Keio Medical Science Prize

Der Keio Medical Science Prize (engl; jap.慶應医学賞, Keiō Igakushō) ist ein von der Keiō-Universität in Tokio vergebener Wissenschaftspreis für medizinische Forschung und Lebenswissenschaften. Die Auszeichnung geht auf eine Stiftung des japanischen Arztes Mitsunada Sakaguchi zurück. Die Preisträger erhalten eine Ehrenurkunde, eine Medaille und einen Geldbetrag (2012: 10 Millionen Yen, entspricht ca. 75.000 Euro). Anlässlich der Preisverleihung halten die Preisträger jeweils einen Festvortrag.

Acht der 41 Preisträger erhielten später auch einen Nobelpreis für Physiologie oder Medizin oder für Chemie (Stand September 2017).

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Stanley Prusiner wird in Des Moines, Iowa geboren. Stanley Ben Prusiner ist ein US-amerikanischer Biochemiker und Arzt, der 1997 für die Entdeckung der Prionen, einer neuartigen Klasse von Krankheitserregern, mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin ausgezeichnet wurde. Bereits 1992 erhielt er gemeinsam mit Detlev Riesner den Max-Planck-Forschungspreis, 1993 einen Gairdner Foundation International Award und den Richard Lounsbery Award. 1994 wurde er mit den Albert Lasker Award for Basic Medical Research ausgezeichnet. 1995 war ihm der Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstaedter-Preis zuerkannt worden, 1996 der Keio Medical Science Prize, 1997 der Prix Charles-Léopold Mayer sowie den Louisa-Gross-Horwitz-Preis und der Zülch-Preis. 2009 wurde ihm die National Medal of Science in den USA zuerkannt.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2014

Auszeichnungen:
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Keio Medical Science Prize (Karl Deisseroth)

2014

Preisträger:
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Karl Deisseroth, Hiroshi Hamada

2013

Ehrung:
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Keio Medical Science Prize (Victor Ambros)

2013

Ehrung:
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Keio Medical Science Prize (Shigekazu Nagata)

2013


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