Kirchenmassaker von Suai

Bei dem Kirchenmassaker von Suai wurden am 6. September 1999 zahlreiche Zivilisten durch Mitglieder der Miliz Laksaur in der Kirche Nossa Senhora do Rosario in Suai (Osttimor) ermordet. Nur 26 der vermutlich bis zu 200 Opfer konnten identifiziert werden. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass die Miliz Unterstützung durch die Streitkräfte Indonesiens erhielt.

In der Folge wurden 16 Personen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt. Die Nationalpolizei Osttimors konnte 2009 einen Beschuldigten, Sub-Commander Maternus Bere, festnehmen. Er wurde aber aus politischen Gründen wieder freigelassen und anschließend nach Indonesien abgeschoben.

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Suai/Indonesien: Die pro-indonesische Miliz Laksaur verübt zwei Tage nach Bekanntgabe des Ergebnisses des Unabhängigkeitsreferendums, bei der sich die deutliche Mehrheit der Osttimoresen für die Loslösung von der Besatzungsmacht Indonesien aussprachen, in der Kirche Nossa Senhora do Rosario ein Massaker an bis zu 200 Zivilisten. Siehe auch:: Krise in Osttimor 1999.

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