Kloster Balamand

Das Kloster Balamand wurde zunächst unter dem Namen Belmont (oder auch Beaumont, Bellimontis ultra Mare, Bellus-Mons oder Valmand) von den Zisterziensern 1157 als erste und wichtigste Abtei des Ordens im Orient in der damaligen Grafschaft Tripolis etwa 15 km südwestlich von Tripoli in den Bergen des Libanons gegründet.

Nachdem etwa zum Zeitpunkt des Falls von Tripoli 1289 die Zisterzienser die Abtei verließen, wurde drei Jahrhunderte später der gleiche Ort zu einer Gründung eines griechisch-orthodoxen Klosters genutzt, das bis heute besteht. 1833 wurde auf dem Gelände des Klosters ein theologisches Seminar eingerichtet, aus dem 1988 die Universität Balamand hervorging.

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Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Mit dem Kloster Balamand in der Grafschaft Tripolis errichten die Zisterzienser ihre erste Abtei außerhalb Europas.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1967

Werk:
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A. C. BREYCHA-VAUTHIER, Deir Balamand? : témoin de Cîteaux en terre libanaise. Bulletin du Musée de Beyrouth.. XX. Paris, Adrien Maisonneuve (Arthur Breycha-Vauthier)

Religion

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Die im Kloster Balamand tagende Gemeinsame Internationale Kommission für den theologischen Dialog zwischen der katholischen Kirche und der orthodoxen Kirche lehnt in einer Erklärung den Uniatismus als Methode oder Modell für die angestrebte Einheit beider Kirchen ab.

1157

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Am 29. Mai wird in der Nähe von Tripoli in der Grafschaft Tripolis mit dem Kloster Belmont die erste Abtei der Zisterzienser außerhalb Europas gegründet.

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