Geboren & Gestorben

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Gestorben: Jakob Philipp Fallmerayer stirbt in München. Jakob Philipp Fallmerayer war ein Orientalist und Publizist. Bekannt wurde er unter anderem durch seine Forschung als Professor an der Universität München zur Geschichte des Kaisertums Trapezunt. Hochumstritten war seine unabhängig davon später aufgestellte These, dass die antiken Griechen ausgestorben seien und durch Slawen und Albaner verdrängt wurden. Die These gilt als wissenschaftlich widerlegt und wurde in der NS-Propaganda als Rechtfertigung für die Verbrechen während der Griechenland-Besetzung instrumentalisiert.
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Geboren: Jakob Philipp Fallmerayer wird in Pairdorf bei Brixen geboren. Jakob Philipp Fallmerayer war ein Orientalist und Publizist. Bekannt wurde er unter anderem durch seine Forschung als Professor an der Universität München zur Geschichte des Kaisertums Trapezunt. Hochumstritten war seine unabhängig davon später aufgestellte These, dass die antiken Griechen ausgestorben seien und durch Slawen und Albaner verdrängt wurden. Die These gilt als wissenschaftlich widerlegt und wurde in der NS-Propaganda als Rechtfertigung für die Verbrechen während der Griechenland-Besetzung instrumentalisiert.
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Gestorben: Johannes IV. (Trapezunt) stirbt. Johannes IV. Komnenos war von 1429 bis zu seinem Tode im Jahre 1459 Kaiser und Großkomnene von Trapezunt.

1429

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Gestorben: Alexios IV. (Trapezunt) stirbt. Alexios IV. Komnenos war von 1417 bis zu seinem Tode im Jahre 1429 Kaiser und Großkomnene von Trapezunt.

1403

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Geboren: Johannes IV. (Trapezunt) wird geboren. Johannes IV. Komnenos war von 1429 bis zu seinem Tode im Jahre 1459 Kaiser und Großkomnene von Trapezunt.

Asien

1263

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März: Nach dem Tod von Manuel I. wird sein Sohn Andronikos II. Kaiser und Großkomnene von Trapezunt in Kleinasien. Unter seiner Herrschaft wird das Reich zu einem florierenden Handelszentrum.

Kreuzzüge

1204

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Vierter Kreuzzug: Vierter Kreuzzug: Unter Führung des Dogen Dandolo zieht ein venezianisch-fränkisches Kreuzfahrerheer gegen Konstantinopel. Januar: Isaak II. und Alexios IV. werden von Alexios V. gestürzt und später getötet. März: Die Kreuzfahrer unterzeichnen einen Vertrag über die Aufteilung des Byzantinischen Reichs. April: Der Angriff auf die Kaiserstadt Konstantinopel beginnt. 13. April: Kaiser Alexios V. flieht, die Verteidigung der Stadt bricht zusammen, die Kreuzfahrer erobern und plündern die Stadt. Das Verhältnis der orthodoxen Christen zur westeuropäischen, katholischen Kultur wird durch dieses Ereignis bis in die heutige Zeit schwer belastet. 12. Mai: Graf Balduin von Flandern und Hennegau wird als Balduin I. zum ersten Kaiser des neuen lateinischen Kaiserreichs gekrönt. Die aus Konstantinopel vertriebenen Brüder Theodor I. und Konstantin (XI.) Laskaris versammeln einige emigrierte byzantinische Adlige um sich und gründen das Kaiserreich Nikaia. Alexios I. Komnenos gründet mit dem Kaiserreich Trapezunt einen weiteren Nachfolgestaat des Byzantinischen Reichs.

Byzantinisches Reich/Osmanisches Reich

1453

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Eroberung von Konstantinopel (1453): Konstantinopel (heute Istanbul) wird am 29. Mai von den Osmanen unter Sultan Mehmed II. erobert. Dies gilt als endgültiges Ende des Byzantinischen Reichs, dessen letzter Kaiser bei der Einnahme der Stadt fällt. Die Halbinsel Peloponnes verbleibt unterdessen noch bis 1460 und das Kaiserreich Trapezunt bis 1461 unter griechischer Herrschaft. Faktisches Ende des Oströmischen Reiches, früher mit dem Ende des Mittelalters gleichgesetzt.

Osmanisches Reich / Trapezunt

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Das griechische Reich von Trapezunt (heute Trabzon) an der südöstlichen Schwarzmeerküste kapituliert vor den osmanischen Truppen. Untergang des letzten oströmischen Teilreiches. Vom Römischen Reich ist damit nur noch die Stadt Monemvasia auf der griechischen Halbinsel Peloponnes übrig, die 1464 venezianisches Protektorat wird. Die Hagia Sophia in Trapezunt wird in der Folge zur Moschee umgewandelt.

Musik

1965

Diskografie:
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Falling In Love (Faron Young)

Politik & Weltgeschehen

1916

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Die türkische Armee und Bevölkerung verlassen Trapezunt. Mit dem folgenden Einzug russischer Soldaten steht die Stadt über 450 Jahre nach dem Ende des gleichnamigen Staates erneut unter der Verwaltung eines orthodoxen Kaiserreiches. (16. April)

1453

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen > Byzantinisches Reich/Osmanisches Reich: Eroberung von Konstantinopel : Konstantinopel (heute Istanbul) wird am 29. Mai von den Osmanen unter Sultan Mehmed II. erobert. Dies gilt als endgültiges Ende des Byzantinischen Reichs, dessen letzter Kaiser bei der Einnahme der Stadt fällt. Die Halbinsel Peloponnes verbleibt unterdessen noch bis 1460 und das Kaiserreich Trapezunt bis 1461 unter griechischer Herrschaft. Faktisches Ende des Oströmischen Reiches, früher mit dem Ende des Mittelalters gleichgesetzt. (1453)

1390

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Philadelphia im Mäandertal, letzte byzantinische Stadt in Kleinasien (sieht man vom Kaiserreich Trapezunt am Schwarzen Meer ab), eine isolierte griechische Enklave, wird von den Osmanen erobert. Byzanz muss den osmanischen Türken zur Eroberung Hilfstruppen zur Verfügung stellen.
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3. Juli: Die Schlacht vom Köse Dağ zwischen den Mongolen und dem Sultanat von Rum endet mit einem klaren Sieg für die Mongolen unter ihrem Führer Baiju gegen ein Heer aus Seldschuken, Georgiern und Kämpfern des Kaiserreiches Trapezunt unter Kai Chosrau II. Unmittelbare Folge der Schlacht ist der Niedergang des Sultanats von Rum und die Herrschaft der Mongolen über den größten Teil Anatoliens.

"Kaiserreich Trapezunt" in den Nachrichten