Geboren & Gestorben

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Gestorben: Walter Winter stirbt in Hamburg. Walter Stanoski Winter war ein deutscher Sinto, Überlebender des Porajmos und Zeitzeuge. Der Schausteller überlebte die Deportation in das „Zigeunerlager Auschwitz“ sowie das KZ Ravensbrück und KZ Sachsenhausen. Kurz vor der Befreiung wurde Winter Zwangssoldat in der SS-Sondereinheit Dirlewanger.
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Gestorben: Paul Sakowski stirbt bei Leipzig. Paul Sakowski war deutscher Funktionshäftling im KZ Sachsenhausen, der als Henker von Sachsenhausen bezeichnet wurde.
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Gestorben: Wilhelm Schubert (SS-Mitglied) stirbt. Wilhelm Karl Ferdinand Schubert war ein deutscher SS-Oberscharführer und Blockführer im KZ Sachsenhausen.
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Gestorben: Heinz Baumkötter stirbt. Heinrich Friedrich Wilhelm Baumkötter , genannt Heinz Baumkötter war ein deutscher SS-Hauptsturmführer und KZ-Arzt in den Konzentrationslagern Mauthausen, Natzweiler-Struthof und Sachsenhausen. Er führte zahlreiche pseudomedizinische Experimente an Häftlingen durch.

1988

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Gestorben: Bernhard Kuiper stirbt in Leer. Bernhard Kuiper war ein deutscher Architekt und SS-Obersturmführer. Er war maßgebend an den Bauleistungen für das KZ Esterwegen, das KZ Sachsenhausen, das KZ Flossenbürg und mehrere Lager für Strafgefangene im Emsland beteiligt. Zum Ende des Zweiten Weltkriegs befehligte er die 13. SS-Eisenbahn-Baubrigade (13. SS-E-BB)

Politik & Weltgeschehen

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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Bei der Sonderaktion Krakau werden 183 Professoren und Universitätsmitarbeiter in Krakau von den Nationalsozialisten verhaftet und in die Konzentrationslager Sachsenhausen und Dachau verschleppt. (6. November)

Geschichte > 20. Jahrhundert und jüngste Vergangenheit

1944

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wurde am Güterbahnhof ein KZ-Außenlager des KZ Sachsenhausen für Juden und Polen errichtet, die in der Rüstungs- und kriegswichtigen Produktion Zwangsarbeit unter unmenschlichen Bedingungen Arbeit verrichten mussten. Der Tod von vier Frauen und einem Säugling ist dokumentarisch belegt. Das Lager wurde im April 1945 von der Roten Armee befreit. Im Jagdschloss wurde die Kommandantur errichtet. Mit Flüchtlingen zählte die Stadt 9000 Einwohner. (Königs Wusterhausen)

1944

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wurde am Güterbahnhof ein KZ-Außenlager des KZ Sachsenhausen für Juden und Polen errichtet, die in der Rüstungs- und kriegswichtigen Produktion Zwangsarbeit unter unmenschlichen Bedingungen verrichten mussten. Der Tod von vier Frauen und einem Säugling ist dokumentarisch belegt. Das Lager wurde im April 1945 von der Roten Armee befreit. Im Jagdschloss wurde die sowjetische Kommandantur eingerichtet. Einschließlich der Flüchtlinge zählte die Stadt 9000 Einwohner. (Königs Wusterhausen)

Kunst & Kultur

1945

Kultur und Sehenswürdigkeiten > Geschichtsdenkmale:
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Gedenktafel vor der Kirche des Ortsteils Dossow zur Erinnerung an den Todesmarsch der Häftlinge des KZ Sachsenhausen vom April (Wittstock/Dosse)

Sehenswürdigkeiten

1945

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Gedenkstein an der Straße nach Frankendorf für die Opfer des Todesmarsches des KZ Sachsenhausen vom April (Temnitzquell)

1945

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Gedenktafel an der B 321 vor dem Neubaublock an die 6000 Opfer unter den Häftlingen des Todesmarsches aus dem KZ Sachsenhausen im April (Tessenow)

1945

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Gedenkstein von 1949 vor der Brücke über die Stör zur Erinnerung an die befreiten Häftlinge des Todesmarsches der KZ Sachsenhausen und KZ Ravensbrück vom April (Raben Steinfeld)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1946

Gründung:
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Die Werft Nordic Yards (ehemals Wadan Yards MTW, Aker MTW Werft) in Wismar ist eine Kompaktwerft des Unternehmens Nordic Yards Holding GmbH, deren ursprünglicher Name VEB Mathias-Thesen-Werft Wismar dem 1944 im KZ Sachsenhausen ermordeten Kommunisten Mathias Thesen gewidmet war. Sie wurde in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg in mehreren Schritten an der Wismarbucht errichtet.

Täter der SS > Strafverfahren gegen einzelne Täter

1947

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Sachsenhausen-Prozess, Verfahren vor einem sowjetischen Militärgericht in Berlin

Sonstige Ereignisse

1949

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Buch des Autors Arnold Weiss-Rüthel über seine Haft im KZ Sachsenhausen (Nacht und Nebel)

Bekannte Inhaftierte

1959

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Bernhard Wicki, Regisseur (u.? ?a. Die Brücke )

1945

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Fritz Elsas, DDP-Politiker, ??? 4. Januar

1944

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Carl-Hans Graf von Hardenberg, Gutsbesitzer, Politiker, Mitglied des Widerstands vom 20. Juli

1943

1936

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Harry Naujoks, Lagerältester ab November

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1995

Künstlerisches Schaffen > Kunstpreise:
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Deutscher Literatur-/Theaterpreis, zusammen mit dem Bühnenbildner Marc Deggeler für die beste Inszenierung "Apokalypse unserer Tage" eine theatrale Partitur zum Alltagsleben im KZ Sachsenhausen. (Isabella Mamatis)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2005

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Werk: Gedenktafel für Friedrich Weißler im KZ Sachsenhausen (Karl Biedermann (Künstler))

1994

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Veröffentlichungen: Aristoteles, Metaphysik (mit einer Einleitung herausgegeben), Rowohlt, Reinbek (Ursula Wolf)

1988

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Werk: Piet

1965

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Werk > Fernsehen/Regie: Ein Tag – Bericht aus einem deutschen Konzentrationslager (Es geht um einen fiktiven Tag. Die Handlung basiert vor allem auf den persönlichen Erfahrungen des ehemaligen Sachsenhausen-Häftlings) (Egon Monk)

1965

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Werk > Fernsehen: Ein Tag – Bericht aus einem deutschen Konzentrationslager. (Es geht um einen fiktiven Tag. Die Handlung basiert vor allem auf den persönlichen Erfahrungen des ehemaligen Sachsenhausen-Häftlings Gunter R. Lys) (Egon Monk)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2001

Film:
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Plötzlich Prinzessin (The Princess Diaries) (Larry Miller)

Tagesgeschehen

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Kairo/Ägypten: Mehrere Nachrichtenagenturen melden, dass der österreichische NS-Kriegsverbrecher Aribert Heim bereits seit knapp 16 Jahren tot sein soll. Heim, der in der NS-Zeit medizinische Versuche an Häftlingen der Konzentrationslager Buchenwald und Sachsenhausen praktiziert hat, soll bereits am 10. August 1992 in der ägyptischen Stadt Kairo gestorben sein.

Persönlichkeiten > Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehen

2010

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Fritz Wenck, war ein Theologe und Widerstandskämpfer gegen das Naziregime. 1934 und 1935 brachte er zusammen mit seiner Frau regimekritische Flugblätter nach Eisleben. Beide wurden 1937 verhaftet. Fritz Wenck kam nach seiner Zuchthaushaft in das KZ Sachsenhausen. Er wurde 1945 beim Todesmarsch vom KZ Sachsenhausen nach dem KZ Bergen-Belsen ermordet. Heute ist eine Straße in Eisleben nach ihm benannt. (Lutherstadt Eisleben)

"KZ Sachsenhausen" in den Nachrichten