Geboren & Gestorben

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Geboren: Hamid Fahimi wird in Teheran geboren. Hamid Fahimi ist ein Vorderasiatischer Archäologe, der in Berlin lebt. Er ist spezialisiert auf die eisenzeitliche Kultur des zentraliranischen Hochlands sowie auf die Kultur der Südküste des Kaspischen Meeres.
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Geboren: Wassili Golowanow wird in Moskau geboren. Wassili Jaroslawowitsch Golowanow ist ein russischer Schriftsteller, Journalist und Fotograf. Seine Reportagen verbinden mit einer von Golowanow selbst so genannten "Geopoesie" Landschaftsschilderungen, Kulturgeschichte und die subjektiven Erfahrungen des Autors auf Reisen in die Steppengebiete ums Kaspische Meer, nach Ostsibirien, Kamtschatka und die früher gesperrten Gebiete der Sowjetunion.
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Gestorben: Alqas Mirza stirbt in der Festung Qahqaha bei Täbris. Alqas Mirza war ein safawidischer Prinz (Mirza) und Konkurrent seines Halbbruders Tahmasp I. Alqas Mirza war der zweite Sohn des ersten Safawidenschahs Ismail I. Seine erste militärische Erfahrung hatte er schon im Alter von zwölf Jahren 1528 bei der siegreichen Schlacht von Dscham gegen die Usbeken gemacht. Unmittelbar nach dem Tode Ismails 1524 übernahmen die Kizilbasch die Kontrolle im Staat, innerhalb der verschiedenen turkomanischen Stämme brachen Rivalitäten aus. Alqas Mirza unterstützte seinen Bruder und Thronnachfolger Tahmasp I. im folgenden Bürgerkrieg, der 1533 mit der Hinrichtung des Kizilbaschs Husayn Chans beendet wurde. 1532/33 wurde Mirza zum Statthalter von Astarabad am Kaspischen Meer ernannt, stand aber wegen seines jungen Alters noch unter der Vormundschaft von Badr Chan Ostadschlu. Später führte Alqas Mirza 1534/35 eine Streitmacht gegen die Osmanen, die die Unruhen ausgenutzt hatten und im safawidischen Aserbaidschan und Irak eingefallen waren. Wenige Jahre später wurde Alqas Mirza mit Badr Chan Ostadschlu in den Kaukasus gegen die aufständischen Schirwanschahs, die nur kurz vorher von Ismail unterworfen worden waren, geschickt und Ende 1538 selbst zum Gouverneur von Schirwan ernannt.

Osmanisches Reich

1590

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21. März: Mit einem Friedensvertrag wird der Osmanisch-Safawidische Krieg beendet. Dem Osmanischen Reich wachsen eroberte Gebiete im Kaukasus und bis zum Kaspischen Meer zu.

Politik & Weltgeschehen

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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Mit einem Friedensvertrag wird der Osmanisch-Safawidische Krieg beendet. Dem Osmanischen Reich wachsen eroberte Gebiete im Kaukasus und bis zum Kaspischen Meer zu. (21. März)

330 v. Chr.

Alexanderzug:
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August: Alexander zieht nach Osten über Hyrkanien am Kaspischen Meer, wendet sich dann aber südwärts in die Provinz Aria, wo er den dortigen Statthalter Satibarzanes besiegt und die Stadt Artacanoa erobert und als Alexandreia (heute Herat) neugründet.

Russland

1722

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ab Juli: Kombiniertes Land- und Flottenunternehmen Peters I. gegen Persien. Am 18./29. Juli verlässt die Flotte Astrachan. Als ein Sturm die Versorgungsschiffe vernichtet, kehrt das Hauptheer im Oktober nach Astrachan zurück, ein Kommandounternehmen fährt zum Südufer des Kaspischen Meeres und erobert im Dezember 1722 Rascht.

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