Geboren & Gestorben

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Geboren: Abu Bakr al-Baghdadi wird in Samarra, Irak geboren. Ibrahim Awad Ibrahim al-Badri ist ein promovierter Theologe, seit Mai 2010 Anführer der dschihadistisch-salafistischen Terrororganisation Islamischer Staat und verantwortlich für dutzende Selbstmordanschläge, Geiselnahmen, Enthauptungen, Ertränkungen und Verbrennungen bei lebendigem Leib. Seit Mitte 2014 bezeichnet er sich auch als „Kalif Ibrahim“ sowie als „Am?r al-Mu'min?n“ (Führer der Gläubigen) und sieht sich selbst in der Nachfolge des Propheten Mohammed.
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Gestorben: Abdülmecit II. stirbt in Paris. Abdülmecit II. war der letzte Kalif des Osmanischen Reiches vom 19. November 1922 bis zum 3. März 1924.
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Geboren: Abdülmecit II. wird in İstanbul geboren. Abdülmecit II. war der letzte Kalif des Osmanischen Reiches vom 19. November 1922 bis zum 3. März 1924.
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Gestorben: Abdülhamid I. stirbt. Abdülhamid I. war vom 21. Januar 1774 bis zu seinem Tode Sultan des Osmanischen Reiches. Seine Regierungszeit war geprägt durch die Bedrohung durch die Russen und andere Mächte, wirtschaftliche Krisen, innere Unruhen und Kriege. Um die Schwäche des Reiches zu überwinden, kam es zu Ansätzen wirtschaftlicher, administrativer und militärischer Reformen. Während der Sultan das eigentliche Regierungshandeln weitgehend seinen Wesiren und Beratern überließ, tat er sich als Bauherr und Förderer öffentlicher Einrichtungen hervor. Zu seiner Zeit bekam der Kalifentitel wieder stärkere Bedeutung.
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Gestorben: Süleyman II. stirbt in Edirne. Süleyman II. war von 1687 bis 1691 der 20. Sultan des Osmanischen Reiches und 99. Kalif der Muslime.

Afrika & Asien

683 n. Chr.

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Abdallah ibn az-Zubair wird in Mekka zum Kalifen gegen die Umayyaden ausgerufen.

Ereignisse

707 n. Chr.

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Unter Kalifal-Walid I. beginnt in Damaskus der Bau der Omajjaden-Moschee. Er wird 717 vollendet.
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Attentat der Charidschiten auf Kalif Ali ibn Abi Talib, dem dieser am 24. Januar erliegt. Daraufhin werden die Umayyaden unter Muawiya I. von der Mehrheit als Kalifen der Muslime anerkannt. Dagegen sehen die Schiiten Alis Söhne Hasan ibn ʿAlī und Husain ibn ʿAlī als rechtmäßige Nachfolger, die sich politisch aber nicht durchsetzen können.

644 n. Chr.

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?Uthm?n ibn ?Aff?n, ein Schwiegersohn Mohammeds, wird nach der Ermordung seines Vorgängers ?Umar ibn al-Chatt?b in Medina zum dritten Kalifen der Muslime gewählt. (640er)

Islamische Expansion

749 n. Chr.

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Abu l-Abbas as-Saffah lässt sich in Kufa zum Kalifen ausrufen und begründet die Dynastie der Abbasiden, mit Bagdad als Hauptstadt. Er kämpft gegen den amtierenden (letzten) Kalifen der Umayyaden, Marwan II..

715 n. Chr.

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Sulayman wird Kalif des Umayyaden-Reiches. Er folgt auf Al-Walid I.
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al-Walid I. wird Kalif in Damaskus, regiert bis 715. Er folgt Abd al-Malik im Amt.

639 n. Chr.

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Muʿāwiya aus der Sippe der Umayyaden wird von KalifUmar ibn al-Chattab zum Statthalter von Syrien ernannt und steigt zu einem der mächtigsten Männer des Kalifats auf.

Umayyadenreich

750 n. Chr.

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16.–25. Januar: Islamische Expansion: Die Umayyaden werden von den Abbasiden in der Schlacht am Großen Zab im Nordirak entscheidend geschlagen und gestürzt. Die Abbasiden setzen sich als Kalifen durch und töten die Angehörigen der Umayyaden-Familie. Lediglich Abd ar-Rahman I., Enkel des Kalifen Hischam, entkommt dem Massaker und flieht zu den Berbern in den Maghreb.

Asien

1055

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Der seldschukische Clan-Führer Tughrul Beg erobert Bagdad und beseitigt die Herrschaft der Buyiden über die abbasidischen Kalifen. Er wird dafür von al-Qaim zum Sultan der Seldschuken erhoben.
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Der Fatimiden-KalifAl-Hakim lässt nach der Eroberung von Jerusalem die christliche Grabeskirche niederreißen.

945 n. Chr.

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Die persischen Buyiden besetzen Bagdad und übernehmen für über einhundert Jahre die Schutzherrschaft über die Kalifen. Damit sind die Abbasiden politisch entmachtet und nur noch das geistige Oberhaupt der sunnitischen Muslime.

849 n. Chr.

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KalifAl-Mutawakkil 'alā 'llāh (847861) hebt die Staatsdoktrin der Mutaziliden auf.

821 n. Chr.

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Die persischen Tahiriden erringen im Ostiran/Chorassan und Mittelasien faktisch die Unabhängigkeit von den Kalifen der Abbasiden.

Afrika

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Al-Hakim I. wird nach dem Tod von Al-Mustansir II. der zweite Kalif der Abbasiden, der in Kairo residiert.

Politik & Weltgeschehen

1171

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Nach dem Tod des letzten Fatimidenkalifenal-Adid herrscht Saladin allein als Sultan von Ägypten. Saladin stellt die sunnitische Orthodoxie in Ägypten wieder her und begründet die Dynastie der Ayyubiden.

1169

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Nach dem Tod seines Onkels Schirkuh erhält Saladin als Wesir des Fatimidenkalifenal-Adid den Oberbefehl über Ägypten.
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Der von den Drusen vergottete Fatimiden-KalifAl-Hākim bi-amri ʾllāh verschwindet unter ungeklärten Umständen. Es wird angenommen, dass er bei seinem Ausritt ermordet wurde. Nachfolger wird sein Sohn az-Zahir. Die Regierungsgeschäfte werden vorläufig von seiner Tante Sitt al-Mulk geführt.
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Nachdem Hischam II. vermutlich von Berbern getötet worden ist, setzt sich Sulaiman al-Mustain als Kalif von Córdoba durch.

836 n. Chr.

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Kalifal-Mutasim errichtet mit Samarra eine neue Residenz zwischen Bagdad und Mossul.

Asien & Afrika

1277

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Yahya II. al-Watiq wird Kalif der Hafsiden in Ifriqiya.

Europa

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Die Große Nationalversammlung unter Mustafa Kemal Atatürk erklärt das Sultanat im Osmanischen Reich für abgeschafft. Mehmed VI. Vahdettin flieht ins Exil. Ihm folgt - allerdings nur als Kalif - Abdülmecit II. nach (bis 3. März 1924). (siehe Religion)
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Westeuropa: Karl der Große erhält als Geschenk des KalifenHārūn ar-Raschīd in Aachen den Elefanten Abul Abbas nebst weiteren Gaben.

755 n. Chr.

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August: Abd ar-Rahman I., letzter Überlebender der Umayyaden, der vor den Nachstellungen der Abbasiden-Kalifen nach Nordafrika geflohen war, setzt nach Andalusien über, wo er eine eigene Herrschaft errichten will.

Religion

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Die Große Nationalversammlung wählt als Nachfolger im KalifenamtAbdülmecit II. für den ins Ausland geflohenen Mehmed VI. Vahdettin. Abdülmecit II. ist 101. und letzter Kalif (bis 3. März 1924).

742 n. Chr.

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Nach vierzig Jahren Sedisvakanz wird mit Stephan wieder ein orthodoxer Patriarch in Antiochia bestimmt; auch der Umayyaden-KalifHischam ibn Abd al-Malik war an der Entscheidung beteiligt.

Osmanisches Reich / Türkische Republik

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Nach der Abschaffung des Sultanats wird Abdülmecit II. letzter Kalif des Osmanischen Reichs.

Tagesgeschehen

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Düsseldorf/Deutschland. Der als "Kalif von Köln" bekannt gewordene Metin Kaplan ist nach Angaben der Landesregierung Nordrhein-Westfalens nach monatelangem Rechtsstreit in die Türkei abgeschoben worden.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2003

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Veröffentlichungen: Die Kalifen von Kairo - die Fatimiden in Ägypten 973 - 1074. München (Heinz Halm)

1522

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Werk: Tercüme-i en-nüzhe es-seniyye fi zikr el-hulefa ve'l-mülük el-mısriyye (dt. “Übersetzung der erhabenen Ausgabe in der Erwähnung der Kalifen und der ägyptischen Könige”) ist sein wichtigstes Werk. Es ist die türkisch geschriebene Version der arabischen Chronik nuzha saniya, 1477/78 in Kairo von Hasan ben al-Tulunı (1432 - 1517) verfasst. Der erste Teil umfasst die Geschichte des Propheten und der vier “wahren” ersten Kalifen, sowie die der Umayyaden und Abbasiden. Im zweiten Teil wird die Geschichte Ägyptens von der vorislamischen Zeit bis zur Herrschaft des Mamluken-Sultans Qaytbay (1468-1496). Der dritte Teil beinhaltet die Zeit von 1496 bis (Abdussamed Diyarbekri)

1522

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Werk: Tercüme-i en-nüzhe es-seniyye fi zikr el-hulefa ve'l-mülük el-m?sriyye (dt. “Übersetzung der erhabenen Ausgabe in der Erwähnung der Kalifen und der ägyptischen Könige”) ist sein wichtigstes Werk. Es ist die türkisch geschriebene Version der arabischen Chronik nuzha saniya, 1477/78 in Kairo von Hasan ben al-Tulun? (1432–1517) verfasst. Der erste Teil umfasst die Geschichte des Propheten und der vier “wahren” ersten Kalifen, sowie die der Umayyaden und Abbasiden. Im zweiten Teil wird die Geschichte Ägyptens von der vorislamischen Zeit bis zur Herrschaft des Mamluken-Sultans Qaytbay (1468–1496). Der dritte Teil beinhaltet die Zeit von 1496 bis (Abdussamed Diyarbekri)

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