Kolumbien

Repblica de Colombia
Republik Kolumbien

Flagge Kolumbiens

Kolumbien (amtlich República de ColombiaZum Anhören bitte klicken! [reˈpuβ̞lika ð̞e koˈlombja], deutsch Republik Kolumbien; Kurzform auf Spanisch Colombia) ist eine Republik im nördlichen Teil von Südamerika. Sie grenzt sowohl an den Pazifischen Ozean als auch an das Karibische Meer und auf dem Festland im Nordwesten an Panama, im Osten an Venezuela, im Südosten an Brasilien, im Süden an Peru und im Südwesten Ecuador. Der Landesname ist von Christoph Kolumbus abgeleitet. Bogotá ist wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Kolumbiens und Hauptstadt des Landes.



Geschichte




Bereits lange vor der Ankunft der Spanier lebten im Gebiet des heutigen Kolumbiens indianische Hochkulturen, die miteinander Handel trieben und insbesondere die Goldschmiedekunst auf höchstem Niveau beherrschten und die von ca. 4000 v. Chr. bis etwa ins Jahr 1600 Ton zu Figuren und Gegenständen verarbeiteten. Aufgrund der „chaotischen“ Landesnatur entwickelte sich im vorkolonialen Kolumbien jedoch nie ein einheitliches Staatsgebilde, wie dies das Reich der Inka in Peru darstellte. Unter den zahlreichen Indianervölkern, die Kolumbien besiedelten, sind besonders hervorzuheben: die Muisca, die auf den Hochebenen der Ostkordillere lebten; die Tairona, die mit der so genannten Ciudad Perdida in der Sierra Nevada de Santa Marta eine der frühesten Städte auf dem südamerikanischen Kontinent bauten; die Sinú, die das Gebiet entlang des gleichnamigen Flusses bevölkerten; die Quimbaya im Gebiet der heutigen Kaffeezone an der Westabdachung der Zentralkordillere; und nicht zuletzt die geheimnisvollen Kulturen von San Agustín mit ihren Steinskulpturen und Tierradentro mit ihren bemalten Grabkammern, die bereits lange vor Ankunft der Spanier ihre Hochphasen erreichten.

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Ehrung > Ehrendoktorwürden

1968

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Dr. theol. h.c. der Pontificia Universidad Católica Javeriana in Bogotá (Franz Hengsbach)

Ehrung/Mitgliedschaft

1999

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Gedenktafel der GDCh im Rahmen des Programms Historische Stätten der Chemie an der Wirkungsstätte Staudingers in Freiburg. (Hermann Staudinger)

Ehrung

2000

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1. Preis, Sierra, mar y jazz: Sta. marta - Kolumbien. (Juan Restrepo)

1993

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1. Preis in Ibagué, Kolumbien für „Canción báquica“ für vierstimmigen Männerchor a cappella (Heinz Heckmann (Komponist))

1993

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1. Preis in Ibagué, Kolumbien für "Canción báquica" für vierstimmigen Männerchor a cappella (Heinz Heckmann (Komponist))

1983

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Professor honoris causa der juristischen Fakultät des Colegio Mayor de Nuestra Senora del Rosario in Bogotá, Kolumbien (Gerhard Kegel (Jurist))

Preisträger des Student Peace Prize

2005

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– ACEU, eine Studentenorganisation in Kolumbien (Student Peace Prize)

Internationaler Erfolg

2013

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World Games Sieger in Cali, Kolumbien (+ 84 kg) (Jonathan Horne)

2008

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1. Platz, 27. Independence Cup in Santiago de los Caballeros/Dom. Rep., Hs, vor Julio Castillo, Kolumbien, Azea Augustama, Haiti u. Hamilton Ventura, Brasilien; (Julio César La Cruz)

Preisträger

2006

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Christopher Weeramantry, Richter in Sri Lanka, für sein Lebenswerk zugunsten einer Kultur des Friedens; spezielle Erwähnung: Fundación para la Reconciliación (UNESCO-Preis für Friedenserziehung)

2001

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Álvaro Mutis (Cervantespreis)

1998

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zwölf MenschenrechtsverteidigerInnen, die für die weltweite Menschenrechtsbewegung stehen: Binta Jammeh-Sidibe (Gambia), Andreas Kossi Ezuke (Togo), Yanette Bautista , Heberth Hernando Ruiz Ríos , Waldo Albarracín (Bolivien), Wei Jingsheng (VR China), Medha Patkar (Indien), Mukhtar Pakpahan (Indonesien), Ak?n Birdal (Türkei), Juri Schadrin (Russland), Mohamed Mandour (Ägypten), Karima Hammache (Algerien) (Amnesty International Menschenrechtspreis)

1998

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Berenice Celeyta, Gloria Florez und Jaime Prieto, Kolumbien (Robert F. Kennedy Human Rights Award)

1996

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Luis Guillermo Pérez Casas (*? 1962), kolumbianischer Anwalt (Menschenrechtspreis der Stadt Weimar)

1996

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Luis Guillermo Pérez Casas (*? 1962), kolumbischer Anwalt (Menschenrechtspreis der Stadt Weimar)

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