Kanton Nidwalden

Koordinaten:47° N, 8° O; CH1903: 673185 / 200327

Nidwalden (KürzelNW, in einheimischer Mundart Nidwaudä, Nidwaldä,französischNidwald,italienischNidvaldo,rätoromanischAudio-Datei / HörbeispielSutsilvania?/i) ist ein deutschsprachiger Kanton der Schweiz und zählt zur Grossregion Zentralschweiz (Innerschweiz). Der Hauptort und zugleich grösste Ort ist Stans. Nid- und Obwalden bildeten zusammen Unterwalden, einen der drei Urkantone der Schweizerischen Eidgenossenschaft von 1291, woher die ältere Bezeichnung Unterwalden nid dem Wald rührt.



Geschichte




Hauptartikel: Geschichte des Kantons NidwaldenUm 1291 gründete Unterwalden (Nid- und Obwalden) zusammen mit Uri und Schwyz die Eidgenossenschaft. Zur damaligen Zeit war dies noch kein Staat, aber um das 14. und 15. Jahrhundert etablierten sich die ersten Staatsformen. Dies waren frühe Formen von Landsgemeinden und Gerichten. Im 14. und 15. Jahrhundert trafen sich Abgeordnete von Nidwalden mit solchen von Obwalden, um wichtige Angelegenheiten zu besprechen, jedoch waren die beiden Halbkantone nie eins. Zum Beispiel war Obwalden nicht daran beteiligt, als die Gebiete von Bellinzona, Riviera und Blenio annektiert wurden, die heute ein Teil des Kantons Tessin sind.Um 1500 gingen viele Nidwaldner als Söldner in fremde Dienste. Einige wanderten später für immer aus, viele ins Elsass. Nachdem Nidwalden die Helvetische Verfassung abgelehnt hatte – die Ideen der Französischen Revolution waren nicht sehr populär im landschaftlichen Nidwalden –, wurde Nidwalden am 9. September 1798 von französischen Truppen heimgesucht. Bei diesen Schreckenstagen von Nidwalden wurden zahlreiche Zerstörungen angerichtet und mindestens 400 Menschen verloren ihr Leben. Nach Napoleons Niederlage im Jahr 1814 wurden viele der Änderungen rückgängig gemacht. Erst im Jahre 1877 führte Nidwalden eine neue Verfassung ein. Die Landsgemeinde wurde 1997 abgeschafft.

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Ereignisse

1291

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Gründung der Schweizer Eidgenossenschaft (Rütlischwur, Bundesbrief) durch die Kantone Obwalden, Nidwalden, Uri und Schwyz. (1290er)

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Eduard Amstad wird. März 22 in Beckenried, Kanton Nidwalden. Eduard Amstad-Baumann war ein Schweizer Richter und Politiker (CVP). Er war der Sohn des Obergerichtspräsidenten Eduard Amstad und Neffe des Ständerates Josef Mariä Amstad.
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Gestorben: Peter-Josef Schallberger stirbt in Ennetmoos, Kanton Nidwalden. Peter-Josef Schallberger war ein Schweizer Politiker (CVP).
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Gestorben: Josef Baumgartner (CVP) stirbt. Josef Baumgartner war ein Jurist und Politiker (CVP) aus dem SchweizerKanton Nidwalden.
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Gestorben: Remigi Blättler (Politiker) stirbt in Hergiswil, Kanton Nidwalden. Remigi Blättler „Chärne-Migi“ war ein Schweizer Politiker.
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Geboren: Therese Rotzer-Mathyer wird geboren. Therese Rotzer-Mathyer ist eine Politikerin (CVP) aus Ennetbürgen im Schweizer Kanton Nidwalden.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1964

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Gründung: Das Kantonsspital Nidwalden (KSNW) in Stans ist das Akutspital des Kantons Nidwalden. Es ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts und stellt die erweiterte medizinische Grundversorgung von Nidwalden und Engelberg sicher.

1929

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Gründung: Die Schindler Holding AG (auch Schindler-Gruppe oder Schindler-Konzern) mit Sitz in Hergiswil im SchweizerKanton Nidwalden ist eine Industrie- und Dienstleistungsholding. Gemessen am Umsatz gehört Schindler zu den 20 grössten Unternehmen der Schweiz. Weltweit beschäftigt der Konzern rund 44'000 Mitarbeiter in 140 Ländern und gehört gemessen an der Gesamtmitarbeiterzahl zu den zehn grössten Unternehmen der Schweiz.

1879

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Gründung: Die Nidwaldner Kantonalbank mit Sitz in Stans ist die Kantonalbank des Kantons Nidwalden. Sie wurde 1879 gegründet und ist in Form einer öffentlichrechtlichen Anstalt organisiert. Die Bank verfügt im Kanton über acht Geschäftsstellen. Als Universalbank liegt ihr Tätigkeitsgebiet traditionell im Retail Banking, im Hypothekargeschäft, im Private Banking und im Bankgeschäft mit kleinen und mittleren Unternehmen innerhalb des eigenen Kantons. Per 31.? Dezember 2011 beschäftigte die Nidwaldner Kantonalbank 125 Mitarbeitende (teilzeitbereinigt) und wies eine Bilanzsumme von 3,5 Milliarden Schweizer Franken aus.

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