Kalmar Nyckel

Die Kalmar Nyckel (auch Calmare Nyckel) war ein 1625 in Holland gebautes, bewaffnetes Handelsschiff, das hauptsächlich schwedische Siedler in die "Neue Welt" brachte. Sie wurde von der schwedischen Stadt Kalmar (historische Provinz Småland) in Auftrag gegeben und als große dreimastige Pinasse konstruiert.

Die erste von insgesamt vier aufeinander folgenden Fahrten nach Nordamerika begann im Dezember 1637 von Göteborg aus. Das Schiff geriet aber gleich in der Nordsee in schweren Sturm, sodass erst einmal Holland zwecks Reparatur angelaufen werden musste. Am Neujahrstag 1638 konnte sie wieder auslaufen und erreichte unter ihrem Kapitän Jan Hindriksen van der Water im März 1638 die neuzugründende Kolonie Neuschweden, die unter der Leitung von Peter Minuit stehen sollte. Heute heißt die Gegend Wilmington und liegt in Delaware am Delaware (USA), wo dann auch der Nachbau des Schiffes aufgelegt wurde.

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Amerika

1638

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29. März: Im Auftrag der schwedischen Regierung unter Kanzler Axel Oxenstierna landen schwedische, finnische, deutsche und holländische Siedler mit ihren Schiffen Kalmar Nyckel und Fågel Grip an der Ostküste Nordamerikas und gründen unter der Führung des Niederländers Peter Minuit die Kolonie Nya Sverige, die erste Besiedlung von Delaware. Sie errichten an der Delaware Bay das Fort Christina und den Hafen Christinahamn.

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