Geboren & Gestorben

thumbnail
Gestorben: Karl Martell stirbt. Oktober oder 741 in der Königspfalz Quierzy. Karl Martell war ein fränkischer Hausmeier. Er stieg als Sohn Pippins des Mittleren in dieses Amt auf, dessen Besetzung durch Nachfolgekämpfe geprägt war, auf die der merowingische König keinen Einfluss mehr hatte. Unter Karl Martell setzte sich die im frühen 7. Jahrhundert begonnene Entwicklung zur königsgleichen Herrschaft der Hausmeier fort. Am Ende dieses Prozesses waren die merowingischen Könige nur noch Marionetten der rivalisierenden Adelsfraktionen, bis mit Karl Martells Sohn Pippin dem Jüngeren ein karolingischer Hausmeier König der Franken wurde und die alte Dynastie ablöste.

Frankenreiche

715 n. Chr.

thumbnail
In Neustrien wird nach dem Tod des karolingischen Hausmeiers Pippin zunächst der 6-jährige Theudoald, der Sohn Grimoalds des Jüngeren und Enkel der Plektrudis und Pippins, zum Hausmeier bestimmt, doch setzt sich Raganfrid in der Schlacht von Compiègne am 26. September gegen ihn durch. Zugleich lässt PlektrudisKarl Martell, den illegitimen Sohn von Pippin und Chalpaida, in Köln gefangensetzen.

Fränkisches Reich

717 n. Chr.

thumbnail
21. März: Sieg des HausmeiersKarl Martell über seine neustrischen Gegner in der Schlacht von Vincy.

Politik & Weltgeschehen

739 n. Chr.

thumbnail
Mit langobardischer Hilfe gelingt es Karl Martell, die letzten maurischen Verbände aus der Provence zu vertreiben.

733 n. Chr.

thumbnail
Feldzug Karl Martells gegen die Friesen.

732 n. Chr.

thumbnail
18. oder 25. Oktober: Schlacht von Tours und Poitiers: Sieg der Franken unter Karl Martell über die Araber.

730 n. Chr.

thumbnail
Der fränkische HausmeierKarl Martell führt einen Feldzug gegen Alamannenherzog Lantfrid

724 n. Chr.

Politik & Religion:
thumbnail
Klosterbischof Pirminius gründet unter dem Schutz Karl Martells das Kloster Reichenau auf der Insel Reichenau.

Europa

738 n. Chr.

thumbnail
Der fränkische HausmeierKarl Martell lässt bei Wesel zahlreiche Sachsen hinrichten und macht einen Teil des Volkes tributpflichtig.

737 n. Chr.

thumbnail
Nach dem Tod des merowingischen Schattenkönigs Theuderich IV. setzt der karolingische HausmeierKarl Martell dessen Sohn Childerich III. ab und sperrt ihn in ein Kloster. Karl Martell regiert in der Folge das Frankenreich in eigenem Namen. Erst seine Nachfolger Karlmann und Pippin der Jüngere setzen 743 wieder einen Schattenkönig ein.

735 n. Chr.

thumbnail
Der maurische Feldherr Okba gewinnt auf einem Feldzug ins südliche Frankenreich die Städte Arles, Avignon und Lyon, wird aber in der Folge von Karl Martell zurückgedrängt.

734 n. Chr.

thumbnail
Erneuter siegreicher Feldzug Karl Martells gegen die Friesen. Martell siegt in der Schlacht an der Boorne.

727 n. Chr.

thumbnail
Alamannenherzog Theudebald vertreibt Bischof Pirminius aus Hass gegen Karl Martell aus dem Benediktinerkloster Reichenau.

Frankenreich

thumbnail
Das Frankenreich wird nach dem Tod Karl Martell unter seinen beiden Söhnen Pippin und Karlmann aufgeteilt.

719 n. Chr.

thumbnail
Nach dem Tod des austrasischen Königs Chlothar IV. anerkennt der fränkische HausmeierKarl Martell den Merowinger Chilperich II. als König des Frankenreichs. Nach dem Sieg Karl Martells über seinen Rivalen Raganfrid (am 14. Oktober bei Néry) ist allerdings Karl Martell eigentlicher Machthaber im Reich und Chilperich lediglich Schattenkönig.

714 n. Chr.

thumbnail
Nach dem Tod des fränkischen Hausmeiers Pippin der Mittlere kommt es zu einem Machtkampf zwischen der Witwe Plektrudis und Pippins unehelichem Sohn Karl Martell; der junge Merowingerkönig Dagobert III. spielt dabei, da er lediglich ein Schattenkönig ist, keine Rolle.

Religion

781 n. Chr.

thumbnail
Der Karolinger Adalhard, Enkel Karl Martells, wird Abt von Corbie.

"Karl Martell" in den Nachrichten