Kleomenischer Krieg

Der Kleomenische Krieg fand von 228 v. Chr. bis 222 v. Chr. zwischen Sparta und dessen König Kleomenes III., nach dem der Krieg benannt ist, auf der einen Seite und dem Achaiischen Bund auf der anderen Seite, dem sich im Verlauf des Krieges weitere Staaten - vor allem Makedonien - anschlossen, statt.

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Europa

222 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Juli: Schlacht von Sellasia: Die Spartaner unter Kleomenes III. unterliegen im Kleomenischen Krieg endgültig der gegnerischen griechisch-makedonischen Koalition unter Antigonos III. Doson. Kleomenes flieht nach Ägypten, wo er bald darauf stirbt; die siegreichen Truppen besetzen Sparta. Das dortige Königtum wird zunächst abgeschafft.

223 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Sparta unter Kleomenes III. gerät im Kleomenischen Krieg in die Defensive, nachdem Argos sich der gegnerischen Koalition unter Antigonos III. Doson von Makedonien anschließt. Die Spartaner sehen sich daraufhin gezwungen, ihre Heloten in die Freiheit zu entlassen, woraufhin ihnen die Einnahme von Megalopoli gelingt; Kleomenes bietet den nach Messenien geflohenen Bewohnern die Rückkehr an, wenn diese sich von den Achaiern lossagen. Als diese sich weigern, lässt Kleomenes Megalopolis dem Erdboden gleichmachen. Unterdessen werden in Arkadien Tegea, Orchomenos und Mantineia von den Gegnern Spartas erobert, die mantineische Bevölkerung versklavt und die Stadt als Antigoneia neu errichtet.

225 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Argos und zahlreiche weitere Städte der Peloponnes (Kaphyai, Pellene, Pheneos, Phlios, Kleonai, Epidauros, Hermione und Troizen) schließen sich im Verlauf des Kleomenischen KriegesKleomenes III. von Sparta an, der schließlich auch Korinth für sich gewinnen kann. Der Achaiische Bund appelliert daraufhin an Antigonos III. Doson von Makedonien, dem die Herrschaft über Korinth zugesagt wird, wenn er den Achaiiern gegen Sparta zu Hilfe komme.

227 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: König Kleomenes III. von Sparta setzt seine radikalen Reformen um: Aufhebung der Schulden, Neuverteilung des Bodens, Bürgerrechtsverleihung an Periöken und Metöken. Jede Opposition gegen die Reform wird unterdrückt, Kleomenes lässt vier der fünf Ephoren hinrichten, schafft dieses Amt ab und setzt seinen Mitkönig Archidamos V. ab, an dessen Stelle er seinen eigenen Bruder Eukleidas einsetzt. Zugleich initiiert Kleomenes eine expansionistische Außenpolitik und führt den Kleomenischen Krieg gegen den Achaiischen Bund, der sich daraufhin Makedonien anschließt. Sparta besiegt die Achaiier in der Schlacht am Berg Lykaion, doch gelingt Aratos von Sikyon, dem achaiischen Feldherrn, die Einnahme von Mantineia. Bei Ladokeia besiegt Kleomenes wiederum die Achaiier, wobei deren Feldherr Lydiades ums Leben kommt.

229 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Zwischen Sparta und dem Achaiischen Bund kommt es zum Kleomenischen Krieg, nachdem der spartanische König Kleomenes III. das bei Megalopolis gelegene Belbina erobert hatte.

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