Kaukasuskrieg 2008

Der Kaukasuskrieg 2008 (auch als Augustkrieg, Georgienkrieg oder Kaukasischer Fünftagekrieg bezeichnet) war ein bewaffneter militärischer Konflikt im Transkaukasus zwischen Georgien auf der einen und Russland sowie den von Russland unterstützten, international nicht anerkannten Republiken Südossetien und Abchasien auf der anderen Seite. Der Konflikt wurde auf georgischem Staatsgebiet ausgetragen. Die offenen Kampfhandlungen zwischen Soldaten der georgischen Armee und südossetischen Milizverbänden begannen bereits im Juli 2008 und eskalierten in der Nacht zum 8. August, in der georgische Einheiten eine Offensive zur Rückgewinnung der Kontrolle über die ganze Region begannen. Daraufhin griffen aus dem Nordkaukasus russische Truppen ein, drängten die georgische Armee zurück und rückten bis ins georgische Kernland vor. Bis zum Waffenstillstand am 12. August wurden insgesamt etwa 850 Menschen getötet sowie zwischen 2500 und 3000 Menschen verwundet.

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Ereignisse

2008

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Der Kaukasuskonflikt zwischen Russland und Georgien eskaliert. (2000er)

Geschichte > Einsatz

2008

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Kaukasuskrieg (T-55)

Politik & Weltgeschehen

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Der Kaukasus-Konflikt weitet sich mit dem Einmarsch georgischer Truppen in Südossetien aus.
Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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An der Grenze von Georgien zu Südossetien beginnt mit dem Einsatz militärischer Verbände Georgiens offiziell der Kaukasuskrieg, nachdem es schon in den Wochen zuvor immer wieder zu Gefechten gekommen ist. (7. August)
Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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In Deutschland wird der Atomkonsens paraphiert. Die rot-grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder vollzieht einen Wandel der Atompolitik und beginnt den Atomausstieg. (14. Juni)

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