Kirchliches Lehramt

Das kirchliche Lehramt (magisterium ecclesiae) bezeichnet in den Kirchen die Lehrautorität, die von bestimmten Amtsträgern und kirchlichen Instanzen ausgeübt wird.



Geschichte




Das kirchliche Lehramt entwickelte sich in der Kirchengeschichte in Zusammenhang mit dem Bischofsamt, vor allem der Entstehung des Monepiskopats und dessen Verstärkung durch das monarchische Episkopat. Ergebnis dieser Entwicklung war der Primat des Papstes in der westlichen Christenheit, das sich zuerst noch im Sinne eines ius appellationis und später durch das Unfehlbarkeitsdogma des Ersten Vatikanischen Konzils zuspitzte. Die Reformation wandte sich von diesem Verständnis ab und sah das kirchliche Lehramt allein an Bibel und Bekenntnisschriften gebunden. Zudem wurde die Zentrierung auf die päpstliche Lehrautorität abgelehnt. So schrieb Martin Luther schon 1523, „dass eine christliche Versammlung oder Gemeinde Recht und Macht habe, alle Lehre zu beurteilen und Lehrer zu berufen, ein- und abzusetzen“.

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