Kartäuserkloster Seiz

Kartause Seiz
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Kartäuserkloster Seiz (slowenisch: Kartuzijanski samostan Žiče) ist ein kleiner Ort in Slowenien nahe Slovenske Konjice/Gonobitz und Standort eines ehemaligen Kartäuserklosters.



Geschichte




Markgraf Ottokar III. hat das Kloster im Jahre 1165 gegründet und den dort damals unbekannten Kartäusern anvertraut. Die abgelegenen Ländereien waren zwar Lehen von Ortolf von Gonobitz, doch dieser wurde mit anderen entschädigt. Ottokar III., seine Frau und sein Sohn Ottokar IV. wurden im Kloster begraben. Nach wechselhafter Geschichte wurde das Kloster als eines der ersten von Kaiser Josef II. im Jahre 1782 aufgelöst und die zu dieser Zeit umfangreichen Besitzungen einschließlich der Herrschaft Gonobitz dem Religionsfonds einverleibt. Die Kartause selbst war dem Verfall preisgegeben. Erst 1826 wurde sie mit der Herrschaft Gonobitz an Weriand Fürst zu Windisch-Grätz verkauft.In Seiz verfasste Anfang des 14. Jahrhunderts der Kartäusermönch Philipp von Seiz ein gereimtes Marienleben mit mehr als 10.000 Versen. Von 1342 bis 1345 war Konrad von Hainburg Prior von Seitz.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1925

Werk:
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Das Kartäuserkloster Seitz, in: Südsteiermark, Ein Gedenkbuch, Graz (Alfred von Buttlar-Moscon)

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