Geboren & Gestorben

thumbnail
Gestorben: Christopher Hinton, Baron Hinton of Bankside stirbt. Christopher Hinton, Baron Hinton of Bankside, of Dulwich in the County of London OM KBE war ein britischer Nuklearenergieingenieur, der 1965 als Life Peer aufgrund des Life Peerages Act 1958 Mitglied des House of Lords wurde. Hinton gehörte zu den Vätern des britischen Atomprogramms der 1950er Jahre, welches zum Bau von Kernkraftwerken wie dem Kernkraftwerk Calder Hall führte.
thumbnail
Geboren: Christopher Hinton, Baron Hinton of Bankside wird in Tisbury, Wiltshire geboren. Christopher Hinton, Baron Hinton of Bankside, of Dulwich in the County of London OM KBE war ein britischer Nuklearenergieingenieur, der 1965 als Life Peer aufgrund des Life Peerages Act 1958 Mitglied des House of Lords wurde. Hinton gehörte zu den Vätern des britischen Atomprogramms der 1950er Jahre, welches zum Bau von Kernkraftwerken wie dem Kernkraftwerk Calder Hall führte.

Wissenschaft & Technik

thumbnail
Das erste Kernkraftwerk Deutschlands in Kahl am Main (Bayern) liefert nach drei Jahren Bauzeit erstmals Atomstrom (→Versuchsatomkraftwerk Kahl).
thumbnail
Das erste deutsche Kernkraftwerk, das Versuchsatomkraftwerk Kahl, geht mit einer 15-Megawatt-Leistung in Betrieb.
thumbnail
In Garching bei München geht als erstes bundesdeutsches Kernkraftwerk der Forschungsreaktor München in Betrieb.
thumbnail
Das nahe Moskau gelegene Kernkraftwerk Obninsk, das erste kommerzielle Kernkraftwerk der Welt, beginnt mit dem Einspeisen von Strom in das sowjetische Stromnetz.

Tabellarische Chronik > Untergang

1970

thumbnail
Weltweit stand AEG-Telefunken. mit 178.000 Mitarbeitern an zwölfter Stelle in der Weltrangliste der größten Elektrounternehmen. Die Unternehmenskrise zeichnete sich jedoch ab. Das Unternehmen wurde unter anderem belastet durch letztlich erfolglose Projekte wie den Bau einer automatischen Gepäckförderanlage am Flughafen Frankfurt am Main und den Einstieg in den Bau von Kernkraftwerken. Die von der AEG in den 1960er Jahren entwickelte Baulinie von Siedewasserreaktoren konnte sich am Markt nicht durchsetzen. Insbesondere das Kernkraftwerk Würgassen, dessen Inbetriebnahme sich wegen einer Reihe von technischen Problemen um Jahre verzögerte, kostete die AEG Hunderte von Millionen Mark. Neben solchen technischen Problemen war eine Hauptursache für den Zusammenbruch ein chaotisches Finanz- und Planungswesen. Planungsunterlagen waren unnötig ausführlich und dadurch unverständlich. In Frankfurt/Main gab es eine aufgeblähte, uneffektive Unternehmenszentrale mit fast 1.000 Mitarbeitern. Gewinne und Verluste verschiedener Geschäftsbereiche wurden durch das Rechnungswesen so zusammengeführt, dass nach Insider-Informationen schließlich kein einziger Bereich tatsächliche Gewinne auswies. Mit derartigen Problemen stand die AEG nicht allein (siehe u.a. auch Untergang von Borgward und Vulkan-Werft).

1970

thumbnail
Weltweit stand AEG-Telefunken mit 178.000 Mitarbeitern an zwölfter Stelle in der Weltrangliste der größten Elektrounternehmen. Die Unternehmenskrise zeichnete sich jedoch ab. Das Unternehmen wurde unter anderem belastet durch letztlich erfolglose Projekte wie den Bau einer automatischen Gepäckförderanlage am Flughafen Frankfurt am Main und den Einstieg in den Bau von Kernkraftwerken. Die von der AEG in den 1960er Jahren entwickelte Baulinie von Siedewasserreaktoren konnte sich am Markt nicht durchsetzen. Insbesondere das Kernkraftwerk Würgassen, dessen Inbetriebnahme sich wegen einer Reihe von technischen Problemen um Jahre verzögerte, kostete die AEG Hunderte von Millionen Mark. Neben solchen technischen Problemen war eine Hauptursache für den Zusammenbruch ein chaotisches Finanz- und Planungswesen. Planungsunterlagen waren unnötig ausführlich und dadurch unverständlich. In Frankfurt/Main gab es eine aufgeblähte, uneffektive Unternehmenszentrale mit fast 1.000 Mitarbeitern. Gewinne und Verluste verschiedener Geschäftsbereiche wurden durch das Rechnungswesen so zusammengeführt, dass nach Insider-Informationen schließlich kein einziger Bereich tatsächliche Gewinne auswies. Mit derartigen Problemen stand die AEG nicht allein (siehe u.? a. auch Untergang von Borgward und Vulkan-Werft).

Politik & Weltgeschehen

thumbnail
In der Schweiz stimmt die Mehrheit bei einer Volksabstimmung dem Bau von weiteren Atomkraftwerken zu.
thumbnail
Großdemonstration gegen Atomkraftwerke in der Bundesrepublik Deutschland in Brokdorf nahe Itzehoe
thumbnail
Etwa 4.000 Kernkraftwerksgegner demonstrieren in Brokdorf gegen das dort geplante Kernkraftwerk, wobei es zu massiven Auseinandersetzungen kommt

1975

thumbnail
22. März: Unfall in Atomkraftwerk: im amerikanischen Browns Ferry kommt es zu einem Großbrand.
thumbnail
Das deutscheKernkraftwerkGundremmingen Block A (kurz: KRB) erreicht seine erste Kritikalität

Widmungen, Jahrestage & zukünftige Ereignisse

2023

Voraussichtliche Ereignisse:
thumbnail
in Slowenien soll das einzige Kernkraftwerk des Landes, das Kernkraftwerk Krško, stillgelegt werden.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1995

thumbnail
Gründung: British Energy ist die größte Energieerzeugungs-Firma in Großbritannien und im FTSE 100 Index gelistet. Zu British Energy gehören acht Kernkraftwerke in Großbritannien sowie das Kohlekraftwerk Eggborough. Der Sitz der Firma ist die schottische Stadt East Kilbride. British Energy wurde 1995 gegründet, um die acht modernsten KernkraftwerkeGroßbritanniens zu betreiben. 1996 wurde British Energy privatisiert. British Energy wurde am 24. September 2008 von der französischen Électricité de France (EDF) für 12,5 Milliarden Pfund übernommen. Die Transaktion wurde im Februar 2009 finalisiert.

1957

thumbnail
Gründung: Die Deutsche Kernreaktor-Versicherungsgemeinschaft (DKVG) mit Sitz in Köln ist der Versicherungspool der Versicherungen der deutschen Kernkraftwerksbetreiber (Atompool). Sie hat die Funktion einer Rückversicherung.

Tagesgeschehen

thumbnail
Hamburg/Deutschland: Mehr als 120.000 Atomkraftgegner bilden zwischen den KernkraftwerkenKrümmel und Brunsbüttel eine 120 Kilometer lange Menschenkette gegen die Energiepolitik der Bundesregierung.
thumbnail
Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate: Ein südkoreanisches Konsortium um die Korea Electric Power Corporation erhält den Auftrag, für 20 Milliarden US-Dollar ein Kernkraftwerk in der Wüste zu bauen.
thumbnail
Deutschland/Frankfurt am Main: Das Unternehmen RWE unterliegt im Rechtsstreit zur Verlängerung der Laufzeit des KernkraftwerksBiblis A
thumbnail
Stockholm/Schweden: Aufgrund eines ernstwiegenden Störfalls im schwedischen KernkraftwerkForsmark-1 werden vier der zehn Kernreaktoren des Landes abgeschaltet. Somit soll die Gelegenheit genutzt werden, die Sicherheitssysteme zu überprüfen. Kritiker der schwedischen Atompolitik, die ohnehin einen kontrollierten Abbau der Atomenergiewirtschaft plant, sehen in dem Zwischenfall in dem Werk nördlich von Stockholm einen Beinahe-GAU.
thumbnail
Wiesbaden, Deutschland. Das hessische AtomkraftwerkBiblis hat zu viel radioaktives Tritium frei gesetzt.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2011

thumbnail
Film: Restrisiko ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahre 2011. Der Katastrophenfilm zeigt die Entstehung und Folgen eines schweren Unfalls in einem fiktiven Kernkraftwerk. Bei Sat.1 wurde der Film erstmals am 18. Januar 2011 ausgestrahlt.

Stab:
Regie: Urs Egger
Drehbuch: Sarah Schnier Carl-Christian Demke
Produktion: Ivo-Alexander Beck Alicia Remirez
Musik: Nikolaus Glowna
Kamera: Martin Kukula
Schnitt: Andrea Mertens

Besetzung: Ulrike Folkerts, Kai Wiesinger, Matthias Koeberlin, Thomas Sarbacher, Gerhard Garbers, Franziska Weisz, Helmut Zhuber, Hille Beseler, Claus Hansen, Thomas Heise, Zoe Zwede, Antje Otterson, Babett Arens, Heike Hanold-Lynch, William Mang, Paul Matic, Simone von Zglinicki, Christoph Zrenner

1979

thumbnail
Film: Das China-Syndrom (Originaltitel The China Syndrome) ist ein US-amerikanischer Katastrophenfilm aus dem Jahr 1979 mit Jane Fonda, Jack Lemmon und Michael Douglas, der sich kritisch mit der wirtschaftlichen Nutzung der Kernenergie auseinandersetzt. Im Mittelpunkt des Films von James Bridges steht ein fiktiver Störfall in einem amerikanischen Kernkraftwerk, der seine Ursache sowohl in technischem als auch in menschlichem Versagen hat. Der Film erreichte in den Vereinigten Staaten ein erhebliches Medienecho, nicht zuletzt aufgrund seiner zeitlichen Nähe zu dem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Three Mile Island, den er quasi „vorwegnahm“.

Stab:
Regie: James Bridges
Drehbuch: Mike Gray, T. S. Cook
James Bridges
Produktion: Michael Douglas
Musik: Stephen Bishop
Kamera: James Crabe
Schnitt: David Rawlins

Besetzung: Jane Fonda, Jack Lemmon, Michael Douglas, James Hampton, Scott Brady, Wilford Brimley

"Kernkraftwerk" in den Nachrichten