Kamnik

Kamnik
Wappen von Kamnik
Basisdaten
StaatSlowenien
Historische RegionOberkrain / Gorenjska
Statistische RegionOsrednjeslovenska(Zentralslowenien)
Koordinaten4614?N, 1437?OKoordinaten:4613?39?N, 1436?57?O
Flche265,6km
Einwohner28.859 (30. Juni 2009 )
Bevlkerungsdichte109 Einwohner je km
Telefonvorwahl(+386) 1
Postleitzahl1240
Kfz-KennzeichenLJ
Struktur und Verwaltung (Stand: 2010)
Brgermeister:Marjan ?arec(-)
PostanschriftGlavni trg
1240 Kamnik
Webprsenz

Kamnik (deutsch Stein in Krain) ist eine Gemeinde mit knapp 30.000 Einwohnern südlich der Steiner Alpen in der Republik Slowenien. Der Stadtkern liegt etwa 24 km nördlich vom Stadtzentrum der Hauptstadt Ljubljana (Laibach).



Inhaltsverzeichnis



Gemeindegebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Norden Mittelsloweniens und umfasst mit ihren 265,6 km² einen großen Teil der Steiner Alpen.



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stein in Oberkrain wurde als Ort zum ersten Mal im Jahr 1061 als Besitz der Grafen von Andechs erwähnt. Als Markt ist es seit 1188 genannt, als Stadt seit 1267. Im Mittelalter war es einer der wichtigsten Handelsplätze im Herzogtum Krain und befand sich an der wichtigsten Straße zwischen Laibach und Cilli. Mit der Verlagerung der Handelsströme im 16. Jahrhundert verlor es an Bedeutung.

Nach der Errichtung der Eisenbahn Laibach-Stein im Jahre 1890 kam es zur Ansiedlung verschiedener Industriebetriebe, darunter Stol (Möbelindustrie), Utok (Leder), Titan (Türschlösser), ETA (Lebensmittel) und Svilanit (Textil). Einige dieser Betriebe, darunter Utok und Stol, sind nach 1990 untergegangen.

In neuester Zeit gewinnt Kamnik an Bedeutung als Wohnort für Leute, die in Ljubljana arbeiten, was sich in einer regen Bautätigkeit, aber auch zunehmenden Verkehrsproblemen (Staus) zeigt.



Ortsteile der Gesamtgemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Sehenswrdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kamnik ist eine der ältesten slowenischen Städte und hat einen mittelalterlichen Stadtkern. Sehenswürdigkeiten sind unter anderen die Burg Mali grad (Kleinfeste), die oberhalb der Stadt gelegene Burgruine Stari grad (Oberstein) sowie die Bibliothek des Franziskanerklosters mit etwa 10000 Büchern. In der Burg Zaprice (Steinbüchel) befindet sich ein Heimatmuseum. In der Stadt fließen die beiden Flüsse Nevljica und Kamniška Bistrica (Feistritz) zusammen.

Südlich der Stadt befindet sich als bedeutender Ausflugsort ein Park mit Arboretum auf dem Gelände des ehemaligen Schlosses Volčji Potok (Wolfsbüchel), das nach dem Zweiten Weltkrieg gesprengt wurde.



Stdtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Persnlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ? abKamnik: Krajevne skupnosti Abgerufen am 27. Mai 2011.
  2. ?Kamnik: ?upan Abgerufen am 27. Mai 2011.
  3. ?Miha Kosi (Laibach): Stadtgrndung und Stadtwerdung. Probleme und Beispiele aus dem slowenischen Raum. In: Pro Civitate Austriae. Informationen zur Stadtgeschichtsforschung in sterreich, Neue Folge, Heft 14, sterreichischer Arbeitskreis fr Stadtgeschichtsforschung, Linz 2009, S. 7


Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kamnik (deutsch Stein in Krain) ist eine Gemeinde mit knapp 30.000 Einwohnern südlich der Steiner Alpen in der Republik Slowenien. Der Stadtkern liegt etwa 24 km nördlich vom Stadtzentrum der Hauptstadt Ljubljana (Laibach).

mehr zu "Kamnik" in der Wikipedia: Kamnik

Geschichte > Markgrafschaft Krain > Besitz der einzelnen Dynasten und Bistümer in der Mark

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Kamnik, Stari grad / Oberstein (Krain)

Geboren & Gestorben

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Geboren: Matevž Krumpeštar wird in Kamnik geboren. Matevž „Matej“ Krumpeštar ist ein früherer slowenischer Bogenbiathlet und Bogenschütze.

1954

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Geboren: Max Gad wird in Kamnik, Jugoslawien geboren. Max Gad ist der Künstlername von Mathias Grilj. Mathias Grilj ist Journalist, Regisseur, Kurator und Schriftsteller. Er war Gründungsmitglied der Lord Jim Loge und lebt in Graz.
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Geboren: Hubert Bergant wird in Kamnik geboren. Hubert Bergant war ein jugoslawischer bzw. slowenischer Organist, Pianist und Hochschullehrer.
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Geboren: Jakob Savinšek wird in Kamnik, Jugoslawien geboren. Jakob Savinšek war ein jugoslawischer Bildhauer, Maler und Dichter.
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Geboren: Fran Albreht wird in Kamnik geboren. Fran Albreht war ein slowenischer Dichter. Er hat auch unter dem Pseudonym Rusmir veröffentlicht.

Politik & Weltgeschehen

1992

Politik > Städtepartnerschaften:
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und mit der slowenischen Stadt Kamnik seit (Ennigerloh)

Sport

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Leichtathletik - Berglauf: Im slowenischen Kamnik werden die Berglauf-Weltmeisterschaften ausgetragen. Samson Gashazgi aus Eritrea gewann vor seinem Landsmann Azerya Teklay Weldemariam und Geofrey Kusuro aus Uganda. Eritrea gewinnt mit Samson Gashazghi, Azerya Teklay Weldemariam, Petro Manu Shaku und Abraham Kidane Habtom die Teamwertung vor den USA und Italien. Beim Fraunelauf siegt Andrea Mayr aus Österreich vor Valentina Belotti (Italien) und Martina Strähl (Schweiz). In der Teamwertung siegt Italien (Valentina Belotti, Antonella Confortola Wyatt und Maria Grazia Roberti) vor der Schweiz und dem Team Russlands.

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