Karmeliten

Karmeliten sind die Mitglieder des Ordens der Brüder der allerseligsten Jungfrau Maria vom Berge Karmel (lat. Ordo Fratrum Beatissimae Mariae Virginis de Monte Carmelo), der um das Jahr 1150 am Karmelgebirge im Heiligen Land gegründet wurde und der Tradition des Eremitentums entspringt. Die Mitglieder des in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts gegründeten Ordenszweiges für Frauen werden Karmelitinnen genannt.

Der Orden spaltete sich im Zuge der Reformbewegung des 16. Jahrhunderts (siehe Teresianischer Karmel) in Karmeliten und Karmelitinnen von der alten Observanz (auch Calzeaten oder zuweilen Beschuhte genannt, lat. Ordo Carmelitarum Calceatarum, Abk. OCarm oder OCC) und Unbeschuhte Karmeliten und Unbeschuhte Karmelitinnen (auch Barfüßer oder Discalceaten, lat. Ordo Carmelitarum Discalceatarum, Abk. OCD oder OCarmD).

mehr zu "Karmeliten" in der Wikipedia: Karmeliten

Bischöfe von Beja

1999

thumbnail
António Vitalino Fernandes Dantas OCarm, seit (Bistum Beja)

Geboren & Gestorben

thumbnail
Gestorben: Albert Johannes Först stirbt in Eggolsheim. Albert Johannes FörstOCarm, portugiesisch Alberto Johannes Först, war ein deutscher Geistlicher und römisch-katholischer Bischof von Dourados.
thumbnail
Gestorben: Wilfrid Stinissen stirbt in Svalöv, Schweden. Wilfrid Stinissen war ein belgischer Karmelitermönch, katholischer Theologe, Prior und Autor mehrerer religiös-spiritueller Bücher.
thumbnail
Gestorben: Eliseu Maria Gomes de Oliveira stirbt in Itabuna. Eliseu Maria Gomes de OliveiraOCarm war ein römisch-katholischer Ordensgeistlicher und Bischof von Itabuna.

1998

thumbnail
Gestorben: Oswald Rufeisen stirbt in Haifa. Shmuel Oswald Rufeisen ist der bürgerliche Name des Karmelitermönchs Pater Daniel.

Religion

1247

thumbnail
Papst Innozenz IV. verfügt Regeländerungen: Der Karmelitenorden wird den Dominikanern und Franziskanern angeglichen. 6. August: Die Franziskanerinnenklöster werden näher an die Regula bullata orientiert.

1226

thumbnail
Gründung des Karmeliterordens

1150

thumbnail
Berthold von Kalabrien gründet den Karmelitenorden

S

1701

thumbnail
Schulhof, historische Bezeichnung, die sich auf eine Schule in der ehemaligen Judenstadt bezieht (siehe Judenplatz). Nach der Vertreibung der Juden 1421 wurde das Areal dem Karmeliterkloster überlassen und 1517 Freithof der weißen Brüder genannt, daneben aber auch Schulhof. Als das Kloster 1554 den Jesuiten übergeben wurde kam der Name Jesuiterplätzl bzw. Oberes Jesuiterplätzl (1766) auf (im Gegensatz zum Unteren Jesuterplätzl, dem heutigen Dr.-Ignaz-Seipel-Platz). Um 1830 war der kleine Platz mit dem heutigen Namen auf dem Vasquez-Stadtplan verzeichnet. (Liste der Straßennamen von Wien/Innere Stadt)

Kunst & Kultur

1890

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
thumbnail
die spätbarocke Kirche der Karmeliten, errichtet in den Jahren 1788 bis (Kcynia)

Sehenswürdigkeiten

1904

thumbnail
Katholisches Kloster der Karmeliten: Erbaut (Sombor)

Prälaten von Chuquibamba

1977

thumbnail
Redento Maria Gauci OC, 5. Juni 1962–Februar (Territorialprälatur Chuquibamba)

"Karmeliten" in den Nachrichten