Koelnmesse

Die Koelnmesse ist eine international tätige Messegesellschaft mit Sitz in Köln. Besucher und Aussteller aus der ganzen Welt kommen nach Köln, um auf dem sechstgrößten Messegelände der Welt Produkte und Trends zu präsentieren und weltweit Geschäfte zu machen. Die Koelnmesse organisiert und betreut jedes Jahr rund 80 Messen, Ausstellungen, Gastveranstaltungen und Special Events in Köln und in den wichtigsten Märkten weltweit. Bis zu 2.000 Tagungen und sonstige Veranstaltungen finden jährlich während und außerhalb der Messen in den Congress-Centren der Koelnmesse und weiteren Locations in Köln statt.

Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse und damit Messechef ist seit 1. März 2008 Gerald Böse, vorher Sprecher der Geschäftsführung der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH sowie der Geschäftsführung der Neuen Messe Karlsruhe. Neben Gerald Böse sind Katharina C. Hamma und Herbert Marner Mitglieder der Geschäftsführung.



Geschichte




Köln war bereits im Mittelalter eine bedeutende Messestadt. Die erste Ostermesse fand hier bereits im Jahre 967 statt. Vorbild für die Messen der Neuzeit war die Kölner Werkbundausstellung vom Mai 1914. Auf Betreiben der Handwerkskammer zu Köln wurde 1916 die „Kölner Musterausstellungs-GmbH“ gegründet, die Vorstufe der heutigen Messegesellschaft. Die erste staatliche Anerkennung als Messestadt konnte Köln auf der Reichsmessekonferenz im Februar 1920 erringen. In der Stadtverordnetenversammlung vom 8. April 1920 wurde auf Initiative des Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer das Messeprojekt für die geplante „Rheinische Musterschau“ ausführlich präsentiert. Am 2. März 1922 genehmigte die Stadtverordnetenversammlung, „dass am Deutzer Ufer, auf dem Gelände der ehemaligen Werkbundausstellung, Gebäude zu Versammlungs-, Ausstellungs- und Messezwecken“ mit einer Grundfläche von 30.000 m² errichtet werden sollten, der Grundstein wurde am 21. Juni 1922 gelegt.Hans Verbeek (Leiter des städtischen Hochbauamtes) und Hans Pieper planten die Messehallen mit Baukosten von 150 Millionen Reichsmark. Nach nur elf Monaten Bauzeit waren im Mai 1923 alle Arbeiten für das neue Ausstellungsgelände abgeschlossen. Die Eröffnung fand am 11. Mai 1924 mit der Kölner Frühjahrsmesse als erster Messe in Anwesenheit von Reichspräsident Friedrich Ebert und Reichskanzler Wilhelm Marx statt. Diese Gründung war Teil des Planes, Kölns einstige wirtschaftliche Vormachtstellung im Rheinland zurückzugewinnen. Die erste Messe erfüllte dieses Ziel mit 600.000 Besuchern und 2.800 Ausstellern, während die Leipziger Frühjahrsmesse des Jahres 1924 lediglich 176.500 Besucher zählte. Die endgültige Ausstattung des Messegeländes und dessen Erweiterung erfolgte bis 1928 durch Adolf Abel; er umbaute die Messehallen und ergänzte sie um den Messeturm, die Rheinhallen, das „Staatenhaus“ und eine Gartenanlage. Dies erfolgte rechtzeitig zur Ausstellung Pressa: In 6 Monaten Ausstellungszeit dieser international beachteten Zeitungs- und Kommunikationsmesse kamen ab dem 12. Mai 1928 insgesamt 5 Millionen Besucher. 1.500 Aussteller (davon 1.000 aus Deutschland) aus 43 Ländern sorgten für ein internationales Medienereignis. Die Messehallen boten hierfür eine Ausstellungsfläche von 66.500 m².

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Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1922

Gründung:
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Die Koelnmesse ist eine internationale Wirtschafts- und Handelsmesse in Köln. Auf einer Hallenausstellungsfläche von 284.000 m² verteilt auf 11 Hallen und einem Freigelände von 100.000 m² finden jährlich rund 75 Fachmessen und rund 2.000 Kongresse statt. Im Ausland organisiert die Koelnmesse regelmäßig rund 30 Veranstaltungen, dort vor allem in China und Indien.

Geboren & Gestorben

Geboren:
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Fritz Schramma wird in Köln-Nippes geboren. Fritz Schramma ist ein deutscher Politiker (CDU) und war bis zum 20. Oktober 2009 Oberbürgermeister der Stadt Köln und gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der Kölner Messe.

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