Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)

Der Kommunistische Jugendverband Deutschlands (KJVD) ging 1920 als Kommunistische Jugend Deutschlands (KJD) aus der Freien Sozialistischen Jugend der Kommunistischen Partei Deutschlands hervor.

Die Freie Sozialistische Jugend war ein im Oktober 1918 mit Unterstützung des Spartakusbundes erfolgter Zusammenschluss kommunistischen Jugendgruppen. Nach der Vereinigung von KPD und USPD-Mehrheit Ende 1920 gliederte sich ein Teil der „Sozialistischen Proletarierjugend“ der USPD der KJD an. 1925 benannte sich dann die gemeinsame KJD-Organisation in Kommunistischer Jugendverband Deutschlands um. Der Verband war Mitglied der 1919 gegründeten Kommunistischen Jugendinternationale (KJI). Im Mai 1924 wurde Conrad Blenkle Vorsitzender und führte den Vorsitz viereinhalb Jahre.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Robert Menzel stirbt. Robert Menzel war ein deutscher Politiker (KPD/SED), Widerstandskämpfer und Jugendfunktionär (KJVD/FDJ). Er war stellvertretender Minister für Verkehrswesen der DDR und Mitglied des ZK der SED.
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Gestorben: Rudolf Mießner stirbt in Berlin. Rudolf („Rudi“) Mießner war ein deutscher Politiker (KPD/SED) und Jugendfunktionär (KJVD/FDJ).
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Gestorben: Bruno Dubber stirbt in Bremen. Bruno Dubber war ein deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Der Funktionär des Kommunistischen Jugendverbands Deutschlands (KJVD) leistete Widerstandsarbeit in Österreich, wurde 1938 in Wien verhaftet und zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt. Er starb 1944 im Zuchthaus Bremen.
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Gestorben: Erwin Panndorf stirbt im KZ Sachsenhausen. Erwin Panndorf war ein deutscher-sowjetischer Kommunist, Arbeitersportler, Gewerkschafter und antifaschistischer Widerstandskämpfer. In Gera war er aktives Mitglied im KJVD und in der KPD. Als ausgebildeter Schlosser ging er im Jahre 1930 in die Sowjetunion, um dort in verschiedenen Betrieben zu arbeiten. Von 1937 bis 1939 kämpfte er als Interbrigadist im Spanischen Bürgerkrieg. Nach einer militärischen Ausbildung in der Sowjetunion sprang Panndorf am 17. Mai 1942 per Fallschirm über Ostpreußen ab, um als Agent der Sowjetunion und Beauftragter des ZK der KPD den Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Deutschen Reich zu unterstützen. Im Juli 1942 wurde er von der Gestapo verhaftet und am 10. Dezember 1942 im KZ Sachsenhausen umgebracht. In der DDR erhielt Panndorf zahlreiche Ehrungen. Bis heute trägt eine Vierfeldersporthalle in Gera den Namen „Panndorfhalle“.
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Gestorben: Heinz Kapelle stirbt in Berlin-Plötzensee. Karl Heinz Wilhelm Kapelle war ein Leiter des KJVD (Kommunistischer Jugendverband Deutschlands) in Berlin während der 1930er-Jahre.

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