thumbnail
1938, Heute erinnern, was gestern geschah. Didaktische Handreichungen für den Unterricht. Buch zur Ausstellung: Vom Anschluß bis zur Gründung des KZ Mauthausen. Hrsg. vom Bundesministerium für Inneres und vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes, Wien (Peter Gstettner)

1983

Werk:
thumbnail
Mahnmal der Bundesrepublik Deutschland im KonzentrationslagerMauthausen (Fritz Koenig)

Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich

2003

thumbnail
Paul Le Caër, französischer Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und Überlebender des KZ Mauthausen (Liste der Träger des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich)

Tagesgeschehen

thumbnail
Dénia: Der österreichische ehemalige KZ-Arzt Aribert Heim (91), der im KZ Mauthausen Häftlinge mit Injektionen ermordete, wird laut Bericht des Simon Wiesenthal-Centers in Spanien aufgespürt.

Kunst & Kultur

2010

Mahnmale zum KZ Mauthausen (Fotogalerie):
thumbnail
Die „Todesstiege“, Steinbruch Wiener Graben

2010

Mahnmale zum KZ Mauthausen (Fotogalerie):
thumbnail
Gedenktafel an die Quarantäne-Baracken 16, 17 und 18; Gedenkstätte KZ Mauthausen

2010

Mahnmale zum KZ Mauthausen (Fotogalerie):
thumbnail
Gedenktafel an die K-Häftlinge der Baracke 20, Gedenkstätte KZ Mauthausen

2010

Mahnmale zum KZ Mauthausen (Fotogalerie):
thumbnail
Friedhof am Ort der Häftlingsbaracken 16, 17, 18, 19 und 20; Gedenkstätte KZ Mauthausen

2010

Mahnmale zum KZ Mauthausen (Fotogalerie):
thumbnail
Gedenktafel an die Quarantäne-Baracke 19, Gedenkstätte KZ Mauthausen

"KZ Mauthausen" in den Nachrichten