Karl VII. (Frankreich)

Karl VII.der Siegreiche (französischCharles VII, le Victorieux ‚der Siegreiche‘, le Bien Servi ‚der Wohlbediente‘; * 22. Februar 1403 in Paris; † 22. Juli 1461 in Mehun-sur-Yèvre) war von 1422 bis 1461 König von Frankreich. Er war der fünfte aus der Linie Valois der kapetingischen Dynastie und der erste der so genannten Loire-Könige. Ihm gelang mit der Hilfe Jeanne d'Arcs zunächst die Wende im Hundertjährigen Krieg, bevor er 1453 mit der Vertreibung der Engländer aus Frankreich den endgültigen Sieg errang. Frankreich wandelte sich unter seiner Herrschaft von einem großen Lehensverband zunehmend zum Nationalstaat.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Karl VII. (Frankreich) stirbt in Mehun-sur-Yèvre. Karl VII. der Siegreiche, französisch Charles VII, le Victorieux ‚der Siegreiche‘, le Bien Servi ‚der Wohlbediente‘, war von 1422 bis 1461 König von Frankreich. Mit Hilfe von Jeanne d’Arc konnte er zunächst die Wende im Hundertjährigen Krieg herbeiführen und diesen schließlich 1453 mit der Vertreibung der Engländer aus Frankreich erfolgreich beenden. Er führte Frankreich von einem großen Lehensverband zu einem Nationalstaat. Er war der fünfte König der Linie Valois aus der Dynastie der Kapetinger. Außerdem begründete er die Epoche der so genannten Loire-Könige.
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Geboren: Karl VII. (Frankreich) wird in Paris geboren. Karl VII. der Siegreiche, französisch Charles VII, le Victorieux ‚der Siegreiche‘, le Bien Servi ‚der Wohlbediente‘, war von 1422 bis 1461 König von Frankreich. Mit Hilfe von Jeanne d’Arc konnte er zunächst die Wende im Hundertjährigen Krieg herbeiführen und diesen schließlich 1453 mit der Vertreibung der Engländer aus Frankreich erfolgreich beenden. Er führte Frankreich von einem großen Lehensverband zu einem Nationalstaat. Er war der fünfte König der Linie Valois aus der Dynastie der Kapetinger. Außerdem begründete er die Epoche der so genannten Loire-Könige.

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Karl VII. (Frankreich) starb im Alter von 58 Jahren. Karl VII. (Frankreich) war im Sternzeichen Fische geboren.

Frankreich

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Im Bürgerkrieg der Armagnacs und Bourguignons gelingt den Bourguignons die Einnahme von Paris, unterstützt von Stadtbewohnern, die dem Offizier Jean de Villiers de L’Isle-Adam ein Stadttor öffnen. Anschließend kommt es zu einem Massaker an den Anhängern der Armagnacs. Der 16-jährige Dauphin, der spätere König Karl VII. kann mit Hilfe von Tanneguy du Chastel entkommen und begibt sich nach Bourges.

Politik & Weltgeschehen

1449

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Hundertjähriger Krieg: Karl VII. erobert die Städte Rouen, Verneuil und Château Gaillard für Frankreich zurück.
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Im Vertrag von Arras verständigen sich mit König Karl VII. von Frankreich und Herzog Philipp dem Guten die Herrscher von Frankreich und von Burgund über eine Beilegung ihres jahrelang schwelenden Konfliktes, des Bürgerkriegs der Armagnacs und Bourguignons. Mit England kommt hingegen bei dieser auf einen Friedensschluss ausgerichteten Zusammenkunft, die zu den wichtigsten Friedenskonferenzen im Mittelalter gerechnet wird, kein Einvernehmen zustande, der Hundertjährige Krieg geht noch fast zwei Jahrzehnte weiter.
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Hundertjähriger Krieg: Karl VII. wird in Reims zum König von Frankreich gekrönt.
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Hundertjähriger Krieg: Im Vertrag von Troyes erkennt Frankreichs König Karl VI. im Falle seines Todes einen Thronanspruch des englischen Königs Heinrich V. an, den dieser durch die Heirat mit Katharina von Valois, der Tochter Karls VI., untermauert. Katharinas Bruder, der Dauphin Karl, ist von der Thronfolge vertraglich ausgeschlossen. Er bildet später in Bourges eine Gegenregierung.
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Hundertjähriger Krieg: Die Ermordung des burgundischen Herzogs Johann Ohnefurcht auf der Brücke von Montereau-Fault-Yonne mit Wissen des DauphinsKarl unterminiert Friedensansätze im französischen Bürgerkrieg der Armagnacs und Bourguignons. Burgund verbündet sich mit England.

Europa

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Jacques Cœur, der Finanzier des französischen Königs Karl VII., wird am Hofe festgenommen, sein Vermögen mit Beschlag belegt. Der Kaufmann wird beschuldigt, die königliche Mätresse Agnès Sorel mit Gift getötet zu haben, was sich später als Intrige erweist.
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In der Pragmatischen Sanktion von Bourges schränkt Frankreichs König Karl VII. Befugnisse des Papstes zur französischen Kirche ein.

England / Frankreich

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Die Truppen des französischen Königs Karl VII. nehmen das in englischer Hand befindliche Bordeaux ein. Nach dem Hundertjährigen Krieg wird damit Calais einziger Besitz der Engländer auf dem Festland.
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Auf den verstorbenen König Karl VI. von Frankreich folgt der bisherige Dauphin als Karl VII., der die Zeit der Loire-Könige einleitet. Aber auch für den einjährigen Heinrich VI. von England werden Ansprüche auf Basis des Vertrags von Troyes gestellt. Der Hundertjährige Krieg lebt in den folgenden Jahren wieder auf.

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