Koalition (Politik)

Eine Koalition (von lateinischcoalitio „Zusammenwachsen, Vereinigung, Zusammenschluss“) in der Politik ist ein temporäres Bündnis politischer Parteien, ähnlicher politischer Gruppierungen und Parlamentsfraktionen.

Parteienkoalieren in vielen Staaten miteinander, um eine stabile Regierung zu bilden. Dies ist nötig, wenn – wie oft in politischen Systemen mit Verhältniswahlrecht – eine Partei oder Fraktion allein nicht über die dafür nötige absolute Mehrheit der Abgeordneten im Parlament verfügt. Dann nennt man diejenige Partei, die mit der Regierungsbildung beauftragt ist und meist auch den künftigen Regierungschef stellt, die Regierungspartei, und ihre Koalitionspartner Koalitionspartei, alle anderen dagegen Oppositionsparteien.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Navin Ramgoolam wird geboren. Navinchandra Ramgoolam ist der amtierende Premierminister von Mauritius. Es war von 1995 bis 2000 Premierminister und wurde am 5. Juli 2005 wiedergewählt, nachdem seine Alliance Sociale (eine Koalition seiner Maurition Labour Party, der Maurition Party of Xaiver-Luc Duval und mehrerer kleiner Gruppen) den damaligen Premierminister Anerood Jugnauth von der Militant Socialist Movement in den Wahlen vom 3. Juli geschlagen hatte.
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Gestorben: Robert Stevenson Horne, 1. Viscount Horne stirbt. Robert Stevenson Horne, 1. Viscount Horne of Slamannan PC war ein britischer Hochschullehrer, Rechtsanwalt und Politiker der Scottish Unionist Party, der zwischen 1918 und 1937 den Wahlkreis Glasgow Hillhead im House of Commons vertrat sowie in der Koalitionsregierung von Premierminister David Lloyd George nacheinander 1919 bis 1920 Arbeitsminister, zwischen 1920 und 1921 Handelsminister sowie zuletzt von 1921 bis 1922 Schatzkanzler war. 1937 wurde er als 1. Viscount Horne of Slamannan in den erblichen Adelsstand erhoben und gehörte damit bis zu seinem Tod 1940 dem House of Lords als Mitglied an.
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Geboren: Robert Stevenson Horne, 1. Viscount Horne wird geboren. Robert Stevenson Horne, 1. Viscount Horne of Slamannan PC war ein britischer Hochschullehrer, Rechtsanwalt und Politiker der Scottish Unionist Party, der zwischen 1918 und 1937 den Wahlkreis Glasgow Hillhead im House of Commons vertrat sowie in der Koalitionsregierung von Premierminister David Lloyd George nacheinander 1919 bis 1920 Arbeitsminister, zwischen 1920 und 1921 Handelsminister sowie zuletzt von 1921 bis 1922 Schatzkanzler war. 1937 wurde er als 1. Viscount Horne of Slamannan in den erblichen Adelsstand erhoben und gehörte damit bis zu seinem Tod 1940 dem House of Lords als Mitglied an.

Politik & Weltgeschehen

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin (Berlin-West) wird die Koalition von CDU und FDP unter dem Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) bestätigt. Die SPD erzielt ihr schlechtestes Wahlergebnis seit Kriegsende. (10. März)

1985

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10. März: Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin (West-Berlin), die Koalition von CDU und FDP unter dem Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) wird bestätigt. Die SPD erzielt ihr schlechtestes Wahlergebnis seit Kriegsende -Am gleichen Abend erreicht die SPD im Saarland mit ihrem Spitzenkandidaten, dem Saarbrücker Oberbürgermeister Oskar Lafontaine, die absolute Mehrheit und regiert erstmals das Saarland.
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Bruch der sozial-liberalen Koalition

Volksentscheide in Deutschland > Volksentscheide auf Bundesebene > Aus dem Volk initiierte Volksentscheide

2013

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befürworteten SPD und CSU im Rahmen einer gemeinsamen Stellungnahme bei den laufenden Koalitionsverhandlungen die Einführung bundesweiter Volksentscheide. Aufgrund der strikten Ablehnung der CDU fand diese Position aber keinen Eingang in den Koalitionsvertrag.

Tagesgeschehen

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Wiesbaden/Deutschland: Die hessische SPD hat auf einem Sonderparteitag den Kurs ihrer Vorsitzenden Andrea Ypsilanti bestätigt und entschieden, dass Koalitionsverhandlungen mit den Grünen und Tolerierungsgespräche mit den Linken aufgenommen werden. (Magdeburger Modell)
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Bayern: Bei der Landtagswahl in Bayern 2008 verliert die CSU fast ein Viertel ihrer Stimmen, während die FDP und die Freien Wähler mit acht bzw. zehn Prozent der Wählerstimmen wieder in den Landtag einziehen. Wegen des Verlustes ihrer absoluten Mehrheit muss sich die CSU nun einen Koalitionspartner suchen. Kolportiert wird ein baldiger Rücktritt von Parteichef Huber.
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Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg erreicht die CDU 42,6%, die SPD 34,1%, Die Grünen 9,6%., die FDP 4,8% und Die Linke 6,4%. Ole von Beust kündigt "gleichberechtigte Vorgespräche zu einer Koalition mit der SPD oder den Grünen an.
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Wiesbaden: bei den Wahlen zum Landtag in Hessen muss der amtierende Ministerpräsident Roland Koch eine erhebliche Niederlage von 12 Prozent einstecken. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis erhält die CDU 36,8 Prozent (48,8 Prozent 2003) (42 Sitze), die SPD 36,7 Prozent (29,1 % - 42 Sitze), die FDP 9,4 Prozent (7,9 % - 11 Sitze), Bündnis 90/Die Grünen 7,5 Prozent (10,1 % - 9 Sitze) und Die Linke 5,1 Prozent (0 % - 6 Sitze). Während die CDU Hessen mit 12 Prozent den größten Verlust eingestehen musste, hat die SPD Hessen trotz Zuwächsen von 7,6 Prozent ihr zweitschlechtestes Ergebnis in Hessen eingefahren. Der Linkspartei ist nach vorläufigem Endergebnis der Einzug in den Hessischen Landtag mit 5,1 % gelungen. Die Regierungsbildung wird dadurch äußerst schwierig, weil sowohl eine schwarz-gelbe Koalition unter Ministerpräsident Roland Koch, als auch eine rot-grüne Koalition unter Andrea Ypsilanti, ohne eigene Mehrheit wäre. Daher möchte Andrea Ypsilanti eine sogenannte Ampelkoalition (rot-gelb-grün) bilden.
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Berlin/Deutschland: Alle Planspiele über die Bildung einer Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP gelten als überholt, nachdem die Liberalen ihren Koalitionsschwur in Richtung Christdemokraten verbal bekräftigt haben. Folglich ziehen die Liberalen ihre Koalitionsofferte an die Sozialdemokraten zurück

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