Kenia

Kenia [ˈkʰeːni̯a] (Swahili, englischKenya [ˈkʰɛnjə, ˈkʰiːnjə]), offiziell die Republik Kenia, ist ein Staat in Ostafrika. Er grenzt im Nordwesten an den Südsudan, im Norden an Äthiopien, im Nordosten an Somalia, im Süden an Tansania, im Westen an Uganda und im Südosten an den Indischen Ozean. Die Hauptstadt und größte Stadt des Landes ist Nairobi, die zweite Millionenstadt ist Mombasa. Die Wirtschaft Kenias ist, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, die größte in Südost- und Zentralafrika.

Kenia erlangte im Dezember 1963 die Unabhängigkeit von Großbritannien. Nach der Verabschiedung einer neuen Verfassung im August 2010 ist Kenia in 47 halbautonome Gebietskörperschaften, sogenannte Counties, unterteilt, in denen jeweils ein gewählter Gouverneur regiert.

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Tagesgeschehen > Dienstag, 20. Januar

2005

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Kenia. Bei einem Treffen in Nairobi verspricht Bundeskanzler Gerhard Schröder Kenias Präsident Mwai Kibaki eine Verdopplung der Finanzhilfen auf 50 Mio. EUR für 2004 und (Januar 2004)

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Mwingi/Kenia: Bei einem Unfall eines Linienbusses von Nairobi nach Garissa sterben 35 Menschen.
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Mombasa/Kenia: Bei Kämpfen zwischen Angehörigen der Volksgruppen Pokomo und Orma im Tana River District werden 28 Personen getötet.
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Samburu District/Kenia: Bei einer Aktion der Polizei gegen Viehdiebe werden 29 Personen getötet.
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Hola/Kenia: Am Tana River sterben bei Gefechten zwischen den Volksgruppen Orma und Pokomo 48 Menschen.
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Nairobi/Kenia: Bei einer Explosion und einem anschließenden Feuer an einer Pipeline kommen mindestens 100 Menschen ums Leben und mehr als 112 weitere werden verletzt.
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New York City/Vereinigte Staaten: Im Fachmagazin Nature geben Archäologen der Columbia University um Christopher Lepre die Entdeckung der mit 1,76 Millionen Jahre bislang ältesten gefundenen Faustkeile im Turkana-Becken im Nordwesten Kenias bekannt.
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Nairobi/Kenia: Aufgrund der Hungersnot am Horn von Afrika beginnt das UN-Welternährungsprogramm eine Luftbrücke nach Somalia einzurichten.
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Nairobi/Kenia und Mogadischu/Somalia: Vor der kenianischen Küste wird der Flüssiggastanker „York“ und vor der somalischen Küste das deutsche Frachtschiff „Beluga Fortune“ von Piraten gekapert.
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Berlin/Deutschland: Der kenianischeMittelstreckenläufer David Lekuta Rudisha verbessert beim Internationalen Stadionfest mit einer Zeit von 1:41,09 min über 800 Meter den 13 Jahre alten Weltrekord von Wilson Kipketer um zwei Hundertstelsekunden.
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Nairobi/Kenia: Bei einem Referendum stimmt die Mehrheit der Wähler für die Annahme einer neuen Verfassung.
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Mombasa/Kenia: Nach vier Monaten in der Gewalt von somalischen Piraten erreicht der freigelassene deutsche Frachter Hansa Stavanger den Hafen Mombasas.
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Nairobi/Kenia: Präsident Mwai Kibaki wandelt die Strafen aller 4000 zum Tode Verurteilten im Land in lebenslange Haft um; die Todesstrafe wird jedoch offiziell nicht abgeschafft.
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Ntutele/Kenia: Bei einem Busunglück sterben mindestens 22 Menschen und 51 weitere werden verletzt.
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Nairobi/Kenia: Der von somalischen Piraten gekaperte Frachter Faina, der mit 33 Panzern und schweren Waffen beladen ist, wird wieder freigegeben.
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Nairobi/Kenia: Bei der Explosion eines Tanklasters kommen über 100 Menschen ums Leben.
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Nairobi/Kenia: Somalische Piraten entführen im Golf von Aden den unter der Flagge der Bahamas fahrenden deutschen Tanker Longchamp.
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Nairobi/Kenia: Nach einem Brand in einem Supermarkt werden 47 Menschen als vermisst gemeldet. Später werden 26 Tote geborgen.
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Nairobi/Kenia: Laurent Nkunda, der als Führer der kongolesischen CNDP-Rebellen Hauptverantwortlicher des dritten Kongokriegs, wird in Ruanda festgenommen.
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Kenia: Erneut wurde mit David Anamoi ein Oppositionspolitiker in Kenia bei den andauernden Unruhen ermordet.
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Nairobi/Kenia: Kofi Annan, ehemaliger Generalsekretär der Vereinten Nationen, hat die beiden verfeindeten Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen 2007 Mwai Kibaki und Raila Odinga wieder an einen Verhandlungstisch gebracht.
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London: Kenias Oppositionsführer Raila Odinga gibt der BBC bekannt, dass er mit dem Präsidentschaftskandidaten der Demokraten Barack Obama verwandt ist und im Austausch stehe. Auf der Agenda Odingas steht eine Verhandlungslösung mit Präsident Mwai Kibaki.
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Nairobi/Kenia: Der amtierende Präsident Mwai Kibaki wird mit etwa 230.000 Stimmen Vorsprung auf seinen Herausforderer Raila Odinga zum Wahlsieger der Präsidentschaftswahlen erklärt. Bereits in den vergangenen Tagen kam es vermehrt zu Zusammenstößen zwischen rivalisierenden Volksgruppen der Kikuyu und der Luo, bei denen bisher bereits mindestens 13 Menschen starben.
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Nairobi/Kenia: Bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Präsident Mwai Kibaki und seinem Herausforderer Raila Odinga erwartet.
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Nairobi: In Kenias Hauptstadt beginnt die UNO-Klimaschutzkonferenz mit 189 teilnehmenden Nationen. Sie soll u. a. die Nachfolge des Kyoto-Protokolls von 1997 beschließen, in dem sich 35 Industrieländer zu einer Schadstoffreduktion von 5 % gegenüber 1990 verpflichteten. (BR. Ö1)
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Nairobi/Kenia. In der kenianischen Hauptstadt stürzt ein fünfstöckiges Gebäude ein. Mindestens zwei Menschen werden getötet und etwa 60 verletzt. Stunden nach dem Einsturz sind noch immer Dutzende Menschen unter den Trümmern verschüttet. Die Ursache des Einsturzes ist noch ungeklärt.
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In Kenia wird das Übergangskabinett Somalias unter Ministerpräsident Ali Mohammed Ghedi bestätigt. Ihm gehören Warlords aller wichtigen Fraktionen in Somalia an, sodass Hoffnung auf eine Stabilisierung der dortigen Verhältnisse besteht.
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Nairobi/Kenia. In Nairobi wird ein Friedensvertrag zwischen der Regierung des Sudan unter Umar al-Baschir und den südsudanesischen Rebellen unter John Garang unterzeichnet. Das Vertragswerk beendet den längsten Bürgerkrieg des afrikanischen Kontinents (er dauerte über 20 Jahre und kostete 1,5 Mio. Menschenleben) und sieht eine Autonomie der südlichen Provinzen vor. Nach frühestens sechs Jahren soll dem Süden Gelegenheit für ein Unabhängigkeitsreferendum gegeben werden.
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Nairobi/Kenia. In Nairobi beginnt eine einwöchige Konferenz der Unterzeichnerstaaten der Ottawa-Konvention zur Ächtung von Antipersonenminen.
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Nairobi/Kenia. In Kenias Hauptstadt tagt ab heute der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Auf der Tagesordnung steht die Befriedung des Sudans.
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Oslo/Norwegen. Das Nobelpreis-Komitee verleiht den Friedensnobelpreis an die kenianische Umweltschützerin Wangari Muta Maathai, und damit zum ersten Mal an eine Afrikanerin.
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Athen/Griechenland. Der kenianische Boxer David Munyasia, ein Athlet der Olympischen Sommerspiele 2004, wurde des Dopings überführt und noch vor Beginn von den Wettbewerben ausgeschlossen. Bei dem 24-jährigen sei die verbotene Substanz Cathin nachgewiesen worden.
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Kenia. Bei einem Treffen in Nairobi verspricht Bundeskanzler Gerhard SchröderKenias Präsident Mwai Kibaki eine Verdopplung der Finanzhilfen auf 50 Mio. EUR für 2004 und 2005.
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Nairobi/Kenia. Die Regierung des Sudan und die Rebellen im Süden des Landes einigten sich auf eine Verteilung der Erdöleinnahmen bei Gesprächen im Nachbarland. Damit ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Frieden gemacht.
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Kenia: Mwai Kibaki gewinnt bei den Präsidentschaftswahlen.
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Kenia: Bei Unruhen am Vorabend der Präsidentenwahl kommen mehrere Menschen um.
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Sudan: Die Geiselnahme im Süden des Landes wurde mit der Freilassung der letzten beiden Geiseln aus Deutschland und Kenia beendet. Die beiden Mitarbeiter von World Vision wurden am Montag von einem lokalen Rebellenführer entführt. Dabei kam ein Sudanese um. Die erste Geisel war bereits am Donnerstag entkommen.
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Kenia: Die 15 bzw. 14 Jahre alten Jugendlichen Yaguine Koita und Fodé Tounkara versuchen aus dem westafrikanischen Guinea als blinde Passagiere in einer Maschine vom Typ Airbus A330 der Sabena (Flug 520) von Conakry (Guinea) nach Brüssel (Belgien) zu Fliegen und erfrieren auf diesem Flug. Das Geschehen erregt, nach dem Fund der Leichen der Beiden am 2. August, internationale Aufmerksamkeit und ein von ihnen geschriebener Brief wird weltweit veröffentlicht.

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