Koalitions-Übergangsverwaltung (Irak)

Die Übergangsverwaltung der Koalition im Irak (englischCoalition Provisional Authority, CPA) war von April 2003 bis Juni 2004 das maßgebliche Instrument der Verwaltungsarbeit im nach dem Irakkrieg von Koalitionstruppen besetzten Irak.

Die CPA entstand aus dem bereits im Januar 2003 eingerichteten Office for Reconstruction and Humanitarian Assistance (ORHA) unter Leitung von Jay Garner. Kurz nach ihrer Gründung als Abteilung des US-Verteidigungsministeriums am 21. April 2003 wurde Garner gegen Paul Bremer ausgetauscht, der den Posten des Übergangsverwalters bis zur Auflösung am 28. Juni 2004 innehatte. Zu den Aufgaben der CPA gehörte die Ausübung der gesamten administrativen (exekutiven, legislativen und judikativen) Befugnisse anstelle der gestürzten irakischen Regierung von Saddam Hussein mit Ausnahme von militärischen Operationen, die weiterhin vom CENTCOM sowie den militärischen Stellen der einzelnen beteiligten Länder koordiniert wurden.

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Die Koalitions-Übergangsverwaltung für den Irak wird gegründet

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Bagdad/Irak. Zwei Tage früher als geplant hat der Irak seine Souveränität wieder erlangt. US-Zivilverwalter Paul Bremer und der irakische Ministerpräsidenten Ijad Allawi tauschen die Dokumente aus, die den Übergang der Macht von der von den USA geführten Koalitions-Übergangsverwaltung an die Übergangsregierung besiegeln.

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