Karpatenbogen

Als Karpatenbogen wird der halbkreisförmige Verlauf der Karpaten-Gebirgszüge im Osten Mitteleuropas bezeichnet. Er umschließt – gemeinsam mit dem Dinarischen Gebirge im Süden und dem Leitha- und Rosaliengebirge im Westen – die Ungarische Tiefebene und grenzt sie nach Norden und nach Osteuropa hin ab. Sein Gebiet entfällt auf insgesamt 8 Staaten, die größten Teile davon auf die Slowakei und Rumänien.

Der Gebirgsbogen ist stärker gekrümmt als der Verlauf der Alpenketten und bildet mit diesen eine Art großer Klammer, die halb Europa durchzieht. Geologisch sind die zwei Gebirgsbögen ein Ergebnis der Plattentektonik, in deren Folge die nach Norden drückende Afrikanische Platte die südeuropäischen Gebirge in den letzten 30 Jahrmillionen aufgewölbt hat. Besonders stark ist die Krümmung zwischen Ost- und Südkarpaten, die mit dem Apuseni-Gebirge nahezu ganz Transsilvanien (Siebenbürgen) umschließen und sich jenseits der Donau (Eisernes Tor) im bulgarischen Balkangebirge fortsetzen.

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