Kloster Werden

Das Kloster Werden war eine Abtei der Benediktiner in Werden an der Ruhr, heute Essen-Werden. Seit etwa 800 hatte Kloster Werden den Rang einer Reichsabtei. Es gehörte in der frühen Neuzeit zum Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis. Seit 1653 war der Abt Direktor des Rheinischen Reichsprälatenkollegiums. 1802 wurde das Kloster aufgehoben, die Stadt fiel an Preußen. 1929 wurde der Landkreis Essen aufgelöst und Werden nach Essen eingemeindet. Seit 1945 ist im ehemaligen Klostergebäude der Hauptsitz der Folkwang Universität der Künste. Die nach der Säkularisation als Pfarrkirche genutzte Abteikirche wurde 1993 zur päpstlichen Basilica minor erhoben. Nach einem Brand im Ostflügel der Abteigebäude im Februar 2008 ist die Schatzkammer wieder zu besichtigen.

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Persönlichkeiten > Söhne und Töchter der Stadt

1798

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Bernhard Bierbaum (1730–), Fürstabt Bernhard? II. der Reichsabtei Werden von 1780 bis (Dorsten)

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Beda Savels stirbt in Düsseldorf. Beda Cornelius Savels war ab 1798 der 69. und letzte Abt des Klosters Werden, das 1802 säkularisiert wurde.
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Gestorben: Karl Franz Meyer stirbt im Kloster Werden. Karl Franz Meyer war ein deutscher Historiker, Notar und Prokurator sowie Leiter des Archivs der Stadt Aachen.
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Geboren: Beda Savels wird in Aachen geboren. Beda Cornelius Savels war ab 1798 der 69. und letzte Abt des Klosters Werden, das 1802 säkularisiert wurde.
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Gestorben: Ferdinand von Erwitte stirbt in Werden. Ferdinand von Erwitte OSB war von 1670 bis 1705 Abt der Klöster Werden und Helmstedt.
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Geboren: Ferdinand von Erwitte wird auf Schloss Ebbinghausen im heutigen Erwitte geboren. Ferdinand von Erwitte OSB war von 1670 bis 1705 Abt der Klöster Werden und Helmstedt.

Religion

800 n. Chr.

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Liudger gründet das Kloster Werden (heute zu Essen), das sich in der Folge zum bedeutendsten Kloster der Region entwickelt. Es ist Eigenbesitz der Familie Liudgers. Er gründet im selben Jahr auch das Kloster St. Ludgeri, aus dem sich die Stadt Helmstedt entwickelte. Beide Klöster wurden in Personalunion geführt.

Liste der ersten Grafen von Hamaland > Erstes Grafenhaus von Hamaland

847 n. Chr.

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Meginhard I. von Hamaland, nicht ausdrücklich als Graf bezeugt; vermutlich auch Vogt von Kloster Werden 841 bis

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1052

Ersturkundliche Erwähnungen:
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Erste urkundliche Erwähnung des Ortes Lintorf in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Werden.

882 n. Chr.

Ersturkundliche Erwähnungen:
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Die Stadt Dortmund wird im Urbar des Klosters Werden erstmals als Throtmanni erwähnt.

"Kloster Werden" in den Nachrichten