Kernkraftwerk Krško

Das Kernkraftwerk während eines Savehochwassers 2010
Bild: MORS

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Das Kernkraftwerk Krško [ˈkərʃkɔ] (slowenischJedrska elektrarna Krško (JEK), auch Nuklearna elektrarna Krško (NEK), kroatischNuklearna elektrana Krško) wurde in den 1970er Jahren im damaligen Jugoslawien erbaut und gehört jeweils zur Hälfte Kroatien und Slowenien. Offiziell wird das AKW vom Unternehmen GEN energija d. o. o. in Krško betrieben. Das Kraftwerk hat eine elektrische Nettoleistung von 696 MW.

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Zwischenfälle

1989

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wurde als korrekte Reaktion auf eine betriebliche Störung ein Ventil zur Druckentlastung des Reaktorkreislaufs druckbedingt geöffnet. Nach Abbau der Druck-Transiente blieb es (wie vor dem Kernschmelzunfall 1979 in Three Mile Island) unvorgesehen in offener Stellung stecken. Aufgrund des damit verbundenen Kühlwasserverlustes schaltete sich die Notkühlung automatisch zu (sie wurde – hier im Gegensatz zu Three Mile Island – vom Personal nicht irrtümlich wieder abgeschaltet). Nach zirka fünfzehn Minuten schloss sich das Ventil doch noch und die Notkühlung hatte den Reaktorkreislauf einigermaßen nachgefüllt. Leicht radioaktives Wasser war nach dem Störfall durch Abgabe in den benachbarten Fluss Save aus dem Containment-Sumpf zu entfernen. (Quelle: SKI-Report IRS)

Tagesgeschehen

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Krško/Slowenien: EU löst europaweiten Alarm nach einem Zwischenfall im Kernkraftwerk Krško aus. Laut EU-Kommission trat Kühlwasser aus dem Hauptkühlsystem aus. Auswirkungen auf die Umwelt sind derzeit nicht bekannt.

Widmungen, Jahrestage & zukünftige Ereignisse

2023

Voraussichtliche Ereignisse:
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in Slowenien soll das einzige Kernkraftwerk des Landes, das Kernkraftwerk Krško, stillgelegt werden.

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