Karl May

Karl Friedrich May (* 25. Februar 1842 in Ernstthal; † 30. März 1912 in Radebeul; eigentlich Carl Friedrich May) war ein deutscher Schriftsteller. Karl May war einer der produktivsten Autoren von Abenteuerromanen. Er ist einer der meistgelesenen Schriftsteller deutscher Sprache und laut UNESCO einer der am häufigsten übersetzten deutschen Schriftsteller. Die weltweite Auflage seiner Werke wird auf 200 Millionen geschätzt, davon 100 Millionen in Deutschland.

Bekannt wurde er vor allem durch seine sogenannten Reiseerzählungen, die vorwiegend im Orient, in den Vereinigten Staaten und im Mexiko des 19. Jahrhunderts angesiedelt sind. Besondere Berühmtheit erlangten die in drei Bänden zusammengefassten Geschichten um den Indianer Winnetou. Viele seiner Werke wurden verfilmt, für die Bühne adaptiert, zu Hörspielen verarbeitet oder als Comics umgesetzt.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Karl May wird in Ernstthal, Königreich Sachsen geboren. Karl Friedrich May war ein deutscher Schriftsteller. Karl May war einer der produktivsten Autoren von Abenteuerromanen. Er ist einer der meistgelesenen Schriftsteller deutscher Sprache und laut UNESCO einer der am häufigsten übersetzten deutschen Schriftsteller. Die weltweite Auflage seiner Werke wird auf 200 Millionen geschätzt, davon 100 Millionen in Deutschland.

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Karl May war im Sternzeichen Fische geboren.

Gesellschaft & Soziales

Gesellschaft:
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Karl May wird aus dem Zuchthaus Waldheim entlassen, wo er eine Haftstrafe wegen Landstreicherei verbüßte.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1910

Literatur:
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Karl Mays letzter vollendeter Roman Winnetou IV. erscheint. Der Autor verarbeitet darin seine Amerikareise 1908 und setzt gleichzeitig einen Schlussstrich unter die Abenteuer Old Shatterhands in Nordamerika.

1893

Literatur:
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Die ersten drei Bände Winnetou von Karl May erscheinen.

Kunst & Kultur

Kultur:
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Uraufführung des Karl-May-Films Der Schatz im Silbersee im Universum, Stuttgart

Widmungen, Jahrestage & zukünftige Ereignisse

2012

Jahreswidmungen:
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100. Todestag des deutschen Schriftstellers Karl May am 30. März

Rundfunk, Film & Fernsehen

1998

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Film: Winnetous Rückkehr (1. und 2. Teil) ist eine zweiteilige Fernsehproduktion. Sie entstand in Anlehnung an die Bücher von Karl May im Jahr 1998 fürs ZDF mit Pierre Brice in der Titelrolle.

Stab:
Regie: Marijan David Vajda
Drehbuch: Werner Waldhoff Pierre Brice Jean-Claude Deret
Produktion: Mariette Rissenbeek
Musik: Martin Böttcher
Kamera: Eberhard Geick Martin Stingl
Schnitt: Renate Engelmann

Besetzung: Pierre Brice, Candice Daly, Pierre Semmler, Tobias Hoesl, Christoph Moosbrugger, Manuel Trautsch, Juraj Kukura, Diego Wallraff, Calvin Burke, Buffalo Child, Lowell Raven, Jimmy Herman, Jonathan Joss, Patrice Martinez, Katy Maróthy, Erwin Leder, Paco Fuentes, Bernhard Bettermann, Cornelia Corba, Edy Barber, Nikolaus Gröbe, Detlef Bothe, Martin Dutrop, Sylvie Nogler, Carlos Lucas

1992

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Rundfunk: 7. März -Das ZDF zeigt erstmals Karl May.

1990

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Film: Die Spur führt zum Silbersee ist ein deutscher Puppentrickfilm aus dem Jahr 1990 von Günter Rätz. Er beruht auf dem Roman Der Schatz im Silbersee von Karl May.

Stab:
Regie: Günter Rätz
Drehbuch: Karl May (Romanvorlage), Günter Rätz
Produktion: DEFA-Studio für Trickfilme, Helga Kurth
Musik: Addy Kurth
Kamera: Rudolf Uebe
Schnitt: Sibille Rätz

1988

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Film: Präriejäger in Mexiko ist ein zweiteiliger Fernsehfilm der DEFA aus dem Jahr 1988 nach Romanmotiven von Karl May. Für die Verfilmung wurden Motive aus den Romanen Benito Juarez und Trapper Geierschnabel des Romanzyklus' Das Waldröschen verwendet. In Teilen ist die Handlung identisch mit dem westdeutschen Karl-May-KinofilmDie Pyramide des Sonnengottes“ (1965). Der erste Teil, „Benito Juarez“, wurde am 25. Dezember 1988 und der zweite Teil, „Geierschnabel“, am 28. Dezember 1988 im DDR-Fernsehen DFF 1 ausgestrahlt.

Stab:
Regie: Hans Knötzsch
Drehbuch: Hans Knötzsch
Produktion: VEB DEFA -Studio für Spielfilme
Musik: Karl-Ernst Sasse
Kamera: Horst Hardt
Schnitt: Ursula Henning

Besetzung: Koljo Dontschev, Gojko Mitić, Djoko Rossich, Leon Niemczyk, Anamaria Chiuseleva, Andreas Schmidt-Schaller, Joachim Siebenschuh, Ulrike Mai, Werner Ehrlicher, Helmut Schellhardt, Erwin Berner

1986

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Film: Das Buschgespenst ist ein zweiteiliger Film des Fernsehens der DDR von der Regisseurin Vera Loebner, gedreht im Jahr 1986 im Erzgebirge. Die Mischung zwischen Drama, Kriminal- und Heimatfilm basiert in wesentlichen Teilen auf Die Sklaven der Arbeit, der zweiten Abteilung des Romans Der verlorene Sohn von Karl May. Der Titel wurde von der bearbeiteten Fassung Das Buschgespenst (Band 64 der Gesammelten Werke) übernommen. Es war die erste Verfilmung eines May-Romans in der DDR.

Stab:
Regie: Vera Loebner
Drehbuch: Friedemann Schreiter
Musik: Uwe Hilprecht, Anton Günther
Kamera: Wolfgang Pietsch
Schnitt: Thea Richter

Besetzung: Rolf Ludwig, Kurt Böwe, Marianne Wünscher, Detlef Gieß, Barbara Dittus, Andreas Herrmann, Heike Meyer, Gerry Wolff, Günter Junghans, Ulrich Mühe, Hermann Beyer, Peter Bause, Fred Delmare, Jenny Gröllmann

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